Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)

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    QLindA: Quantum Reinforcement Learning für industrielle Anwendungen
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Hauptmann, Werner; Hein, Daniel; Sun, Yize; Udluft, Steffen
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    Smart Eating Bot für regionale Lebensmittel (SMAEG Bot)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03-31) Treml, Alexander; Kühnel, Bastian
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    ReFlexBat - Regelbare Beschichtungseinheit für die flexible Beschichtung von Batterieelektroden
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03-17) Pfrommer, Julius; Hasterok, Constanze
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    InTeAn - Intelligente Anlaufsteuerung zur kostenreduzierten und flexiblen Fertigung zukünftiger Batteriezellen
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03-17) Pfrommer, Julius; Pfrommer, Constanze
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    Projekt KIResQ - KI-basierte Personensuche und Terrain Mapping mit Thermographie-Luftbildern für Such- und Rettungseinsätze; Teilvorhaben: Empfehlungen zu Such- und Rettungseinsätzen mittels BOS-Drohnen mit IR-Hardware
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-01-31) Böhringer, Felix; Kippnich, Uwe
    Das Projekt KIResQ untersuchte den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von Such- und Rettungseinsätzen mittels Drohnen und Wärmebildsensorik. Ziel war es, die Vermisstensuche durch automatisierte Auswertung von Thermographie-Luftbildern zu beschleunigen. Hierfür wurde ein umfangreicher Datensatz mit annotierten Wärmebildaufnahmen aufgebaut und KI-Modelle zur automatischen Personendetektion entwickelt. Ergänzend entstand eine webbasierte Einsatzplattform zur Zusammenführung von Drohnendaten, KI-Ergebnissen und Lageinformationen. Die entwickelten Ansätze wurden in realistischen Einsatzszenarien getestet und zeigen das Potenzial, Such- und Rettungseinsätze effizienter zu unterstützen.
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    TransHyDE-Projekt Helgoland - Konzeption und techno-ökonomische Bewertung einer Wasserstofffreisetzungsanlage auf LOHC-Technologie
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-12) Maerten, Stephanie
    TransHyDE Helgoland hat eine vollständige Grundlage für LOHC-basierte Wasserstoffketten geschaffen - von der Einspeicherung über Logistik bis zur Freisetzung. Die Ergebnisse reichen von detailliertem Engineering, innovativen Betriebs- und Regelungskonzepten, Wärmeintegration und Logistikmodellen bis hin zu regulatorischen Grundlagen. Das Projekt zeigt klar: LOHC kann als sicherer, skalierbarer und effizient integrierbarer Energieträger eine Schlüsselrolle im zukünftigen Wasserstoffimport und in regionalen Versorgungssystemen spielen.
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    "Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation - RUBIN" Bündnis: Resorbierbare, medizinische Lösungen aus der Aachener Technologieregion - reACT (TP 5.2); Teilvorhaben TP 5.2 Weiterbildungsmodelle für die akademische und berufliche Weiterbildung unter systematischem Einsatz von adäquaten Bildungstechnologien
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-09) Debora , Garus-Greis; Janina, Dähne
    Das Teilprojekt 5.2 des Verbundvorhabens reACT zielte darauf ab, innovative, digitale Weiterbildungsbausteine für Fach- und Führungskräfte in der Medizintechnik zu entwickeln und zu erproben. Ausgangspunkt war der hohe Qualifizierungsbedarf im Kontext der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), der durch regulatorische Komplexität, hohe Dynamik und einen zunehmenden Fachkräftemangel geprägt ist. Bestehende Weiterbildungsangebote sind häufig wenig flexibel, nur begrenzt praxisnah und unzureichend auf berufsbegleitende Lernprozesse ausgerichtet. Aufbauend auf dem aktuellen Stand der Weiterbildung, mediendidaktischen Forschung sowie Ansätzen des lebenslangen Lernens wurden prototypische, modular aufgebaute digitale Lernbausteine konzipiert. Diese sollten eine praxisnahe, arbeitsintegrierte Kompetenzentwicklung ermöglichen und insbesondere den Transfer regulatorischer Anforderungen in berufliche Handlungskompetenz unterstützen. Im Projektverlauf wurden digitale Lerneinheiten zu regulatorischen, qualitäts- und produktionsbezogenen Themen der Medizintechnik entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Integration innovativer Lehr-Lernformate wie simulations- und szenariobasiertem Lernen. Exemplarisch wurde eine Virtual-Reality-Trainingseinheit umgesetzt, die einen virtuellen Reinraum unterschiedlicher Klassen abbildet und es den Teilnehmenden erlaubt, qualitäts- und risikorelevante Produktionssituationen realitätsnah zu erproben. Die entwickelten Modulbausteine wurden im Rahmen von Pilotierungen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen der Medizintechnik erprobt und qualitativ evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die hohe Praxisorientierung, die modulare Struktur sowie die unmittelbare Anwendbarkeit im beruflichen Alltag als zentrale Stärken wahrgenommen wurden. Interaktive und simulationsbasierte Elemente trugen wesentlich dazu bei, komplexe regulatorische Inhalte verständlich zu machen und die Handlungssicherheit der Teilnehmenden zu erhöhen. Insgesamt leistete das Teilprojekt 5.2 einen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Weiterbildungsformate im Bereich der Medizintechnik. Die Ergebnisse zeigten, dass technologiegestützte, modular aufgebaute Lernangebote ein hohes Potenzial für den nachhaltigen Kompetenzaufbau besitzen und eine tragfähige Grundlage für die Weiterentwicklung zu Micro-Credential-basierten Qualifizierungsangeboten darstellen.
