Sachbericht zum Verwendungsnachweis des Projekts FDM-ndsHAW
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Abstract
Das Verbundprojekt FDM-ndsHAW (Laufzeit 2022–2025) initiierte und begleitete den nachhaltigen Aufbau eines leistungsfähigen Forschungsdatenmanagements (FDM) an sechs niedersächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWen). Vor dem Hintergrund von FAIR-Prinzipien und guter wissenschaftlicher Praxis adressierte das Projekt HAW-spezifische Herausforderungen wie hohe Lehrdeputate, begrenzte Ressourcen sowie Anforderungen aus anwendungsorientierter Forschung (u. a. Datenschutz, Vertraulichkeit, heterogene Datenformate).
In vier Arbeitspaketen wurden Bedarfe erhoben und Kompetenzen ausgebaut, ein Multiplikator:innen-Netzwerk etabliert, Beratungs- und Schulungsangebote sowie praxisnahe Informationsmaterialien als Open Educational Resources (OER) entwickelt und technische Services aufgebaut.
Zentrale Ergebnisse sind eine an der HAWK verankerte Koordinationsstelle, landesweite Vernetzung, umfangreiche niedrigschwellige Materialien (u. a. Checklisten, Survival Kits, Motion-Design-Erklärvideos) sowie die Einrichtung des Verbundrepositoriums "GRO.data" als technische Infrastruktur für FAIR-konforme Datenspeicherung und -publikation für alle Verbundhochschulen.
Überregional erlangte das Projekt hohe Sichtbarkeit durch die federführende Mitwirkung am bundesweiten Netzwerk FDM@HAW.
Die erfolgreiche Überführung der Projektergebnisse in die Landesinitiative FDM-NDS sichert die Verstetigung der aufgebauten Services und Strukturen sowie die Finanzierung lokaler Data Stewards an allen Verbundstandorten bis Ende 2028.
Damit schuf das Projekt eine tragfähige, landesweit sichtbare Basis für FDM an niedersächsischen HAWen. Durch die zentrale Koordination und gemeinsam nutzbare technische Lösungen sowie Materialien entstanden Synergien, die die angewandte Forschung in Niedersachsen langfristig stärken und die Umsetzung guter wissenschaftlicher Praxis fördern.
