GENIE - Summer School zu Auswirkungen von Geschlechtsunterschieden auf Glia-Neuron-Interaktionen in Krankheiten des zentralen Nervensystems
Sachbericht zum Verwendungsnachweis : Summer Schools zu geschlechtersensibler klinischer Forschung
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Abstract
Die unzureichende Datenlage zu Frauen in klinischen und vorklinischen Studien, der sogenannte "Gender Data Gap", macht es dringend notwendig geschlechtsspezifische Fragestellungen im biomedizinischen Kontext interdisziplinär in den Fokus zu bringen.
Die Teilnehmer der vorgeschlagenen Summer School zu Auswirkungen von Geschlechtsunterschieden auf Glia-Neuron-Interaktionen in Krankheiten des zentralen Nervensystems (GENIE) sollen neueste wissenschaftliche Fragestellungen zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Krankheitsentwicklung, -prävention und -therapien behandeln.
Ein Fokus soll dabei auf den aktuellen Methoden und Erkenntnissen in der Bildung von neuronalen Schaltkreisen und Glia-Neuron-Interaktionen liegen, die eine kritische Rolle in der Entstehung geschlechtsspezifischer Unterschiede spielen. Die Summer School soll außerdem Unterschiede in der Medikamentenwirksamkeit und -sicherheit zwischen den Geschlechtern beleuchten und die Notwendigkeit vermitteln, diese Aspekte in klinischen Studien zu berücksichtigen, um eine geschlechtersensible Diagnostik und Therapie zu ermöglichen. Es soll für Ansätze sensibilisiert werden, eine ausgewogene Studienpopulation zu nutzen und Kompetenzen für eine geschlechtergerechte Patientenversorgung zu entwickeln.
Insgesamt soll die Summer School einen umfassenden Überblick über die Bedeutung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der medizinischen Forschung und Praxis bieten und Wege aufzeigen, wie diese Erkenntnisse in einer verbesserten wissenschaftlichen Herangehensweise und in der Patientenversorgung umgesetzt werden können.
