Verbundprojekt: Intelligentes robustes 300 GHz Radar-Edge-Sensornetzwerk - RadarSkin; Teilvorhaben: Edge-Computing mit neuronalen Netzwerken
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Zielstellung des Teilvorhabens "Edge-Computing mit neuronalen Netzwerken" war es, Methoden zur automatisierten Abbildung neuronaler Netzoperationen auf KI-Beschleuniger in System-on-Chip-Architekturen zu erforschen sowie Portierungsansätze für radarspezifische Signalverarbeitungsschritte auf Mikrocontroller-Plattformen zu erarbeiten, um eine echtzeitfähige, sensornahe Radarverarbeitung zu ermöglichen. Das Fördervorhaben wurde ausschließlich in enger Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern durchgeführt. Infineon Dresden erarbeitete erfolgreich eine hybride Edge-Systemarchitektur, bei der sicherheitskritische Funktionen direkt am Sensor verarbeitet werden, während rechenintensive Auswertungen einer leistungsfähigen Zentraleinheit vorbehalten bleiben. Auf Basis eines eigens aufgenommenen 60-GHz-Datensatzes wurde eine zweistufige KI-Verarbeitungspipeline mit vorgeschalteter Bewegungserkennung und YOLO-basierter Objektdetektion entwickelt und auf einer Infineon-Demonstratorplattform erfolgreich erprobt. Ergänzend wurden Optimierungsverfahren wie Quantisierung und das veröffentlichte PEAX-Framework erarbeitet sowie ein neuartiges Matrixkompressionsverfahren zum Patent angemeldet. Die erzielten Ergebnisse schaffen die Grundlage, hochinnovative KI- und Radarsensorkonzepte für zukünftige Anwendungen autonom agierender Systeme nutzbar zu machen, und tragen damit zur Stärkung der Technologiekompetenz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland bei.
