Vollautomatisierte Additive Fertigung mit DED-Verfahren für die automobile Serienproduktion (AddDEDValue); Teilvorhaben: Reibflächenbeschichtung automobiler Bremsscheiben in einer hochautomatisierten Großserienfertigung
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Alle wesentlichen Projektziele des Teilvorhabens der Volkswagen AG innerhalb des Verbundforschungsprojekte "AdDEDValue" konnten erreicht werden. Im Rahmen des AP 2 zur Prozessentwicklung konnte der Nachweis der Leistungsfähigkeit des Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißens (HoLa) erbracht werden. Im Rahmen der Skalierung des Prozesses von 4 kW auf 20 kW Laserleistung konnte der Prozess soweit beschleunigt werden, das ein Einsatz in der automobilen Großserienproduktion wirtschaftlich möglich ist. Mittels der konzeptionellen Arbeiten in den APs 3 und 7 wurden qualitätsrelevante Fehlerbilder beschrieben und verlässliche Sensorsysteme ermittelt. Diese konnten mit der Demonstrator Maschine aus AP 8 praktisch erprobt und validiert werden. Insgesamt konnte ein leistungsfähiges prototypisches Produktions- und Qualitätssicherungssystem aufgebaut werden. Dieses wurde über die Projektlaufzeit hinweg an mehr als 5000 Musterteilen angewendet. Die Übertragung in die Großserienproduktion läuft bereits parallel zum Ende des Verbundforschungsprojektes und ein "Start of Production" (SOP) ist bereits im Jahr 2026 vorgesehen. Die Erkenntnisse aus AdDEDValue fließen dabei direkt in die Serienmaschinen und zukünftigen Serienprozesse ein.
