Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)

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  • Item type: Item ,
    Verbundprojekt: Neuartige Prozesstechnologie für hocheffiziente und vielseitig einsetzbare Leistungstransistoren (YESvGaN); Teilvorhaben: Rückseiten Chiptechnologie für vertikale GaN on Si Membranleistungstransistoren
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025)
    Ziel des Projektes war die Entwicklung einer Prozesstechnologie für die Herstellung von GaN-basierten vertikalen Membran-Leistungstransistoren in einer massenproduktionstauglichen Fertigungslinie auf 200 mm Wafern. Die X-FAB Global Service GmbH beschäftigte sich mit neu zu entwickelnden Prozessmodulen für die rückseitige Kontaktierung der in den unteren III-V Epitaxieschichten vergrabenen Drainschicht des vertikalen planar-Gate GaN Transistors. Ausgangspunkt waren dabei vorderseitig prozessierte Wafer aus der X-FAB Dresden. Forschungsschwerpunkte der XGS waren zunächst geeignete Technologien - zur Abdünnung der Wafer (ggf. in Kooperation mit Projektpartnern) - zur lokalen Entfernung des Siliziumsubstrates unter Berücksichtigung bzw. Kompensation der mechanischen Verspannungen der Scheiben, - zur Herstellung einer elektrischen Drainkontaktierung sowie der Rückseitenmetallisierung. Auf dieser Basis sollte es ermöglicht werden, einen Foundry-Prozess zur Fertigung vertikaler GaN-Leistungstransistoren zu entwickeln.
  • Item type: Item ,
    Verbundprojekt: UltraVital - Elektronisches Radar-Sensorsystem zur Vital- und Lebewesenerkennung im Inneren von Fahrzeugen; Teilvorhaben der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-30) Henker, Matthias; Kolb, Marvin
    [no abstract available]
  • Item type: Item ,
    "Smart Nutrition und tragbare Sensoren und Digitalisierung II" im Verbundprojekt "Agrarsysteme der Zukunft: Food4Future - Nahrung der Zukunft", Teilprojekt G
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-12-05) Gedat, Egbert
    [no abstract available]
  • Item type: Item ,
    H2Giga_NG5_AEM-Direkt – Direktbeschichtung von anionenleitenden Membranen für großskalige Wasserelektrolyse; Teilvorhaben Charakterisierung und Evaluation von Katalysatorpulvern, CCS und CCMs (IEK9) und Optimierung und Evaluation von porösen Transportelektroden (IEK-11)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-30) Karl, André; Freiberg, Anna; Bumenn, Edwin; Xie, Qingguang; Kungl, Hans; Jodat, Eva; Thiele, Simon; Harting, Jens; Eichel, Rüdiger-A.
    [no abstract available]
  • Item type: Item ,
    Digitale Anlagenmodellierung mit neutralen Datenformaten (DIAMOND) - Strategische Unterstützung der Komponentenhersteller
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-30) Epple, Frank; Spieß, Karsten; Schulte, Felix; Holzmann, Florian; Greger, Markus
    Das Verbundprojekt DIAMOND (Digitale Anlagenmodellierung mit neutralen Datenformaten) verfolgte das Ziel, einen durchgängigen, standardisierten Datenaustausch zwischen den Softwarelösungen im Anlagenplanungsprozess zu ermöglichen. Kern war die Entwicklung eines Common Data Models (CDM), das die bisher getrennten Welten der Gebäudeplanung (BIM/TGA) und der Fabrik- und Anlagenplanung verbindet. Die Ergebnisse wurden in bestehende Standards (IDTA, AML, VDI) überführt und durch Schulungen, Leitfäden und Veröffentlichungen breit zugänglich gemacht. Das CADENAS-Teilvorhaben „Strategische Unterstützung der Komponentenhersteller" adressierte die durchgängige Bereitstellung von TGA-Produktdaten (HKLS-Komponenten) mit einheitlicher Klassifikation, Schlüsselung (GBIS/TGA-Schlüssel) und Attributen. Darüber hinaus wurden 3D-CAD-Modelle und Berechnungsdaten nach VDI 3805 für die direkte Integration in SOLAR-COMPUTER und LuArtX bereitgestellt. Die strukturierten Komponentendaten bilden zudem die Grundlage für Nachhaltigkeits- und CO₂-Bewertungen im Planungsprozess. Begleitend engagierte sich CADENAS aktiv bei Schulungen, Messeauftritten und Veröffentlichungen zur Verbreitung der DIAMOND-Projektergebnisse.
