Verbundprojekt: Innovationsfördernde Arbeitsumgebungen mit BIM kollaborativ gestalten - novaBIM; Teilvorhaben: Partizipative Analyse und Gestaltung von organisationsübergreifenden, kollaborativen und digital gestützten Bauplanungsprozessen; in der Fördermaßnahme Innovative Arbeitswelten im Mittelstand
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Abstract
Das Forschungsverbundprojekt "Innovationsfördernde Arbeitsumgebungen mit BIM kollaborativ gestalten (novaBIM)" wurde von einem Konsortium aus Forschungs-, Entwicklungs- und Anwendungspartnern initiiert und erfolgreich umgesetzt. Building Information Modeling (BIM) ist ein Ansatz zur Digitalisierung der Bauwirtschaft, bei dem mit Hilfe von Softwarewerkzeugen datenreiche 3D-Modelle erzeugt und verarbeitet werden. Gemeinsames Ziel des Konsortiums war es, den Entwicklungsbedarf von BIM-Werkzeugen hinsichtlich der Unterstützung der kollaborativen Planung anforderungsgerechter, flexibel und nachhaltig nutzbarer Gebäude aufzugreifen und prototypisch umzusetzen. Konkret sollten neue Funktionssets entwickelt werden, die frühzeitig im Planungsprozess eine Spezifizierung und Abbildung der Anforderungen innovativer Arbeitskonzepte ermöglichen und die organisationsübergreifende Zusammenarbeit digital unterstützen. Exemplarische Umsetzung und Erprobung der Funktionen sollten anhand des sog. Digitalen Raumbuchs erfolgen. Der vorliegende Bericht konzentriert sich auf die Forschungsaktivitäten des Instituts für Arbeitswissenschaft (IAW) der RWTH Aachen, die im Teilvorhaben "Partizipative Analyse und Gestaltung von organisationsübergreifenden, kollaborativen und digital gestützten Bauplanungsprozessen" durchgeführt worden sind. Als Forschungspartner bestand eine wesentliche Aufgabe des IAW der RWTH Aachen darin, den Entwicklungs- und Erprobungsprozess durch arbeitswissenschaftliche Analysen zu fundieren, zu begleiten und zu evaluieren. Gemeinsam mit den erfahrenen Praxispartnern wurden die für die BIM-basierte Zusammenarbeit relevanten Arbeitsprozesse analysiert, zentrale Herausforderungen identifiziert und darauf aufbauend ein Referenzmodell und ein Rollenkonzept für die organisationsübergreifende, kollaborative und partizipative Bauplanung entwickelt. Die auf der Basis der Ergebnisse entwickelten und prototypisch implementierten Funktionssets wurden im Rahmen der praktischen Erprobung evaluiert. Mit Hilfe qualitativer und quantitativer Methoden wurden darüber hinaus Erkenntnisse über die wahrgenommene Qualität der Zusammenarbeit in BIM-gestützten Kooperationen sowie der eingesetzten Softwarewerkzeuge gewonnen und in Gestaltungsempfehlungen überführt.
