PROGRESS - Erprobung kurativer Entlastungsmaßnahmen in Höchst- und Hochspannungsnetzen; im Rahmen des Förderaufrufes "OptiNet I" (7. Energieforschungsprogramm im Förderbereich "Stromnetze")
Abschlussbericht zum Verbundvorhaben
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Abstract
Im Rahmen des Forschungsprojektes PROGRESS sollen unterschiedliche Aspekte der kurativen Netzbetriebsführung untersucht werden. Ein starker Fokus der Arbeiten liegt auf der Erprobung von kurativen Maßnahmen im Rahmen von Feldtests, welche durch analytische Betrachtungen der Forschungspartner flankiert und in Demonstratoren getestet werden. Das Gesamt-Projekt sah zwei dedizierte Feldtests vor, welche jeweils einen eigenen Fokus haben: Feldtest I fokussiert sich auf den Austausch zwischen unterschiedlichen ÜNB im Rahmen der kurativen Netzbetriebsführung, wobei Feldtest II den Fokus auf den Informationsaustausch zwischen ÜNB und VNB legt. Dieser Bericht fokussiert sich auf den Anteil, an dem der Konsortialpartners TransnetBW GmbH beteiligt war, namentlich Feldtest I. Im Feldtest I sollten praxisnah die Ermittlung und der regelzonenübergreifende Austausch von temporären Strombelastbarkeiten (engl. Temporary Admissible Transmission Loading, TATL) untersucht werden. TATL-Werte werden durch eine Minimalwertbildung verschiedener Faktoren zyklisch berechnet.
- temporäre thermische Engpassstrom
- Schutzengpassstrom
- Systemische Limitierungen
- externe Limitierungen Im Rahmen dieses Feldtestes wurde der Fokus auf die Berechnung des temporären thermischen Engpassstromes von Freileitungen gelegt. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die IT-Sicherheit war eine Anpassung des ursprünglichen Projektplans erforderlich. Anstelle der vorgesehenen Übertragung und Validierung von TATL-Werten auf einer Kuppelleitung wurde daher ausschließlich der temporäre thermische Engpassstrom (TTE) innerhalb der jeweiligen Regelzonen bestimmt.
