Digi-Kompost - Entwicklung und Erprobung eines dezentralen IoT-Sensorsystems zur KI-gestützten Steuerung von Kompostmieten zur Reduzierung der prozessbasierten Methan-Treibhausgasemissionen; Teilprojekt: Kompostierung und Erprobung Messsystem
Schlussbericht zum Vorhaben : Fördermaßnahme Digital GreenTech - Umwelttechnik trifft Digitalisierung
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Das Verbundvorhaben Digi-Kompost hatte zum Ziel, ein dezentrales IoT-Sensorsystem zur kontinuierlichen Überwachung von Kompostmieten zu entwickeln und mit einer daten- bzw. KI-gestützten Auswertung zu verbinden. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass die Prozessführung gewerblicher Kompostierungsanlagen bislang überwiegend auf Erfahrungswissen sowie auf diskontinuierlicher und meist manueller Erfassung der Mietentemperaturen und deren Dokumentation beruht. Die Porengaszusammensetzung als aktueller Indikator für die Zustandserfassung der Rotte wird bislang nicht genutzt. Verläufe von Kohlenstoffdioxid- und Methankonzentrationen geben jedoch verlässliche Hinweise auf aerobe bzw. anaerobe Prozesszustände. Wenn Kompostmieten in sauerstoffarme Bedingungen abgleiten, kommt nicht nur die Kompostierung zum Erliegen, sondern es steigt zugleich die Gefahr von Treibhausgasemissionen in Form von Methan deutlich an. Digi-Kompost zielte darauf ab, Temperatur-, Porengas-, Substrat- und Umgebungsdaten als Grundlage für eine verbesserte Prozessbewertung, Dokumentation und perspektivisch vorausschauende Steuerung der Kompostierung nutzbar zu machen.
