Entwicklung einer quantitativen Methode zur Kernmaterialverifikation - "DeepCore"

dc.contributor.authorLange, Carsten
dc.contributor.authorWeichel, Sascha
dc.contributor.authorViebach, Marco
dc.contributor.authorHurtado, Antonio
dc.date.accessioned2026-01-05T10:53:56Z
dc.date.available2026-01-05T10:53:56Z
dc.date.issued2025-12-29
dc.description.abstractIm Projekt DeepCore wurde eine quantitative Methode zur nichtinvasiven Kernmaterialverifikation in Forschungsreaktoren entwickelt und am Ausbildungskernreaktor AKR-2 der TU Dresden validiert. Die Methode basiert auf der Feynman-alpha/Rossi-alpha-Technik mit Kovarianz-Verfahren (Covariance-to-Mean) und ermöglicht präzise Aussagen über die Spaltzonenkonfiguration ohne Demontage. Kern der Entwicklung sind hocheffiziente He-3-Duo-Detektoren (GBS GmbH), die eine Fehlerreduktion um eine Größenordnung gegenüber Standarddetektoren erreichen. Ein innovativer Bootstrap-Algorithmus mit Batching-Verfahren gewährleistet statistisch korrekte Fehlerabschätzung bei 60-fach reduziertem Rechenaufwand. Die Methode wurde erfolgreich auf Protonen-Rückstoß-Detektoren (Stilben) für schnelle Neutronenmessungen erweitert. Monte-Carlo-Simulationen (MCNP, SERPENT) verifizierten das Verfahren. Umfangreiche Messkampagnen am AKR-2 demonstrieren die Sensitivität gegenüber Konfigurationsänderungen in der Spaltzonenumgebung und bestätigen die Eignung für Safeguards-Anwendungen. Die entwickelten Systeme kombinieren moderne FPGA-basierte Datenerfassung mit statistisch robusten Auswertealgorithmen. Die Projektergebnisse tragen zur nuklearen Sicherheit und Nonproliferation bei, stärken die technologische Souveränität Deutschlands in der Reaktormesstechnik und sind in die Ausbildung zukünftiger Reaktorphysiker integriert. Ein Folgeprojekt zur Produktreife des neuen Messverfahrens und KI-Integration für verbesserte Pulsformdiskriminierung ist vorgesehen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/28364
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/27433
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationTechnische Universität Dresden, Institut für Verfahrenstechnik und Umwelttechnik, Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.subject.ddc600 | Technik
dc.subject.otherKernmaterialverifikationger
dc.subject.otherSafeguardseng
dc.subject.otherNonproliferationger
dc.subject.otherNullleistungsmessungenger
dc.subject.otherRossi-/Feynman-Alphager
dc.subject.otherForschungsreaktorger
dc.subject.otherBootstrapeng
dc.subject.otherMonte-Carloger
dc.subject.otherKernmaterialinspektionger
dc.titleEntwicklung einer quantitativen Methode zur Kernmaterialverifikation - "DeepCore"ger
dc.title.alternativeDevelopment of a quantitative core inventory verifiereng
dc.title.subtitleAbschlussbericht
dc.typeReport
dcterms.event.date01.01.2021 bis 30.06.2025
dcterms.extent56 Seiten
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program02NUK063
tib.accessRightsopenAccess

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