MultiResistGS - Kombination von Septoria, Fusarium und DTR Resistenzen in Eliteweizen durch Genomische Selektion; Teilprojekt E
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Abstract
Das übergeordnete Ziel von "MultiResistGS" war die Entwicklung von zuchtmethodischen Strategien zur Kombination von Resistenzen (gegen die Auslöser von Septoria Blattdürre, Ährenfusariosen und DTR-Blattdürre) und Leistungsmerkmalen mit Methoden der genomischen Selektion in Weizen, sowie die Verbesserung der Verfügbarmachung vorhandener Resistenzen in Elitematerial. So sollte ein Verfahren entwickelt werden, dass Leistungseigenschaften komplementärer Elternlinien kombinieren und schlussendlich resistente, ertragreiche Linien erzeugen kann. Die Septoria-Blattdürre spielt eine größere Rolle im europäischen Weizenanbau, da Fungizide den Ertragsverlust nicht gänzlich verhindern können. Stb-Gene mit eingeschränkten Wirksamkeiten gegen diese Krankheit liegen bereits vor, und auch gegen Fusarien gibt es bereits viele quantitative Resistenzen sowie eine Methodik zur Erfassung des Toxingehaltes, dessen Gehalt vor allem für die menschliche und tierische Ernährung potenziell gefährlich sein kann. Für die DTR-Blattdürre, die unbehandelt bis zu 70 % Ertragsverluste nach sich ziehen kann, sind rezessive Resistenzgene bekannt. In der Selektionsmethodik wird sowohl klassische als auch Marker-gestützte Rückkreuzung verwendet. Auf diese Weise können genetisch überlegene Selektionskandidaten gefunden und zusätzlich die bereits vorhandenen Daten für genomweit geschätzte Markereffekte genutzt werden, um den Selektionsgewinn zu optimieren.
Der Schwerpunkt der Arbeiten der Saatzucht Streng-Engelen lag bei der Saatgutvermehrung, den Feldversuchen und Kreuzungen.
