Tiefe HST Gravitationslinsenanalyse des massereichsten bekannten Galaxienhaufens bei Rotverschiebungen z > 1: SPT-CL J2106-5844
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Im Projekt "Tiefe HST Gravitationslinsenanalyse des massereichsten bekannten Galaxienhaufens bei Rotverschiebungen z>1: SPT-CLJ2106-5844“ wurden Hubble Space Telescope Daten des massiven Galaxienhaufens SPT-CLJ2106-5844 reduziert und wissenschaftlich ausgewertet. Hierzu wurden Datenreduktionsanpassungen bezüglich der Hintergrundmodellierung und astrometrischen Registrierung entwickelt. Farbmessungen basierend auf neuen WFC3/IR Mosaikdaten ermöglichten die Anwendungen eines alternativen Quellenselektionsschemas für die Analyse des schwachen Gravitationslinsensignals des Haufens. Aufgrund der begrenzten Tiefe der Farbdaten führte die Einbindung des alternativen Selektionsschemas nur zu einer moderaten Verkleinerung statistischer Unsicherheiten. Ein Fokus der weiteren Projektarbeiten lag auf der Reduktion systematischer Unsicherheiten und der Einschränkung kosmologischer Parameter und Skalierungsrelationsparameter unter Einbindung erweiterter Haufenstichproben und Gravitationslinsendatensätze. In Synergie mit weiteren in der Arbeitsgruppe durchgeführten Projekten publizierten wir Arbeiten zur verbesserten Korrektur von Massenmodellierungsfehlern und Analysen größerer Haufenstichproben. Zusätzlich entwickelten wir ein verbessertes Verfahren zur Abschätzung der Kontamination von Quellenstichproben durch Haufengalaxien im Falle nicht perfekter photometrischer Hintergrundselektionen und lieferten Beiträge zu aufbauenden und weiterführenden Studien.
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In the project "Tiefe HST Gravitationslinsenanalyse des massereichsten bekannten Galaxienhaufens bei Rotverschiebungen z>1: SPT-CLJ2106-5844“ Hubble Space Telescope (HST) observations of the massive galaxy cluster SPT-CLJ2106-5844 were reduced and scientifically analyzed. For this we developed advancements of the employed data reduction pipeline regarding the background modeling and astrometric alignment. Color measurements based on new WFC3/IR mosaic observations enabled the application of an alternative source selection scheme for the analysis of the weak gravitational lensing signal of the cluster. Given the limited depth of the color data, their inclusion led to only a moderate reduction of statistical uncertainties. Further project work focussed on the reduction of systematic uncertainties and the estimation of cosmological and scaling relation parameters when incorporating measurements from larger cluster and weak lensing samples. In synergy with further projects conducted in the research group, we published works regarding improved corrections for mass modeling biases and analyses of larger cluster samples. Furthermore, we developed an improved method for the estimation of cluster member contamination in weak lensing source samples and contributed to further studies conducted within our collaboration.
