Car2Car - Kreislauffähige, nachhaltige Fahrzeugkonzepte; Teilvorhaben: Technologische Entwicklung von Multisensortechnik zur Charakterisierung von Stählen, Al-Legierungen und Kunststoffen
Schlussbericht der Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie über das Förderprojekt
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Abstract
Das Projekt Car2Car ist zu Beginn 2023 angetreten, um einen relevanten Beitrag zu leisten zur Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft und die Chancen und Herausforderungen zu ihrer Umsetzung gerade in der Automobilindustrie zu untersuchen. Unter Berücksichtigung der nationalen bzw. EU-weiten Regulatorik sollten Potentiale des Wiedereinsatz von Sekundärmaterialien im automotive Sektor untersucht werden, die signifikant zu Ressourcenschonung und CO2-Footprint-Reduktion beitragen. Ziel war es, die Chancen und Herausforderungen der Aufbereitung von Schrott aus Altfahrzeugen für die Produktion neuer Fahrzeuge zu evaluieren. Rezyklate aus Post-Industrial-Material weisen hohe Qualitäten auf, stehen aber in limitierter Form zur Verfügung. Demgegenüber stellt die Rezyklatherstellung aus Post-Consumer-Material grössere Anforderungen durch stärkere Kontamination, Alterung und Verschmutzung mit einhergehenden, höheren Qualitätsrisiken.
Das Teilprojekt (TP) "Technologische Entwicklung von Multisensortechnik zur Charakterisierung von Stählen, Al-Legierungen und Kunststoffen" zielte dabei auf die Untersuchung der Zukunktspotentiale von optischer Sensorik zur Detektion, Materialstrom-Charakterisierung und -Überwachung im Bereich mechanisches Recycling ab um innovative Ansätze für Digitalisierung und Sortierungsprozesse aufzuzeigen und den Weg für eine zukunftsfähige, nachhaltige Fahrzeugproduktion zu ebnen. Das Hauptziel der Befähigung und Umsetzung der Circular Economy (CE) focussiert in diesem TP auf die ausgewählte Werkstoffgruppen Aluminium, Stahl und Kunststoffe und trägt durch Ansätze aus dem Bereich Sensorik, Digitalisierung und Automatisierung zu den drei Unter-Ziele (UZ) bei: UZ 1: Umsetzung der CE-optimierten Demontage, UZ 2: Kreislaufbefähigung der Werkstoffgruppen Stahl, Aluminium, Kunststoff, UZ 3: Bewertung der ökologischen und ökonomischen Potentiale eines closed-loop Recyclings.