  • Item type: Item ,
    InSole - In Sozialräumen lernen (Transfer)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Rustemeyer, Angela
    Auf Grundlage des in der vorherigen Förderphase erfolgreich in Nordrhein-Westfalen erprobten Modells einer Zusammenarbeit von Weiterbildungseinrichtungen mit Organisationen in sozialräumlicher Verantwortung verfolgte das Transfervorhaben InSole das Ziel, niedrigschwellige Angebote zur Erweiterung von Lese-, Schreib-, Rechen- und digitalen Kompetenzen gering literalisierter Erwachsener im Stadtstaat Bremen/Bremerhaven und im Flächenland Hessen in neue Strukturen und Lernorte der Stadtteil-, Quartiers- und Gemeinwesenarbeit zu transferieren. Hierzu sollten die bis dahin entwickelten und erprobten Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen wie auch das bereits entwickelte niedrigschwellige Lernangebot im Hinblick auf die neuen Strukturen adaptiert und in den Transfer eingeschlossen werden. Ferner sollten die bereits im Vorläufervorhaben erzielten Verstetigungsansätze in Nordrhein-Westfalen weiterverfolgt werden. Die dort aus der Praxisentwicklung als tragfähig hervorgegangenen Finanzierungs- und Verstetigungskonzepte sollten als gute Praxis aufbereitet, sodann in den neuen Strukturen in Bremen/Bremerhaven und Hessen erprobt und bei Erfolg in den fachlichen Strukturen der Weiterbildung und der Sozialraumarbeit verbreitet werden. Im Zuge der im Transfervorhaben vor Ort initiierten Kooperationen sollten sich verschiedene Formen der Zusammenarbeit, von niedrigschwelligen Lernangeboten wie auch von Finanzierungs- und Verstetigungskonzepten ergeben, die einen breiten Transfer über die beteiligten Länder hinaus befördern sollten. Flankiert werden sollte der Transfer mittels der Implementierung des im Vorhaben bereits entwickelten Sensibilisierungs-Workshops und der Schulung zur Planung und Umsetzung niedrigschwelliger Lernangebote (Titel: "Niedrigschwellige Lernangebote im Quartier") in den Fortbildungsstrukturen der assoziierten Partner. Zielgruppen des Transfervorhabens waren einerseits Erwachsene mit Deutsch als Erst- oder Zweitsprache, die Deutsch sprechen und verstehen können, aber nur über geringe Schriftsprachkompetenzen im Deutschen verfügen. Andererseits adressierte das Transfervorhaben das planende und lehrende Personal in Weiterbildungseinrichtungen wie auch die Fachkräfte in sozialräumlich agierenden Einrichtungen sowie deren verbandliche und fachliche Strukturen auf Landes- bzw. Bundesebene.
  • Item type: Item ,
    TransKOM - Integration einer ressourcenoptimierten Trennentwässerung durch Transformation kommunaler Planungsprozesse für Bestandsquartiere
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-24) Beier, Maike; Hadler, Greta; Czorny, Elisabeth; Voss, Erwin; Geyler, Stefan; Sperling, Imke; Pavlik, Dirk; Verworn, Alexander; Döring, Andrea
    Ressourceneffizienz ist für das Erreichen der Klima- und Nachhaltigkeitsziele von zentraler Bedeutung und spielt eine wesentliche Rolle beim Umbau bestehender und der Entwicklung neuer Stadtquartiere. Stadt- und Fachplaner*innen stehen hier in einer gemeinsamen Verantwortung. TransKOM verankert klimaangepasstes, ressourceneffizientes Wassermanagement im urbanen Bestandsquartier durch die zwei komplementären Bausteine: qualitätsbasierte Trennentwässerung (qbTE) als neue Entwässerungsstrategie und institutionalisierte, integrale und ressortübergreifende Planung mit dem strategischen Quartiersprozess „Quartiersstrategie2050+“. Beide Ansätze wurden in Hannover und Hildesheim praxisnah erprobt. