Verbundvorhaben: Mobile Plasmatechnologie zur Raumdesinfektion (MoPlas2Dekon-PRO); Teilvorhaben: Plasmadiagnostik

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Im Vorgängerprojekt MoPlasDekon konnte die sporizide Wirkung des Effluenten einer DBDPlasmaquelle nachgewiesen werden. Es wurde gezeigt, dass für eine erfolgreiche Dekontamination hohe Luftfeuchtigkeiten benötigt werden. Die Moleküle, die hierfür verantwortlich sind, wurden nicht eindeutig identifiziert. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass Ozon, welches in DBD-Plasmen effizient erzeugt wird, allein keine sporizide Wirkung aufweist. Nicht-thermische Plasmen zeichnen sich durch eine hohe Elektronentemperatur bei gleichzeitig niedriger Temperatur der Schwerteilchen beziehungsweise des Gases aus. Die Bildung reaktiver Spezies in Plasmen wird durch eine Vielzahl von Einflussgrößen bestimmt. Insbesondere die Temperaturverhältnisse, die Teilchendichten sowie die Gaszusammensetzung spielen eine entscheidende Rolle für die Plasmachemie. Um den Dekontaminationsprozess gezielt optimieren zu können, sollte in diesem Teilprojekt daher eine umfassende Charakterisierung des Plasmas und seines Effluenten bei einer Variation der Eingangsparameter durchgeführt werden. Das Ziel dieses Teilvorhabens bestand folglich in der detaillierten Untersuchung des Plasmas sowie der Identifizierung reaktiver Spezies und deren Reaktionsmechanismen in Plasma und Effluenten, die maßgeblich zur Dekontaminierung beitragen.

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