PLATON - Verteilte Rechenplattform für radarbasierte 3D-Umgebungserfassung im sicheren autonomen Fahren - Teilvorhaben: Sicherer, reaktionsschneller 3D Radarsensor für autonomes Fahren
Platon Abschlussbericht Pilz
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Pilz verfolgte mit dem Projekt PLATON das Ziel, nahtlos an vorherige Projekte anzuknüpfen und seine Kompetenzen im Bereich der sicheren 3D-Radarsensorik für mobile Anwendungen weiter auszubauen. Hierfür bot PLATON eine vielversprechende Sensorplattform, die eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den zu Projektbeginn verfügbaren sicherheitstechnischen Radarsensoren ermöglichte.
Durch die Bündelung der Kompetenzen der Projektpartner konnten neue Qualitätsstufen bei der Erfassung und Verarbeitung von 3D-Daten sowie eine für Safety-Anwendungen entscheidende Verbesserung der Reaktionszeiten des Sensorsystems erreicht werden. Pilz brachte dabei sein Know-how ein, um das Sensorsystem sicherheitstechnisch zu bewerten, ein geeignetes Sicherheitskonzept zu entwickeln und Maßnahmen zur Fehlererkennung prototypisch umzusetzen, ohne die Leistungsfähigkeit des Sensorsystems wesentlich zu beeinträchtigen.
Die im Projekt eingesetzte mehrstufige und verteilte Rechenarchitektur eröffnete zudem neue Möglichkeiten für den Einsatz von Verfahren der Künstlichen Intelligenz. Pilz untersuchte, wie KI-Ansätze gewinnbringend in der funktionalen Sicherheit eingesetzt werden können, um Sicherheitsanwendungen intelligenter und leistungsfähiger zu gestalten. Darüber hinaus war vorgesehen, die Projektergebnisse anhand eines konkreten Anwendungsfalls in der realen Produktionsumgebung von Pilz am Standort Ostfildern zu demonstrieren und zu validieren.