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, dass eine abgestimmte Quartiers- und Entwässerungsplanung große Potentiale birgt, die Transformationsaufgabe der Anpassung der städtischen Infrastruktur an aktuelle Herausforderungen wie Hitzereduzierung und Wasserbereitstellung effizient umzusetzen. Strategiekomponente 1: Qualitätsbasierte Trennentwässerung (qbTE) Vor dem Hintergrund einer zum Teil signifikanten Verschmutzung des urbanen Niederschlagswassers und den daraus resultierenden Emissionen in die Umwelt ist die allein herkunftsbasierte Unterscheidung nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr sollten der Ableitungs- und Behandlungsweg qualitätsbasiert festgelegt werden. Mit diesem Paradigmenwechsel als Ausgangspunkt wurde im TransMiT-Projekt das Konzept der qualitätsbasierten Trennentwässerung (qbTE) entwickelt sowie Transformationspfade zur Erreichung einer qualitätsbasierten Entwässerung in Bestandsquartieren aufgezeigt. Kernelemente der qbTE sind i) das quartiersspezifische Wassererntepotential als strategische Größe, ii) die (smarte) prognosebasierte Abflusssteuerung und -speicherung sowie iii) die quartiersspezifische Bewirtschaftung des niederschlagsbürtigen Wasserdargebots mit nutzerorientierter Aufbereitung. Während das neue Entwässerungskonzept in der ersten Projektphase entwickelt und auf seine Umsetzbarkeit geprüft wurde (siehe Abschlussbericht A und B) wurden in der zweiten Projektphase Einzelkomponenten der Implementierung erarbeitet und beispielhaft erprobt, die nun mit Vorlegen des Abschlussberichtes auch anderen Kommunen zur Anwendung zur Verfügung stehen. Zur Unterstützung der für die Planung und Umsetzung der qbTE wurden Werkzeuge und Prozesse für folgende wichtige Größen im Projekt erarbeitet: - das Wassererntepotential (Water Harvesting Potential - WHP), das die Menge an möglichem Stadt(t)wasser gebietsspezifisch durch Oberflächen- und Nutzeranalyse gekoppelt mit Abflussanalysen beschreibt. Der Wert dient als belastbarer Kennwert zur Dimensionierung von dezentraler Nutzung, Retention und Bewässerung im Quartier und bildet eine wichtige Planungsgrundlage. - saisonale Bedarfsprofile für Stadt(t)wasser. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Daten ableitbar und eignen sich als Grundlage für quartiersspezifische Betriebs- und Bewirtschaftungsstrategien. Wasserangebot, Wasserqualität, Speicherpotenzial und Nutzungsanforderungen werden so auf Quartiersebene unter Berücksichtigung der Quartierziele mit ihren gewünschten Wirkungen zusammengeführt. - Niederschlagsvorhersagen bzw. Wettereigniskaskaden sind als dynamische Führungsgröße und zur Auslegung sowie Qualitätsprognose wichtige Eingangsdaten einer qbTE. Systemkomponenten wir smarte Abwasserweichen können hierüber ereignisdifferenziert geregelt werden und weitere Abflussanteile einer Nutzung im Quartier zuführen. Die Arbeitsergebnisse zur Verstetigung der Umsetzung und Erprobung der qbTE (AP 1.1 bis 1.5) werden in den zwei Berichtsabschnitten C1 „Trennung des Oberflächenabflusses nach Qualitäten“ und C2 „Stadt(t)wasserbereitstellung und -management im Quartier“ veröffentlicht. Die Abschnittseinteilung orientiert sich an den beiden Kernkomponenten einer qbTE. Strategiekomponente 2 - Integrale Stadtquartier-Planung Für die Umsetzung und volle Potentialentwicklung eines klimaangepassten, bedarfsgerechten Wassermanagement muss die oberirdische Quartiersgestaltung sektorübergreifend mit einbezogen werden, z.B. durch Abstimmung geeigneter (Bau-)Materialauswahl oder festgelegter Flächennutzung, um eine gute Niederschlagsqualität zu gewährleisten, aber auch neu generierte Wasserbedarfe mit den lokalen Verfügbarkeiten abzustimmen. In TransKOM wurde daher in Weiterführung des in