Verbundprojekt "Anonymität bei integrierten und georeferenzierten Daten (AnigeD)"
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Abstract
Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Analyse war die Beobachtung, dass Anonymisierung und Pseudonymisierung zwar wertvolle Werkzeuge für die Datenverarbeitung in Forschung, Wirtschaft und Verwaltung liefern, in der Praxis jedoch große Unsicherheiten bestehen, welche Verfahren tatsächlich geeignet sind. Für viele Stellen stellt daher die Auswahl eines geeigneten Anonymisierungsverfahrens eine erhebliche Herausforderung dar. Das Vorhaben wurde in mehreren Schritten umgesetzt. Zunächst erfolgte eine Grundlagenforschung zur Anonymisierung, welche die Anforderungen im unionsrechtlichen Kontext systematisch darstellt und mit den Vorgaben des nationalen Statistikrechts abglich. Ziel war es, die bestehenden Parallelen und Divergenzen zwischen beiden Regelungsebenen sichtbar zu machen, um eine präzisere juristische Einordnung der Anonymisierung im geltenden Normgefüge zu ermöglichen.
