MIRKKOMM - Optimierung der Risiko- und Krisenkommunikation von Regierungen, Behörden und Organisationen der Gesundheitssicherung; Teilvorhaben 2 - Analyse der Herausforderungen, Strategien, Strukturen und Optimierungsoptionen multimodaler Risiko- und Krisenkommunikation

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Teilprojekt der Technischen Universität Ilmenau zielte auf die evidenzbasierte Optimierung der multimodalen Risiko- und Krisenkommunikation staatlicher Akteure im föderalen System ab. Untersucht wurden zentrale Herausforderungen, Strategien und Strukturen während der Corona-Pandemie auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Grundlage bildeten Interviews mit Behördenvertretern, Dokumentenanalysen und repräsentative Befragungen der kommunalen Verwaltungen und Gesundheitsämter. Die Ergebnisse zeigen erhebliche Defizite in der Koordination sowie eine fehlende Kohärenz der staatlichen Kommunikation, insbesondere zwischen kommunaler Ebene und Bundes- bzw. Landesbehörden. Drei Hauptbereiche für Verbesserungen wurden identifiziert: Optimierung des Krisenmanagements, der Kommunikationsstrategien (z.B. Social Media, Bürgerfeedback) sowie der Verwaltungs- und IT-Strukturen. Erfolgreiche Krisenkommunikation zeichnet sich laut Analyse durch hohe Informationsqualität, zielgruppenorientierte Ansprache und Transparenz aus. Die Ergebnisse fließen in Fortbildungen und Empfehlungen für das Robert Koch-Institut sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz ein. Ein Handbuch zur kommunalen Krisenkommunikation ist in Vorbereitung.

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