TransMiT bereits angelegten Strategieprozesses ein besonderer Schwerpunkt auf die Institutionalisierung integraler Planungsprozesse als Voraussetzung für jedwede Transformation urbaner Bestandsgebiete gelegt. Der erarbeitet und durch die Stadt Hannover erprobter innovativer Governanceansatz der integralen, strategische Quartiersstrategie 2050+ konkretisiert den Prozess durch klare Prozessablaufschritte, Aktivierung nachvollziehbarer Methoden der Bewertung und partizipativer Komponenten in der Planung und Kommunikation. Mit dem neu initiierten Verwaltungsprozess Stadt-Quartier 2050+ wurden vier Kernaspekte der integralen Quartiersplanung herausgegriffen und in der Praxis erprobt. Übergeordnetes technisch-wissenschaftliches Projektziel war es, den kommunalen Fachplanungen aufzuzeigen, wie man im innerstädtischen Planungshandeln die Herausforderung der vielen zum Teil widersprechenden Entwicklungsziele und hohen Unsicherheit zukünftiger Entwicklungen kooperativ bewältigen kann. Der innerstädtische Prozessablaufplan konkretisiert die einzelnen Schritte von der Erstellung und Abstimmung eines zur Beschlussvorlage vorbereiteten Quartiersentwicklungsplans 2050+, schafft damit Klarheit im Rollenverständnis und unterstützt so die Planung und Organisation des Ablaufs. Die Einführung eines Kompetenzteam Integrale Planung wurde als brückenbildende neue Institution und Moderatorin der Quartiersleitbildentwicklung als zielführend und gewinnbringend bewertet. Sie stärkt den fachlichen Austausch nachhaltig, schafft Verständnis füreinander und eine Vertrauensbasis im gemeinsamen Planen und damit eine Arbeitsplattform, in der Nutzungskonflikte konstruktiv und lösungsorientiert unter Berücksichtigung der verschiedenen Perspektiven im Sinne einer guten und effizienten Quartiersplanung gelöst werden können. Für die tatsächliche Umsetzung integraler Lösungen in Bestandsquartieren zeigte sich, dass die Entwicklung bzw. das Vorhandensein einer gemeinsamen abgestimmten Zielvision Voraussetzung für einen effizienten Transformationsprozess urbaner Bestands-Quartiere ist. Im Projekt wird die Zielvision „Quartiersentwicklungsplan 2050+“ genannt, an der einzelne Maßnahmen auf ihren Beitrag zur Erreichung dieser Projektion geprüft und bewertet werden und später ausgerichtet werden können. Hohe Wichtigkeit kommt dem vorgeschalteten Prozess der Abstimmung und Festlegung der, für die anstehende Alternativenbewertung zugrunde zu legenden, Zustands-/ Wirkungsindikatoren zu. Diese bilden die Grundlage für eine Quantifizierung von Maßnahmenwirkungen und unterstützen durch transparente Gegenüberstellung der Wirkungen für alle Bereiche im Vorfeld i) Zielkonflikte zu identifizieren und ii) im Rahmen einer auf Fachplanungseben durchgeführte Szenarienanalyse eine faktenbasierte Abwägung der Alternativen durchzuführen. Mit der weiterentwickelten Indikatorik, dem Konzept der BGI-Modellmodule und dem Agentenmodell wurden in TransKOM drei konkrete, die Bewertung alternativer Quartiers-Entwicklungsstrategien unterstützende Tools an der Schnittstelle Hitze/Wasser erarbeitet. Die exemplarischen Modellierungen und Wirkanalysen fanden für diese Strategiekomponente in zwei Stadtteilen Hannovers statt. Die Arbeitsergebnisse der Arbeitspakete der Strategiekomponente 2 werden in den beiden Berichtsabschnitten C3 „Institutionalisierung und Planung - Strukturen innerstädtischer Prozessabläufe schaffen“ und C4 „Wirkungen von Maßnahmen - Schnittstelle urbanes Wassermanagement und Hitzereduzierung“ der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
  • Item type: Item ,
    JOLanDA - Verbesserung der Orientierungskompetenz von Jugendlichen in ländlichen Regionen bei biographischen Entscheidungsprozessen
