Ursachenforschung mit einem XMM-Newton-Large-Programm: Welche Prozesse können extrem starke Röntgenflussänderungen in AGN hervorrufen
Schlussbericht zum Forschungsvorhaben 50OR2307
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Mit Hilfe des 2019 gestarteten Röntgenteleskops eROSITA auf dem Satelliten SRG wurde bereits viermal der gesamte Himmel durchmustert. In jeder einzelnen Durchmusterung werden etwa eine Million aktive Galaxienkerne (AGN) detektiert.
In diesem Programm werden systematisch sehr seltene AGN identifiziert, die ihre Röntgenemission extrem stark innerhalb der verschiedenen eROSITA Durchmusterungen ändern. Um die Ursache dieser Änderung zu ermitteln, sind mehrere XMM-Newton-Nachbeobachtungen pro Objekt notwendig. Verschiedene physikalische Prozesse führen mit der Zeit zu unterschiedlichen Entwicklungen in der Röntgenhelligkeit und des Röntgenspektrums.
Das Projekt zielt somit auf ein tiefergehendes Verständnis in akkretierenden supermassiven Schwarzen Löchern (aktive Galaxienkerne - AGN) ab. Die Daten des XMM-Newton-PI-Large-Programm sollen reduziert, analysiert, interpretiert und publiziert werden. Zusätzlich müssen weitere Multiwellenlängendaten im Optischen und Infraroten interpretiert werden, um die genauen physikalischen Abläufe zu verstehen.
