Förderrichtlinie MINT-Cluster für Jugendliche - MINT-Bildung digital verbindet (MINTdig)

Sachbericht des Verwendungsnachweises (Schlussbericht)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Verbundprojekt MINTdig - MINT-Bildung digital verbindet - adressiert in seiner zweiten Förderphase (2024–2025) weiterhin das zentrale gesellschaftliche Anliegen, sozialräumliche Benachteiligungen im Bildungsbereich abzubauen. Jugendliche aus ländlichen und strukturschwachen Regionen haben häufig einen eingeschränkten Zugang zu hochwertigen MINT-Bildungsangeboten. MINTdig begegnet diesem Ungleichgewicht durch ein bewährtes Blended-Learning-Konzept, das Outdoor-Education mit digitalen Lernphasen kombiniert und damit Anfahrtshürden minimiert.

In der zweiten Förderphase wurden die in Phase 1 entwickelten Kursangebote konsequent weitergeführt, qualitativ ausgebaut und durch neue Formate ergänzt. Insgesamt wurden elf Tagesseminare in vier verschiedenen Kursformaten, zwei Summer Schools zur MINT-Berufsorientierung sowie zwei MINT-Forscherinnentage speziell für Mädchen durchgeführt. Als neues Format wurde der Kurs Naturheilkunde - Salben und Pflegeprodukte selbst gemacht entwickelt und erfolgreich erprobt, der das Konzept der Insektenakademie auf den Bereich Heilpflanzen und nachhaltige Kosmetik überträgt.

Ein besonderer Schwerpunkt der zweiten Förderphase lag auf der Verstetigung der Angebote: etwa 16 Lehramtsstudierende der Bergischen Universität Wuppertal wurden als Multiplikatoren in die Kursdurchführung, die Summer School und das mobile MINTdig-Labor eingebunden. Parallel entstanden zahlreiche Abschlussarbeiten und Forschungsprojekte, die die Wirksamkeit der Angebote auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich untersuchten. Fortbildungsangebote für MINT-Akteurinnen und -Akteure sowie eine öffentliche Bildungstagung am 8. September 2025 an der Junior Uni Wuppertal komplettierten das Programm und trugen zum überregionalen Transfer bei.

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