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    Forschungscampus InfectroGnostics 2. Förderphase - Früherkennung von Pathogenen im Abwasser (FastAlert); Teilvorhaben: FastAlert - ICP-MS / qPCR
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-12) Möller, Robert; Lehmann, Roland
    Im Projekt FastAlert wurden neue analytische Konzepte zur zeitnahen und prozessnahen Überwachung biologischer Gefahren im Abwasser entwickelt. Ziel war es, Pathogene, Viren sowie Antibiotika‑Resistenzgene (ARG) und antibiotikaresistente Mikroorganismen (ARM) schneller und zuverlässiger nachzuweisen als mit klassischen, kulturbasierten Verfahren. Der Schwerpunkt des Teilvorhabens der Analytik Jena lag auf der Kombination von qPCR‑ und ICP‑MS‑Methoden sowie auf der Entwicklung robuster, automatisierbarer Probenvorbereitungsstrategien. Für die qPCR wurde ein reproduzierbarer Filtrations‑ und Analyseworkflow etabliert und erfolgreich automatisiert. Damit konnten relevante Viren (u. a. SARS‑CoV‑2) und Resistenzgene in realen Abwasserproben nachgewiesen sowie zeitliche und räumliche Trends im kommunalen Kanalnetz erfasst werden. Parallel dazu wurden ICP‑MS‑basierte Konzepte zur Einzelpartikel‑ und Einzelzellanalytik, zur hochzeitaufgelösten Detektion sowie zum Argon-unabhängigen Plasmabetrieb untersucht und als komplementäre Technologie bewertet. Insgesamt zeigt das Projekt die technische Machbarkeit eines automatisierten Abwassermonitorings. Insbesondere der qPCR‑Workflow erreichte einen hohen Reifegrad und bildet eine belastbare Grundlage für zukünftige Frühwarnsysteme im Kontext der neuen EU‑Kommunalabwasserrichtlinie.
  • Item type: Item ,
    SaxoCell: Aufbau und Implementierung des Innovation Culture Programm (ICP) sowie eines Pipeline Accelerator Program (PAP) (SaxoCell_Hub)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03-28) Bartsch, Anette; Binder, Stefanie; Henze, Ilka; Wieneke, Stephanie; Pankotsch, Frank
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    Digitale Plattform und Toolbox zur physikbasierten Entwicklung von Bordnetzen
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-01-29) Grevelhörster, Nina; Mehnert, Matthias; Korge, Melanie
    Das Teilprojekt "Digitale Plattform und Toolbox zur physikbasierten Entwicklung von Bordnetzen" wurde von der fleXstructures GmbH im Rahmen des Verbundprojekts "Neuartiger simulationsbasierter Prozess zur 3D-mechanischen Bordnetzauslegung" bearbeitet. Ziel war es, den bestehenden Bordnetzprozess zu analysieren, kritische Stellen in der Zusammenarbeit zwischen OEMs und Kabelbaumherstellern zu identifizieren. Aufbauend darauf wurde ein zukunftsorientierter Bordnetzprozess entwickelt, verifiziert und validiert, um Einsparpotenziale und Qualitätssteigerungen zu dokumentieren. WEWIRE hat an der Stelle als Lieferant die Eingangsdaten geliefert und gemeinsam mit unserem Hersteller Volkswagen den Weg zur neuen Bordnetzentwicklung mit IPS aber auch mit VOBES 2025 umgesetzt. Die gesamte Arbeitsvorbereitung in den Entwicklungsprozess zu integrieren waren die Hauptziele um den Zeitvorteil sichtbar zu machen. WEWIRE hat alle Prozessschritte in der Entwicklung als auch in der Fertigung gemeinsam so optimiert und in Hardware dargestellt damit die neue Bordnetzentwicklung besser verständlich und visuell sichtbar wird. Datei-Upload durch TIB
