Schlussbericht zum Teilvorhaben: "Neue Stimulationselektroden und Simulation der elektrischen Feldausbreitung zur Stimulation des Nervus Phrenicus" im Verbundprojekt: Künstliche Beatmung mittels Stimulation des Nervus phrenicus - eVent
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Patientinnen und Patienten auf der Intensivmedizin benötigen häufig aufgrund respiratorischer Insuffizienz oder im Rahmen anästhesiologischer Maßnahmen eine künstliche Beatmung. Die derzeit etablierten mechanischen Beatmungsverfahren sind jedoch mit physiologischen Komplikationen assoziiert. Insbesondere bei prolongierter Beatmung besteht das Risiko einer beatmungsinduzierten Lungenschädigung sowie einer beatmungsinduzierten Zwerchfelldysfunktion, die den Weaning-Prozess erschwert.
Vor diesem Hintergrund wurden im Verbundvorhaben "Künstliche Beatmung mittels Stimulation des Nervus phrenicus - eVent" die Elektroventilation untersucht. Ziel des Vorhabens war die Erforschung eines patientenschonenderen Ansatzes der künstlichen Beatmung. Im Teilprojekt des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik (BMTI) an der TU Ilmenau lag der Schwerpunkt auf der Erforschung neuer Stimulationselektroden und der Simulation der elektrischen Feldausbreitung zur Stimulation des Nervus Phrenicus.
