Erhöhung der Resilienz einsatzkritischer Breitbandnetze und MCX-Services durch Nutzung und Härtung privater 5G-Netze
Schlussbericht zum Teilvorhaben
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Abstract
Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) benötigen zunehmend breitbandige Kommunikation für Sprache, Video, Lagebilder, Drohnen und den Zugriff auf Fachverfahren. Öffentliche Mobilfunknetze stellen diese Dienste heute bereit, sind jedoch nicht auf die hohen Resilienzanforderungen der BOS bei einem großflächigen, länger anhaltenden Stromausfall ("Schwarzfall") ausgelegt. Gehärtete private 5G-Campusnetze können zwar krisenfest betrieben werden, ihre Funkabdeckung ist jedoch räumlich begrenzt. Das Vorhaben untersuchte deshalb, ob private, gehärtete 5G-Netze mit ausgewählten und gehärteten Funkstationen eines öffentlichen Mobilfunknetzes zu einem resilienten Netzverbund kombiniert werden können. Technischer Kern ist MOCN (Multi Operator Core Network): Eine 5G-Basisstation kann parallel mit einem öffentlichen und einem privaten Kernnetz verbunden werden und beide Netzkennungen ausstrahlen. Ziel war ein praxisnaher Nachweis, dass Standard Mobilfunkservices und OTT Mission-Critical-Dienste (MCPTT, MCVideo, MCData) auch im Schwarzfall verfügbar bleiben.