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Schametat, Jan; Brandenburger, Jessica; Engel, Alexandra; Janneck, Monique; Mergan, Hamid; Schneider, Jessica
    [no abstract available]
  • Item type: Item ,
    FB2-SiSuFest - Bewertung von Siliziumanoden in Festkörper-Sulfidbatterien; Teilprojekt: Synthese von SiNx Aktivmaterialien im Rahmen von FB2-SiSuFest
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-04) Wiggers, Hartmut; Ladole, Atharva
    Ziel dieses Teilvorhabens im Rahmen des SiSuFest-Projektes war es, Siliziumnitrid Nanopar-tikel mittels eines Gasphasenprozesses herzustellen und diese in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern bezüglich ihrer Performanz in Li-Feststoffbatterien zu optimieren, um im Vergleich zum Stand der Technik Festkörperbatterien mit höheren Flächenbeladungen und höherer Lebensdauer zu ermöglichen. Siliziumreiches Siliziumnitrid SiNx ist ein äußerst aus-sichtsreiches Konversionsmaterial für die Verwendung in Festkörperbatterien, das im Unter-schied zum SiOx lithiumhaltige Phasen mit äußerst hoher Lithiumionen-Leitfähigkeit ausbildet. Die zu untersuchenden Optimierungsparameter waren das Silizium/Stickstoff-Verhältnis so-wie Morphologie und Partikelgröße. Es konnte gezeigt werden, dass sich die bisher im Labormaßstab durchgeführten Synthesen nach Anpassung der Prozessparameter in den Pilotmaßstab übertragen ließen und Synthe-sen mit hervorragender Reproduzierbarkeit möglich waren. Das Silizium/Stickstoff-Verhältnis konnte in weiten Grenzen zwischen 1/0,15 und nahezu 1/1 variiert werden, wobei in allen Fäl-len die gewünschten homogenen, amorphen Materialien hergestellt werden konnten. Materia-lien mit einer Stöchiometrie um 0,45 < x < 0,65 erwiesen sich als besonders geeignet, da sie einen guten Kompromiss zwischen Kapazität und Langzeitstabilität aufweisen. Untersuchun-gen zur Variation der Partikelgröße ergaben, dass Materialien mit einer mittleren Partikelgröße um 150 nm eine gute Performanz zeigen während kleinere Partikel aufgrund des hohen Ober-fläche-zu-Volumen Verhältnisses zusehends unter unerwünschten parasitären Oberflächen-reaktionen leiden. Auf der anderen Seite zeigte sich, dass bei Materialien mit höherer Partikel-größe (untersucht wurden Partikelgrößen bis etwa 400 nm) Effekte auftreten, die auf eine Transportlimitierung hindeuten, so dass die Kapazität dieser Materialien zum Teil nicht voll-ständig genutzt werden kann. Für den Pilotreaktor an der UDE konnten Produktionsraten bis zu 1 kg/h realisiert werden, was mehr als ausreichend war, auch den größeren Materialbedarf des Projektpartners Fraunhofer IWS zu decken. Auf Basis der während der Synthesen erfassten Betriebsparame-ter und Energiebedarfe wurde eine Abschätzung bezüglich der Herstellungskosten für Silizi-umnitrid gemacht und diese auch grob für einen Produktionsprozess abgeschätzt. Dabei zeigt sich, dass die Kosten für die Herstellung des SiNx im Wesentlichen von den Kosten für Mono-silan abhängen. Auf Basis aktuell verfügbarer Zahlen wurde abgeschätzt, dass bei einer Jah-reskapazität von 1500 Tonnen SiNx die Herstellungskosten auf unter 50 €/kg sinken, was – bereinigt um die Speicherkapazität der Materialien – in etwa die Gewinnschwelle im Vergleich zu Graphit als Anodenmaterial darstellt. Zusammenfassend lässt sich daher feststellen, dass siliziumreiches SiNx ein vielverspre-chendes Anoden-Aktivmaterial für Lithium-Ionen-Batterien ist, das sich reproduzierbar in einer hervorragenden Qualität mittels Gasphasensynthese herstellen lässt und dessen Herstel-lungskosten wettbewerbsfähig sind.
