Europäische Hochschulnetzwerke (EUN) - nationale Initiative
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Im Jahr 2017 stellte der französische Staatspräsident Macron in einer Rede an der Pariser Sorbonne-Universität seine „Initiative für Europa“ vor und regte in diesem Zusammenhang an, bis 2024 20-24 „Europäische Hochschulen“ und damit eine neue Qualität der grenzüberschreitenden Kooperation in der Lehre und der Vernetzung von Hochschulen zu schaffen. Komplementär zur europäischen Förderung fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die an der Initiative beteiligten deutschen Hochschulen über ein nationales Begleitprogramm. Für die nächste Förderphase (2024-2030) wurde bereits ein Antrag gestellt. Bis vorerst Ende 2027 stehen ca. 38 Mio. Euro an Programmbudget zur Verfügung. Im Rahmen von vier Förderrunden (2020, 2021, 2023, 2024) werden derzeit 51 deutsche Hochschulen an 44 der ausgewählten 50 Hochschulnetzwerke mit bis zu 175 TEUR pro Jahr über drei bzw. vier Jahre gefördert. Eine fünfte Ausschreibung ist im Anschluss an die Bekanntgabe der Ergebnisse der EU-Auswahl für den Sommer 2024 geplant. In der neuen Programmphase sollen ca. 10-12 neue Allianzen zusätzlich gefördert werden. Die Allianzen umfassen ein breites disziplinäres und institutionelles Spektrum. Schwerpunktmäßig beteiligen sich forschungsstarke Voll- und Technische Universitäten, aber auch Hochschulen Angewandter Wissenschaften, Musik- und Filmhochschulen. Über das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation konnten die Hochschulallianzen in der Pilotphase eine Ergänzungsfinanzierung für Forschungs- und Innovationstätigkeiten einwerben. Mindestens 40% des Förderbudgets fließen in Digitalisierungsmaßnahmen im Kontext der internationalen Hochschulkooperation. Diese erstrecken sich u.a. auf den Ausbau digitaler Lehre und der virtuellen Mobilität sowie deren Administration.
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