MentalPro - Promoting self care and mental health of educational and social students and professionals

Projektabschlussbericht

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die Arbeit in psychosozialen Berufsfeldern wie der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik ist gesellschaftlich unverzichtbar – zugleich aber häufig mit hohen fachlichen und persönlichen Anforderungen verbunden. Fachkräfte begleiten Menschen in herausfordernden Lebenssituationen, etwa in der (früh-)kindlichen Bildung und Betreuung, der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe, der Drogen- und Wohnungslosenhilfe oder der Sozialpsychiatrie. Die tägliche Beziehungsarbeit mit den Adressat:innen erfordert ein hohes Maß an persönlichem Engagement. Hinzu kommen komplexe Unterstützungsbedarfe, vielfältige Aufträge und zahlreiche Abstimmungsprozesse mit Kolleg:innen sowie Kooperationspartner:innen aus anderen Organisationen und Disziplinen. Gleichzeitig sind Zuständigkeiten nicht immer eindeutig. Einsparungen und eine vielerorts dünne Personaldecke führen zudem zu einer zunehmenden Arbeitsverdichtung. Viele Fachkräfte erleben darüber hinaus eine unzureichende öffentliche Anerkennung ihrer anspruchsvollen Arbeit. Diese Rahmenbedingungen erhöhen das Risiko berufsbedingter Erschöpfung und führen zu hohen Ausfallraten. Damit verschärft sich der bereits bestehende Fachkräftemangel in wichtigen psychosozialen Berufsfeldern zusätzlich. Langfristig kann dies die gesellschaftliche Aufgabe gefährden, eine quantitativ ausreichende und qualitativ hochwertige Unterstützung für viele verschiedene, teilweise besonders vulnerable Zielgruppen sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund wurde an der HAW Hamburg das vom BMFTR geförderte Projekt MentalPro (03/2025–02/2026) durchgeführt. Ziel war es, die psychische Gesundheit, Selbstfürsorge und Berufszufriedenheit von (angehenden) psychosozialen Fachkräften zu stärken und entsprechende Bedarfe zu spezifizierfen. Gleichzeitig sollte ein Antrag für ein europäisches Folgeprojekt konzipiert werden.

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