  • Item type: Item ,
    OptiWAL - Simulations- und KI-gestützte Optimierung des Widerstandspunktschweißens hochfester Aluminiumlegierungen für die Fertigung von Leichtbau-Fahrzeugkarosserien
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-04) Fezer, Andreas; Nagel, René; Hohmann, Tobias; Freudenmann, Thomas; Baehr, Armin; Autenrieth, Hermann; Nierbauer, Philipp; Hobt, Alexander
    Die Automobilindustrie setzt zunehmend auf Leichtbau, um Fahrzeuggewicht und damit CO₂-Emissionen und Energieverbrauch zu reduzieren. Hierbei werden zunehmend Werkstoffe mit höhererspezifischer Festigkeit eingesetzt. In diesem Zusammenhang kommen neben hochfesten und pressgehärteten Stählen besonders hochfeste Aluminiumlegierungen zum Einsatz. Eine zentrale Herausforderung ist dabei das prozesssichere Fügen hochfester Aluminiumlegierungen mittels Widerstandspunktschweißen (WPS) möglichst ohne Festigkeitseinbußen, da die Prozessfähigkeit beim Schweißen von Aluminium insgesamt signifikant geringer ist im Vergleich zu Stahl und sehr viel stärker von den Werkstoffeigenschaften der Fügepartner abhängt. Insbesondere wegen unzureichender Elektrodenstandmengen und komplizierter Vorbehandlung der Aluminium-Werkstoff-Oberflächen (Oxidschicht) war die Bedeutung des WPS im Karosserie- bau durch verstärkten Einsatz der mechanischen Fügetechnik in der Vergangenheit zurückgegangen. Neuere Entwicklungen (Passivierung der Oberfläche, hochpräzise Stromquellen, digitale Steuerungen bzw. Regelungen und Elektrodenbearbeitungsgeräte) verschaffen dem WPS von Aluminiumlegierungen heute wieder eine große ökonomische und vor allem ökologische bBedeu-tung. Ziel des Projekts ist es, den Schweißprozess daten- und simulationsgestützt zu optimieren, um die Qualität und Festigkeit der Schweißverbindungen zu verbessern und das Leichtbau- potential von Aluminium besser auszuschöpfen. Dafür sind die Versuchsdaten zu erfassen, die in einer Datenbank strukturiert gespeichert und für Methoden des maschinellen Lernens (ML) und der Finiten-Elemente (FE) genutzt werden. Damit können Modelle entwickelt werden, um Vorhersagen über die zu erwartenden Eigenschaften (Punktdurchmesser, Schweißbarkeit, Festigkeiten) der Fügeverbindung zu treffen. Daraus lässt sich ein grundlegendes Verständnis der Physik des Prozesses und der Bedeutung einzelner Einflussgrößen schaffen. Dies er- möglicht eine zielgerichtete Verfahrenserweiterung und somit eine Stabilisierung der Prozesssicherheit. Die Aufgabenstellung des Vorhabens war somit die Entwicklung einer vollautomatisierten Produktions- und Prüfanlage, welche die simulations- und KI-gestützte Datenverarbeitung und Charakterisierung hochfester Aluminiumlegierungen ermöglicht. Hierbei sollen als Prüftechnik Systeme zur zerstörungsfreien (Ultraschallanlage, kamerabasierte Systeme) sowie zer- störenden (Scherzugprüfanlage) Erfassung von Qualitätsmerkmalen beim WPS entwickelt und in die vollautomatisierte Roboteranlage integriert werden. Diese Prüfdaten sowie weitere Prozessdaten aus dem Schweißprozess sollen in einem übergeordneten Datenspeichersystem gespeichert werden. Damit lassen sich systematisch Versuche mit unterschiedlichen Prozessparametern automatisiert durchführen und die entstandenen Daten mithilfe von KI analysieren und für Vorhersagen nutzen. So kann der experimentelle Aufwand deutlich reduziert und eine Grundlage für robuste, übertragbare und industrielle Leichtbaulösungen geschaffen werden.
  • Item type: Item ,
    Relevanz des Waldbodenmikrobioms (WBMB) für Nährstoffkreisläufe und Einflüsse von Baumart und Klima
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-01) Steger, Kristin; Lang, Friederike; Bluhm, Sarah L.; Puhlmann, Heike; Schloter, Michael; Gschwendtner, Silvia
    [no abstract available]
  • Item type: Item ,
    Verbundprojekt: Mobile Hofschlachtung von Schweinen durch Einsatz einer vollmobilen Schlachteinheit in modularer Bauweise (MoHoSchwein)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-04) Kirchmeier, Sigrid; Wijn, Marieke; Godemann, Jasmin; Dibbern, Christin; Fuchs, Nina; Oberdieck, Sinah
    Wesentliche Ergebnisse des Verbundprojekts „MoHo Schwein“ Die technische Vorplanung zeigte, dass der Bau einer vollmobilen Schlachteinheit für Schweine sowie die vorgesehenen innovativen Verfahren unter den gegebenen technischen, wirtschaftlichen und praktischen Rahmenbedingungen nicht realisierbar sind. Zentrale Hemmnisse waren die hohe technische Komplexität, fehlende Skaleneffekte sowie nicht gesicherte Genehmigungs‑, Organisations‑ und Vermarktungsstrukturen. Zudem erwiesen sich die organisatorischen Anforderungen entlang der Prozesskette als erheblich. Analysen qualitätsorientierter Vermarktungskonzepte zeigten, dass erfolgreiche Modelle bislang überwiegend außerhalb der mobilen Schweineschlachtung bestehen. Sozialwissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass mobile Hofschlachtung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern wenig bekannt, jedoch grundsätzlich positiv bewertet wird, was einen Bedarf an klarer Positionierung und Kommunikation verdeutlicht. In der frühen Projektphase arbeiteten die Projektpartner eng an der Konzeption der Schlachteinheit zusammen und prüften nach dem Wegfall des Praxispartners gemeinsam alternative Umsetzungsoptionen.
