PROTACs gegen neue Zielstrukturen in der Krebstherapie (AntiCAN)
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Ziel war die Entwicklung und Validierung von Arzneimitteln, die verschiedene für die Krebstherapie relevante Zielstrukturen hemmen. Zu Beginn des Projekts und auch heute noch gibt es signifikante Bestrebungen, Krebsmedikamente mit innovativen Wirkmechanismus zu entwickeln. Unser erklärtes Ziel war es, vor allem Zielstrukturen zu adressieren, die biologisch validiert sind, aber durch konventionelle kleine Moleküle nicht oder nur unzureichend adressiert werden können. Diese Zielstrukturen sollten so für neue Therapieansätze, wie zum Beispiel den gezielten Abbau durch PROTACs (Proteolysis Targeting Chimeras) erschlossen werden. Die heutigen Möglichkeiten der medikamentösen Therapien bei verschiedenen Krebsformen, einschließlich der personalisierten Medizin, sind oft durch ‚off-target‘ Effekte limitiert, die ein breites Nebenwirkungsspektrum verursachen. Auch entwickeln sich schnell Resistenzen. Die Effektivität dieser Therapien könnte durch den gezielten Abbau der Zielproteine durch katalytisch wirkende PROTACs deutlich verbessert werden. PROTACS haben die Fähigkeit, Mechanismen zu attackieren, die mit konventionellen Methoden nicht gehemmt werden können, wie zum Beispiel nicht-katalytische Funktionen von konventionellen Zielstrukturen der Arzneimittelentwicklung
