Untersuchungen zur Rückführung radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung

Abschlussbericht zu AP 6

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606

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GRS

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Im Rahmen dieser Studie wurden Analysen zur Transportsicherheit bei der Rückführung der zu erwartenden Abfallströme aus der Wiederaufarbeitung durchgeführt. Hierzu wurden Art und Ausmaß der mit der Rückführung der HAW-Glaskokillen aus Sellafield einhergehenden Risiken bei der Beförderung quantifiziert.

Die Transport- und Umschlagmodalitäten wurden betrachtet, um die zu erwartende Strahlenexposition für die Bevölkerung und das Personal bewerten zu können. Informationen zum verwendeten Transportbehälter und dessen möglichem Inventar auf die potenziellen radiologischen Auswirkungen hin wurden ausgewertet und auf dieser Basis Simulationen der Ortsdosisleistung für den Normaltransport durchgeführt. Die Simulationsergebnisse sind durch konservative Annahmen höher, liegen jedoch in der gleichen Größenordnung wie Messergebnisse.

Zur Betrachtung von Unfällen wurden Belastungsklassen und Freisetzungsanteile für die betrachtete Umschlagsituation unter Verwendung eines Krans abgeleitet. Mit Hilfe der Garantiewerte für den verwendeten Behälter wurden die maximal zu erwartenden Freisetzungen ermittelt.

Es wurde gezeigt, dass die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung für die Bevölkerung in allen relevanten Situationen voraussichtlich eingehalten werden.


Within the scope of this study, analyses were carried out on the transport safety in the return of the expected waste streams from reprocessing. For this purpose, the type and extent of the transport risks associated with the return of HAW glass coquilles from Sellafield were quantified.

The transport and handling modalities were considered in order to evaluate the expected radiation exposure for the population and personnel. Information on the transport container used and its possible inventory was evaluated with regard to the potential radiological effects and, on this basis, simulations of the local dose rate for normal transport were performed. The simulation results are higher due to conservative assumptions but are in the same order of magnitude as measurement results.

For the consideration of accidents, exposure classes and release fractions were derived for the considered handling situation using a crane. With the help of the guaranteed values for the container used, the maximum expected releases were determined.

It was shown that the dose limits of the Radiation Protection Ordinance for the population are likely to be met in all relevant situations.

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