  • Item type: Item ,
    3D Lungenorganoid-Reporter-Plattform zur Testung von Wirkstoffen - Das Atemwegsepithel als therapeutisches Target - 3D-REPLACE (Teilprojekt 1)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Beißwenger, Christoph; Yildiz, Daniela
    [no abstract available]
  • Item type: Item ,
    RePro – Resiliente Kommunikationssysteme für sichere und flexible Produktionssysteme
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-30) Herrmann, Christoph; Wolf, Lars; Jorswieck , Eduard A.; Henze, Roman
    Moderne Produktionssysteme sind durch eine zunehmende Vernetzung sowie durch den Einsatz autonomer und mobiler Systeme geprägt [1]. Daraus ergeben sich steigende Anforderungen an Kommunikationssysteme, insbesondere hinsichtlich Latenz, Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit. Bestehende Lösungen basieren häufig auf statischen Konfigurationen und berück- sichtigen dynamische Veränderungen im Systemzustand nur eingeschränkt [2]. Der Bedarf nach resilienten Kommunikationssystemen wird vor allem durch den Einsatz neuer Technologien wie 5G adressiert, deren Einführung mit zusätzlichen Investitionskosten verbunden ist [2], [3]. Alternativ kann Multi-Konnektivität durch die parallele Nutzung mehrerer Technologien die Resilienz auch in bestehenden Systemen erhöhen. In diesem Kontext adressierte das Verbundprojekt „RePro – Resiliente Kommunikationssysteme für sichere und flexible Produktionssysteme“ die Entwicklung resilienter Kommunikations- lösungen für industrielle Produktionsumgebungen. Ziel war die Sicherstellung stabiler Datenübertragung unter variierenden Betriebsbedingungen sowie bei Auftreten von Störungen. Hierzu wurden Methoden zur Erhöhung der Resilienz von Kommunikationssystemen in industriellen Produktionsumgebungen erprobt. Dabei wurde ein integrierter Ansatz verfolgt, der Kommuni- kations- und Produktionssysteme gemeinsam betrachtete. Neben der Produktionsumgebung wurde im Projekt ebenso das automatisierte Fahren im Niedergeschwindigkeitsbereich be- trachtet. Hierbei war eine zuverlässige Kommunikation Voraussetzung für die Koordination zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und weiteren Systemteilnehmern sowie für die Umsetzung von Kooperationsstrategien.
  • Item type: Item ,
    Verbundprojekt WASCAL WRAP 2.0: Landoberflächenprozesse als Determinante des Klimawandels in Afrika - Szenarien, hochauflösende Modellierung und Entwicklung eines Datenportals für Interessengruppen (LANDSURF); Teilprojekt 2: Klimaveränderungssignale und -extreme, Entwicklung DSS-Web-Portal
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Weber, Torsten
    Im Rahmen des Projekts WASCAL WRAP2.0 LANDSURF hat das Climate Service Center Germany (GERICS), Helmholtz-Zentrum Hereon, zusammen mit den Projektpartnern und Endnutzern ein freiverfügbares Web-basiertes Decision Support System (DSS) hautsächlich für die landwirtschaftlichen Sektor entwickelt. Unter der Leitung von GERICS wurden drei Workshops mit Projektpartnern und Endnutzern sowie Umfragen zu Identifizierung von Sektorbezogenen Klimaindikatoren und zur Nutzerfreundlichkeit des DSS durchgeführt. Der gesamte Entwicklungsprozess des DSS unter Einbeziehung der Endnutzer wurde in einem Interaktionsprotokoll festgehalten und kann als Blaupause für zukünftige Entwicklungen von Informationssystemen in anderen Projekten dienen. Des Weiteren wurden im Teilprojekt spezifische Klimaindikatoren wie z. B. der Beginn, die Dauer und das Ende der Regenzeit aus dem Beobachtungsdaten, dem regionalen Klimaprojektionsensemble CORDEX-CORE Afrika sowie aus den drei globalen Projektionen des CMIP5 Ensemble, welche die regionalen Klimamodelle des CORDEX-CORE Ensembles antreiben, berechnet und analysiert. Die Ergebnisse sind in das DSS und in Gemeinschaftspublikationen eingeflossen und wurden auch auf internationalen Konferenzen vorgestellt. Zudem hat GERICS die Modell-Software EasyREMO für Westafrika angepasst, welche nun in Trainingsmaßnahmen verwendet werden kann. Mit EasyREMO lassen sich auf einem Laptop, der die Mindestanforderungen von EasyREMO erfüllt, jeweils drei Jahre historisches und zukünftiges Klima für eine Subregion in Westafrika unter zwei Emissionsszenarien (RCP2.6 und 8.5) zum Ende des Jahrhunderts rechnen. Die Simulationsregion kann dabei selbst definiert werden und weist eine räumliche Auflösung von 0,22°x0,22° (ca. 25 km) auf. Zusätzlich wurde von GERICS ein Einführungskurs in EasyREMO, die regionale Klimamodellierung und die Analyse von Klimamodelldaten entwickelt und am WASCAL Competence Centre in Ouagadougou, Burkina Faso und an der Federal University of Technology Akure (FUTA), Nigeria erfolgreich durchgeführt.
