BIOTEXFUTURE - BioCushion

Verbundprojekt Biocushion - Anwendungsspezifischer Leitfaden für die Entwicklung kreislauffähiger Abstandsgewirke

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die Vision von BIOTEXFUTURE besteht darin, die gesamte textile Wertschöpfungskette vollständig von erdölbasierten auf biobasierte Materialien umzustellen – mit dem Ziel, die Bioökonomie als ganzheitlich nachhaltiges Konzept zu realisieren. Um die Industrie zu transformieren, hat das Konsortium drei Kernziele definiert:

Entwicklung einer biobasierten Rohstoffbasis für Kunststoffe, die in ihrer Gesamtheit nachhaltig ist - gemäß der Triple-Bottom-Line der Nachhaltigkeit: ökonomisch, ökologisch und sozial.

  • Das Ziel des BioCushion‑Projekts war es, die Zugänglichkeit zu biobasierten und zirkulären Materialien in der Textilindustrie zu erhöhen. Die systematische Katalogisierung biobasierter und nachhaltiger Garne zeigt die Möglichkeiten für Alternativen zu erdölbasierten Fasern auf und stellt nicht nur eine Vision dar, sondern eine tatsächlich umsetzbare Lösung.

Entwicklung von Prozessen für die Anwendung in der Textilindustrie - von der Biopolymerproduktion bis zur Herstellung vollwertiger Textilien.

  • Eines der zentralen Ziele des Projekts war die Entwicklung eines Tools, das den Materialentwicklungsprozess auf dem Weg zu zirkuläreren und nachhaltigeren Materialien unterstützt. Obwohl sich das Projekt auf Abstandsgewirke (Spacer Fabrics) konzentrierte, verfügen die Datenbanken über einen hohen Grad an Anpassungsfähigkeit, um auch für andere Materialisierungen in der Textilindustrie eingesetzt zu werden. Das Projekt umfasste zudem die Materialbeschaffung und Garnproduktion bis hin zur Herstellung vollständiger Textilien und Produktdemonstratoren.

Gesamtgesellschaftliche Transformation hin zur Bioökonomie aus sozialer und wirtschaftlicher Perspektive.

  • Die gesamtgesellschaftliche Transformation wurde durch Forschung und Diskussionen mit Expert:innen zum optimalen Format des Entwicklungstools untersucht. Zudem unterstützte eine Zusammenarbeit mit der Universität Trier über das TransitionLab die Konzeptualisierung des Tools, um soziale und wirtschaftliche Perspektiven einzubeziehen. Das Tool soll die Zirkularität im Materialentwicklungsprozess erleichtern und damit die gesamtgesellschaftliche Transformation fördern.

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