Forschungscampus STIMULATE 2. Förderphase - Teilvorhaben: Immunoprofiling
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Abstract
Das Teilvorhaben der IGEA fügt sich in das Ziel des Gesamtverbundes zur Etablierung einer kurativen, minimal-invasiven, bildgeführten Tumortherapie ein. Aktuell wird die dabei stattfindende lokale und systemische Immunantwort weder bei der Therapiewahl noch Überwachung berücksichtigt. Dabei hinterlässt die genaue zelluläre sowie humorale Antwort auf ein spezifisches Verfahren einen eigenen immunologischen "Fingerabdruck", dessen Charakterisierung ein hohes Potenzial für Verbesserungen in der Tumortherapie birgt. Die Erforschung der biologischen Antwort des Patienten auf die jeweils angewandte Therapie verspricht Therapieverbesserungen, hat aber auch eine hohe prognostische Bedeutung für den Therapieerfolg. Im Teilvorhaben wurde die Elektroporation hinsichtlich einer Aktivierung des Immunsystems zur körpereigenen Bekämpfung der Tumorzellen untersucht und technisch optimiert.
Dies insbesondere durch:
- Die Untersuchung der Wirkung der Elektroporation auf die Fähigkeit, die Aktivierung von Immunzellen in vitro zu fördern.
- Die Erforschung eines neuen Elektroporation-Systems, mit dem die Elektroporation (EP) über ein integriertes kapazitives System direkt in die Zellkulturplatte appliziert werden kann
- Optimierung der individualisierten Therapieform (Stromstärke, Pulszahl, Temperatur, Dauer etc.)
- Entwicklung eines präklinischen in vitro-Modells (Biophantom) zur Nachbildung der am Patienten gefundenen Strukturen, welches in der quantitativen Wiederholbarkeit und Präzision Tierversuchen klar überlegen ist, und innovative Testungsmöglichkeiten für das Feld eröffnet