  • Item type: Item ,
    Verbundprojekt: Mobile Hofschlachtung von Schweinen durch Einsatz einer vollmobilen Schlachteinheit in modularer Bauweise (MoHoSchwein)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-04) Kirchmeier, Sigrid; Wijn, Marieke; Godemann, Jasmin; Dibbern, Christina; Fuchs, Nina; Oberdieck, Sinah
    [no abstract available]
  • Item type: Item ,
    Verbundvorhaben H2Giga_NG5_AEM-Direkt: Direktbeschichtung von anionenleitenden Membranen für großskalige Wasserelektrolyseure; Teilvorhaben: Stackdesign & elektrochemische Charakterisierung
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-30) Klinger, Andre; Schmid, Günter
    In AEM-Direkt konnte die Anwendbarkeit von Direktbeschichtungsmethoden für großskalige Elektrolyseure gezeigt werden. Insgesamt wurde 4 direkt auf die Membran anwendbare Beschichtungsmethoden getestet. Hierbei kamen neben partikel- und lösungsmittelbasierten Prozessen, sehr innovative galvanische Prozesse aber auch Gasphasenabscheidungen wie PVD oder thermisches Spritzen zum Einsatz. Im Projekt konnte bereits eine erste Skalierungsstufe von 25 – 300 cm2 realisiert werden. Der Vergleich der Beschichtungsmethoden erfolgte in einer im gesamten Konsortium (10 Partner) einheitlichen 25 cm2-Elektrolysezelle. Die generierten Daten wurden zum Zwecke des akademisch-industrielle Austausch in einer gemeinsamen Datencloud hochgeladen. Dies ermöglichte ein komplexes Versuchsdesign (DoE) welches bei allen Partnern (Industrie- und Akademia) umgesetzt wurde. Die Datencloud und das DoE ermöglichte im Projekt die Identifizierung von versteckten Parametern, die in herkömmlichen Versuchsführungen nicht erkannt werden konnten. Über dem Projekt hinaus sind damit Anwendungen im Bereich fortgeschrittenen Auswertungsmethoden über Machine-Learning oder künstlicher Intelligenz denkbar. In gesamt 4 Versuchsrunden (Round-Robin-Kampagnen) wurden 113 von der Industrie bereitgestellte Proben in 64 elektrochemischen Versuchsdesigns getestet. Diese Kampagnen führten zum Ende des Projektes zu den folgenden verwertbaren Ergebnissen: - Eine faserverstärkte Membran mit 28 cm Durchmesser - Starke haftende partikelbasierte Elektroden im 300 cm2-Maßstab - Galvanische Beschichtungen mit hoher Querleitfähigkeit bis 300 cm2 auf Membran und metallischen Komponenten - Erfolgreiche Validierung der AEM-Beschichtungstechnologie für großskalige Stacks Durch die Verknüpfung von der Industrie bereitgestellten Membran und Beschichtungsproben mit grundlegenden analytischen Methoden der akademischen Partner wurden wegweisende Erkenntnisse zur Stabilität von Ni-basierten Katalysatoren, der Beschichtbarkeit auf Membranen und letztendlich der Effizienz der Elektrolyse im Betrieb gewonnen. Hierbei sind im Projekt mehr als 18 Publikationen entstanden. Insbesondere konnte ein besseres Verständnis über die Umkehrung der Stromrichtung bei Abfahrvorgängen erarbeitet werden.