Vorgehensweise Agiles Systems Engineering mit KI; im Rahmen des Verbundvorhabens: Integrale agile E/E-Entwicklung für fusionierte und standardisierte Energie- und Datenbordnetze
Schlussbericht des Teilvorhabens : BMBF-Verbundprojekt: MANNHEIM-KI4BoardNet
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Abstract
Das Teilvorhaben „Agiles Systems Engineering mit KI (ASEKI)“ entwickelte eine integrierte, KI-gestützte Vorgehensweise für das Systems Engineering komplexer E/E-Bordnetze im Automobil. Ausgangspunkt war die zunehmende Systemkomplexität durch zonale Architekturen, hohe Datenraten, Safety-/Security-Anforderungen sowie die Integration von KI-Komponenten.
ASEKI kombiniert agile Praktiken (Scrum, DevOps), modellbasiertes Systems Engineering (SysML v2), testgetriebene Entwicklung (BDD/ATDD), formale Verifikation (TLA+) sowie KI-gestützte Artefakterzeugung in einer Pipeline mit definierten Quality-Gates.
Es wurden Module zur KI gestützten Analyse natürlichsprachlicher Anforderungen und Generierung textueller SysML-v2-Modelle entwickelt und evaluiert, sowie Module zur Transformation in formal prüfbare Spezifikationen entwickelt und validiert. Die Anwendbarkeit wurde anhand eines Automotive-Safety-Use-Cases (AUTOSAR Front Light Manager) demonstriert.
Die Ergebnisse zeigen, dass durch frühzeitige Modellierung, formale Verifikation und automatisierte Tests Entwicklungsschleifen reduziert und Qualität messbar abgesichert werden können. ASEKI stellt damit einen industriell anschlussfähigen Referenzprozess für agile, KI-gestützte Bordnetz-Entwicklung dar.
