Verbundprojekt: Innovationen und akademische Ausbildung für integrative ernährungssensible Wertschöpfungsketten in Kenia und Uganda; Teilvorhaben: Entwicklung von Strategien zur Aufwertung von unzureichend genutzten gartenbaulichen Kulturen; Projektakronym: InNuSens
Schlussbericht
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Abstract
Gesamtziel des Vorhabens war, robustes transformatives Wissen zu generieren, um die Ernährung ressourcenarmer Haushalte durch Produkt- und Prozessverbesserungen in ernährungssensiblen Wertschöpfungsketten für nicht ausreichend genutzte gartenbauliche Nutzpflanzen zu verbessern. Die Bereitstellung ausreichender, gesunder und nachhaltig produzierter Nahrungsmittel ist trotz der beträchtlichen Fortschritte der letzten Jahrzehnte eine wichtige Priorität für Subsahara-Afrika (SSA) einschließlich Kenia und Uganda. Die Ernährungsindikatoren sind nach wie vor alarmierend; die Volatilität der Märkte, die Saisonabhängigkeit sowie Dürren und unregelmäßige Niederschläge infolge des Klimawandels sind Hindernisse für eine zuverlässige und nachhaltige und ernährungssensible Nahrungsmittelversorgung während des ganzen Jahres. Unzureichende Nachernte-Systeme in Bezug auf geringe Verarbeitungs- und Konservierungsstufen zur Verlängerung der Haltbarkeit, fehlende Lebensmittelsicherheitsstandards und Qualitätsmanagement sowie unzuverlässige und lückenhafte Logistik- und Transportsysteme mit begrenzter Unterstützung durch Informations- und Kommunikationstechnologien behindern ebenfalls ernährungssensible Wertschöpfungsketten. Das übergeordnete wissenschaftliche Ziel des Vorhabens war, transdisziplinäres Wissen zu generieren, das zur Verbesserung bestehender und zur Etablierung neuer ernährungssensibler Wertschöpfungsketten für nicht ausreichend genutzte Gartenbaukulturen führt und so die Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit sowie die wirtschaftliche Entwicklung fördert. Das Projekt trägt bei zu (i) diversifizierten Ernährungssystemen, (ii) verbessertem Zugang, besserer Verfügbarkeit und Versorgung mit sicheren, ernährungsphysiologisch wertvollen und gesundheitsfördernden Nahrungsmitteln von nicht ausreichend genutzten gartenbaulichen Nutzpflanzen, (iii) neuen Geschäftsmodellen, (iv) einem differenzierten Verständnis von Innovationssystemen, (v) der Entwicklung von IKT- und Transportsystemen und (vi) dem Aufbau von Kapazitäten auf Graduierten- und Postgraduiertenebene.
