Sutracrete - Effiziente Verwertungstechnologien für puzzolanische Ressourcen in mikrostrukturbasierten Betonbauteilen mit Materialpass
Sachbericht zum Verbundprojekt : Förderaufruf Ressourceneffizienz im Kontext der Energiewende - Schlussbericht
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Im Projekt SUTRACRETE wurden wesentliche wissenschaftlich-technische Grundlagen für eine verbesserte Kreislaufführung ziegelhaltiger mineralischer Bauabfälle erarbeitet. Ein Schwerpunkt lag auf der Entwicklung und Erprobung von Markersystemen zur eindeutigen Materialidentifikation und zur Verknüpfung physischer Baustoffe mit digitalen Materialpässen. Die Untersuchungen zeigten, dass markerbasierte Identifikationskonzepte auch in zementgebundenen Matrices technisch umsetzbar sind und eine spätere maschinenlesbare Zuordnung von Material-, Produkt- und Herkunftsinformationen ermöglichen. Damit wurde eine wichtige Grundlage für digitale Produkt- und Materialpasssysteme im Bauwesen geschaffen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Entwicklung eines Demonstrators zur sensorgestützten Sortierung ziegelhaltiger Recyclingfraktionen. Auf Basis bildgestützter Erkennung und algorithmischer Klassifikation wurden Ansätze zur Differenzierung definierter Ziegelstoffströme unter praxisnahen Randbedingungen untersucht. Der Demonstrator zeigt, dass eine gezielte Qualitätslenkung mineralischer Recyclingmaterialien technisch möglich ist und damit die Voraussetzung für höherwertige Anwendungen in Beton- und Bauprodukten geschaffen werden kann. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zur wissenschaftlich fundierten Kopplung von Materialerkennung, digitaler Dokumentation und sortenreiner Stoffstromführung. Sie eröffnen Anschlussmöglichkeiten für weiterführende Arbeiten zur KI-gestützten Sortierung, zur Standardisierung digitaler Materialpässe sowie zur Integration markerbasierter Identifikation in industrielle Recycling- und Baustoffprozesse.
