Stark durch offene Innovationsregionen (SOIR)
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Abstract
Der Schlussbericht dokumentiert das Anliegen, die Umsetzung und die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Stark durch offene Innovationsregionen" (SOIR). Die Aufgabe des Projektes war es, einen empirisch fundierten Ansatz zur Erklärung gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit in ländlichen, strukturschwachen Regionen zu entwickeln. Hierfür definierte das Projektteam drei zentrale Ziele und entwickelten ein Forschungsdesign, dass aus einer vergleichenden Fallanalyse von zwei Landkreisen (Nordfriesland in Schleswig-Holstein und Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern) und einem Mixed-Methods-Ansatz besteht. Der Schlussbericht stellt kurz die Umsetzung des Vorhabens dar und widmet sich im Weiteren drei zentralen Projektergebnissen. Erstens erläutert er, wie im Projekt auf Basis breiter empirischer Erhebungen und mehrerer methodischer Verfahren gesellschaftliche Innovationsprozesse rekonstruiert wurden und welche zentralen Befunde dabei zutage traten. Zweitens macht er die Rekonstruktion des Innovationsökosystems in beiden Untersuchungsregionen nachvollziehbar. Es wird deutlich, dass die gegenwärtige Innovationsförderung nur begrenzt auf die spezifischen Bedingungen ländlicher Regionen zugeschnitten ist. Drittens stellt der Bericht mit dem Ansatz der „Sozialen Offenen Innovationsregion“ einen originären konzeptionellen Beitrag des Projektes vor. Dieser erklärt gesellschaftliche Innovationsfähigkeit als Ergebnis des Zusammenspiels externer Impulse und regionaler Potenziale statt über eine räumliche Verdichtung. Der Ansatz bietet ein analytisches Instrumentarium für die Erforschung regionaler Innovations- und Transformationsprozesse und liefert eine Heuristik für die Ableitung politischer Handlungsempfehlungen für eine gelingende Innovationsförderung.
