PLATON: Verteilte Rechenplattform für radarbasierte 3D Umgebungserfassung im sicheren autonomen Fahren - Teilvorhaben: KI-Connect
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Abstract
Im Verbundprojekt PLATON wird eine verteilte Rechenplattform für die radarbasierte 3D-Umgebungserfassung entwickelt. Ziel ist es, sicherheitsrelevante kognitive Funktionen für industrielle und autonome Anwendungen zuverlässig und effizient bereitzustellen. Im Fokus stehen mobile Systeme wie fahrerlose Transportsysteme. Sie müssen in dynamischen Umgebungen Hindernisse erkennen, Objekte und Personen detektieren sowie kooperativ lokalisieren und kartieren. Dabei sind Anforderungen an Datenschutz, Robustheit, Kosten und Echtzeitfähigkeit einzuhalten. PLATON kombiniert 3D-Radarsensorik mit einer verteilten Architektur aus Edge und Cloud sowie mit mehrstufigen KI-Methoden. Sicherheitskritische Funktionen werden lokal und zeitnah ausgeführt. Rechenintensive Auswertungen werden auf Nachbarknoten und Cloud-Ressourcen verteilt.
Im Teilvorhaben KI-Connect entwickelt Creonic eine Plattform für Edge Computing zur Verarbeitung von Radardaten mit maschinellem Lernen. Die Plattform aggregiert Radardaten aus integrierten Sensoren und stellt sie für die weitere Verarbeitung bereit. Zusätzlich bietet sie Schnittstellen und Datenpfade für den Austausch zwischen benachbarten Edge-Knoten und zur Cloud. Dadurch werden kooperative lokale Entscheidungen möglich, etwa bei der Trajektorien- und Routenwahl. Auf dieser Grundlage lassen sich die im Gesamtvorhaben vorgesehenen Rechenaufgaben von der lokalen Hinderniserkennung bis zur verteilten Kartierung auf einer gemeinsamen und skalierbaren Systembasis abbilden.
