MelBrainSys: Modell-basierte Vorhersage und experimentelle Validierung neuer therapeutischer Interventionen für Melanom-Hirnmetastasen; TP B.3: Charakterisierung der Immunarchitektur und der immunmodulatorischen Fähigkeiten von Melanom-Hirnmetastasen
Sachbericht zum Verwendungsnachweis, Berichtszeitraum: 01.01.2023 bis 31.12.2025
Date
Authors
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Das Immunsystem spielt bei der Elimination von Tumorzellen, insbesondere dem Melanom, eine entscheidende Rolle. In diesem Zusammenhang stellen Melanomhirnmetastasen eine meist tödliche Erkrankung dar, selbst nach der vielversprechenden Einführung zielgerichteter Therapien wie BRAF- und MEK-Inhibitoren sowie Immun-Checkpoint-Blockaden. Dabei galt das Gehirn traditionell als immunologisch privilegierter Ort. Dennoch wurde festgestellt, dass verschiedene Untergruppen von Immunzellen, z.B. T-Zellen und Makrophagen, die Blut-Hirn-Schranke überwinden und in das ZNS patrouillieren. Daher können diese Immunzellpopulationen den Erkrankungsverlauf bei Patienten tiefgreifend beeinflussen. Sie interagieren mit den Tumorzellen abhängig von der spezifischen Organmikroumgebung sowie ihrem Infiltrations- und Aktivierungsstatus.
Deshalb war es das Ziel des Teilprojektes B.3 innerhalb des MelBrainSys-Juniorverbundes die Wechselwirkungen zwischen Immunzellen und Tumorzellen, insbesondere intra- bzw. extrakraniale Melanommetastasen, zu untersuchen.
