Verbundprojekt: Skalierung von Computer Vision in Industrieprozessen (ICV) - Teilvorhaben: Skalierung von Industrial Computer Vision in der AUDI AG
Sachbericht zum Verwendungsnacheis NKBF 98
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Das Verbundprojekt „Skalierung von Computer Vision in Industrieprozessen“ (ICV) wurde initiiert, um die fundamentalen Hürden zu überwinden, die einer breiten Anwendung von KI-basierter Bildverarbeitung in der deutschen und europäischen Industrie entgegenstehen. Trotz des hohen Potenzials der Technologie zur Steigerung von Effizienz und Qualität existierte zu Projektbeginn kein etabliertes, skalierbares Standardprodukt. Der Markt war fragmentiert, und Anwenderunter-nehmen sahen sich wiederkehrenden Herausforderungen in den Bereichen Datenverfügbarkeit, IT-Integration, Qualitätssicherung und Betrieb gegenüber. Eine zu Beginn durchgeführte Bestandsaufnahme im Volkswagen Konzern identifizierte über 200 potenzielle Anwendungsfälle, untermauerte jedoch die Erkenntnis, dass bisherige Insellösungen an technischen Hürden und hohen Kosten scheiterten. Das Vorhaben knüpfte an bestehende Initiativen wie Catena-X an, um einen standardisierten und souveränen Rahmen für den Datenaustausch zu nutzen. Die Aufgabenstellung bestand darin, ein ganzheitliches, praxiserprobtes ICV-Ökosystem zu erforschen und zu validieren. Dieses Ökosystem sollte eine einheitliche technische Infrastruktur, standardisierte Qualitätsprozesse nach Normen wie dem VDA Band 5, Lösungen für rechtliche Anforderungen (DSGVO, EU-KI-Verordnung) und Konzepte zur Mitarbeiterbefähigung umfassen, um die Technologie nachhaltig skalierbar zu machen.
