eMIND - electric mobility integration Düren
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Abstract
Im Rahmen des Projektes eMIND wurden Ladepunkte in die Verteilnetze der Stadt Düren installiert, um den Hochlauf der Elektromobilität durch eine bessere Verfügbarkeit öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur zu fördern. Nach erfolgreicher Bedarfsanalyse wurden insgesamt 255 Ladepunkte bei Unternehmen und im öffentlichen Straßenraum ausgebracht. Die Berücksichtigung der neuartigen Last durch Elektromobilität ist in der Planung von Verteilnetzen noch nicht etabliert. Das IAEW hat im Rahmen des Projektes mithilfe eigener Software aber auch mithilfe der kommerziell verfügbaren Intelligent Grid Platform der envelio GmbH die zusätzliche Belastung der elektrischen Netze durch die neuen Ladepunkte analysiert. Dafür wurde mit dem lokalen Netzbetreiber Leitungspartner GmbH kooperiert. Es zeigt sich, dass die im Projekt installierte Menge von Ladepunkten keine kritischen Auswirkungen auf die Netze hat. Bei der Berechnung von Zukunftsszenarien zeigt sich, dass sich aber einer gewissen Anzahl von elektrischen Fahrzeugen Überlastungen des Netzes ergeben. Diese können mithilfe von intelligentem Lastmanagement behoben werden, um Netzausbau zu verringern. Die RWTH Aachen hat deshalb im Rahmen dieses Projektes Ansätze für intelligentes Lastmanagement zur Entlastung der Stromnetze entwickelt und ausgewertet. In einem iterativen, konsekutiven Methodenansatz wurden Anforderungen verschiedener lokaler Nutzergruppen an Ladeinfrastruktur sowie deren Nutzungsbereitschaft von Elektrofahrzeugen im Allgemeinen erhoben. Die Anforderungen potenzieller Nutzerinnen und Nutzer sind vielfältig und müssen zielgruppenspezifisch adressiert werden. Die Implementierung von Elektromobilität in Unternehmen erhöht die Kauf- und Nutzungsbereitschaft bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und kann damit die öffentliche Akzeptanz und die Marktdurchdringung fördern. Der Aufbau von Ladeinfrastruktur und die vermehrte Zulassung von Elektrofahrzeugen bedingen einander. Durch diese Veränderung des Fahrzeugbestands sinken die NOx-Emissionen in zuvor stark belasteten Städten wie Düren.
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As part of the eMIND project, charging points were installed in the city of Düren's distribution networks to promote the ramp-up of electromobility by improving the availability of public and private charging infrastructure. Following a successful needs ana lysis, a total of 255 charging points were installed at companies and on public roads.The consideration of the new load caused by electric mobility is not yet established in the planning of distribution grids. As part of the project, the IAEW used its own software and the commercially available Intelligent Grid Platform from envelio GmbH to analyze the additional load on the electrical grids caused by the new charging points. To this end, it cooperated with the local grid operator Leitungspartner GmbH. It was found that the number of charging points installed in the project has no critical impact on the grids. The calculation of future scenarios shows that a certain number of electric vehicles will overload the grid. These can be eliminated with the help of intelligent load management in order to reduce grid expansion. As part of this project, RWTH Aachen University has therefore developed and evaluated approaches for intelligent load management to relieve the power grid. In an iterative, consecutive methodological approach, the requirements of various local user groups for charging infrastructure and their willingness to use electric vehicles in general were surveyed. The requirements of potential users are diverse and must be addressed in a target group-specific manner. The implementation of electric mobility in companies increases the willingness of employees to buy and use electric vehicles and can therefore promote public acceptance and market penetration. The development of charging infrastructure and the increased registration of electric vehicles are mutually dependent. This change i n the vehicle population reduces NOx emissions in previously heavily polluted cities such as Düren.
