Projekt: IRAV - Integrative Räumung von Altlasten in maritimen Umgebungen
Schlussbericht Teilvorhaben TKMS ATLAS ELEKTRONIK GmbH
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Abstract
Das Projekt DataLoop, hatte als Teil des größeren IRAV-Projekts das Ziel, die Erkundung von Munitionsversenkungsgebieten durch eine datengestützte Prozesskette grundlegend zu verbessern. Kernziel war es, eine hochpräzise und flächendeckende Datenbasis zu schaffen, um bestehende Lücken in der marinen Munitionsräumung zu schließen und somit eine effektivere Planung zukünftiger Entsorgungsmaßnahmen zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, wurden in zwei umfangreichen Messkampagnen im Munitionsversenkungsgebiet BLB05L in der Lübecker Bucht autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs) eingesetzt. Diese waren mit modernster Sensorik ausgestattet, darunter Seitensichtsonar (SSS), ein Gradiometer zur präzisen Magnetikdatenerfassung und ein hochauflösendes Synthetische Apertur Sonar (SAS) zur flächendeckenden Kartierung. Durch die hochpräzise Positionierung der AUVs konnten synchronisierte und lagegenaue Daten gewonnen werden, die die Grundlage für detaillierte Karten des Meeresbodens und potentieller Munitionslagerstätten bildeten. Die Arbeiten gliederten sich in mehrere Arbeitspakete, die sich auf die Systemanpassung, die Datenerfassung und -verarbeitung sowie den Projektabschluss konzentrierten. Das Ergebnis dieser Bemühungen sind signifikante Fortschritte in der Datenerhebung und -analyse. Insbesondere konnte gezeigt werden, dass durch den neuen Ansatz das Potential besteht, die Anzahl der „falschen Hotspots“, fälschlicherweise identifizierte Munitionsverdachtspunkte, deutlich zu reduzieren. Zum Beispiel konnte gezeigt werden, dass die Überlappung von SSS und Magnetikdaten, das Wissen über einzelne Verdachtspunkte erhöht. Zusätzlich konnte durch die Integration des SAS die Differenzierbarkeit zwischen Objekten erhöht werden. Dies bedeutet eine erhebliche Effizienzsteigerung, da weniger Ressourcen für die Untersuchung irrelevanter Punkte aufgewendet werden müssen.
