iTEK - Vorbereitung eines Horizont Europa Projektes zur innovativen Technologiebewertung für den Europäischen Katastrophenschutz
Schlussbericht
Date
Authors
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Die Frequenz und Schwere von Katastrophen nimmt in Europa und weltweit deutlich zu. Trotz erheblicher F&E-Investitionen in UAVs, IoT-Sensorik, KI und Führungs- und Einsatzsysteme bleibt eine strukturelle Lücke bestehen: Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind Expertinnen und Experten in der Gefahrenabwehr, verfügen aber in der Regel weder über die Ressourcen noch über strukturierte wissenschaftliche Verfahren, um die Eignung innovativer Technologien für ihre Einsatzrealität verlässlich zu bewerten und auszuwählen. In der Folge werden viele Innovationen nicht breit genutzt oder gehen am tatsächlichen Bedarf vorbei. Der wissenschaftlich-technische Stand, an den iTEK anknüpft, liefert einzelne Bausteine - Multi-Kriterien-Entscheidungsanalyse, maschinelles Lernen/KI und nutzerzentrierte Auswahlverfahren - sowie europäische Forschungsvorhaben, die jeweils Ausschnitte adressieren jedoch keinen durchgängigen, domänenspezifischen und kontinuierlich anwendbaren Bewertungsmechanismus. Ziel von iTEK war vor diesem Hintergrund, einen einreichfähigen und erfolgversprechenden Horizont-Europa-Forschungsantrag zur Ausschreibung HORIZON-CL3-2025-01-DRS-03 ("Open topic on testing / validating tools, technologies and data used in cross-border prevention, preparedness and responses to climate extreme and geological events and chemical, biological or radiological emergency threats") vorzubereiten und dem BIBA damit den strategischen Einstieg in die zivile Sicherheitsforschung zu ermöglichen.