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    KI-Absicherung- Methoden und Maßnahmen zur Absicherung von KI basierten Wahrnehmungsfunktionen für das automatisierte Fahren
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2022-08-11) Fürst, Michael; Schuster, René
    Das Dokument stellt den Abschlussbericht des Vorhabens KI-Absicherung dar. KI-Absicherung wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) (Förderkennzeichen 19A19005U) gefördert. Dieser Abschlussbericht folgt dabei dem in Anlage 2 zum NKBF 98 gegebenen Muster. In Kapitel 1 wird eine kurze Darstellung des Projekts gemäß Punkt I gegeben, Kapitel 2 stellt die inhaltlichen Entwicklungen in einer eingehenden Darstellung gemäß Punkt II des Musters dar. Die Punkte III (Erfolgskontrollbericht) und IV (Berichtsblatt bzw. Dokument Kontrollblatt) werden durch gesondert abgegebene Dokumente erfüllt. Die dargestellten Arbeiten umfassen alle vom DFKI geleisteten Arbeiten im Vorhaben KI-Absicherung. Datei-Upload durch TIB
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    Entwicklung eines biologisch inspirierten adaptiven Gelenksystems
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Dirks, Jan-Henning
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    SSTDBB: Sprechen Sie Toxin? Die Botschaft der Bakteriophagen; Teilvorhaben Übersetzung
    (2026-03-12) Jiménez Soto, Luisa Fernanda
    Im Teilvorhaben „Übersetzung“ des Projekts SSTDBB: Sprechen Sie Toxin? Die Botschaft der Bakteriophagen (Förderkennzeichen 16DKWN136B; Laufzeit 01.09.2022–31.08.2025) wurde ein datengetriebener Ansatz entwickelt, um aus Proteinsequenzen Hinweise auf potenziell toxische Eigenschaften abzuleiten. Motivation war, neue bakterielle Exotoxine effizienter zu identifizieren und zugleich Bakteriophagen im Kontext der Phagentherapie frühzeitig auf mögliche Toxinrisiken zu screenen. Methodisch wurde eine kuratierte, auf bakterielle Exotoxine fokussierte Datengrundlage aufgebaut (ohne tierische Toxine), und Protein-Language-Model-Repräsentationen (pLM-Embeddings) wurden für Modellierung und Priorisierung genutzt. Ein zunächst überwachtes Klassifikationsmodell zeigte zwar starke interne Kennzahlen, erwies sich jedoch bei Anwendung auf Phagenproteine als zu unspezifisch (Generalisierungs-/Domain-Shift-Problem). Daraufhin wurde die Strategie auf einen distanzbasierten, unüberwachten Ansatz erweitert, der mehrere Proteinrepräsentationen (inkl. Struktur-/Fold-Informationen) kombiniert und Kandidaten über Ähnlichkeiten zu Referenztoxinen priorisiert. Parallel wurde eine experimentelle Pipeline etabliert (Klonierung/Expression/Proteinproduktion) und 20 priorisierte Kandidaten (als 24 rekombinante Konstrukte) wurden in zwei Modellsystemen getestet (u. a. Tetrahymena thermophila und HEK293-Zellen; metabolismusbasierte Readouts). Unter den geprüften Bedingungen ergab sich bislang keine eindeutige toxische Wirkung; als methodische Erweiterung wird eine intrazelluläre Expression in HEK293-Zellen nach Projektende weitergeführt, um potenziell zellinterne Wirkmechanismen besser abzubilden. Über die wissenschaftlichen Ergebnisse hinaus wurden reproduzierbare, FAIR- und Open-Science-orientierte Workflows (Daten-/Code-Releases, Protokolle) aufgebaut und umfangreich in Ausbildung und Lehre transferiert (Nachwuchsförderung, wiederkehrende Data-Literacy-Formate). Insgesamt liefert das Vorhaben sowohl methodische „Lessons Learned“ für robuste Toxinvorhersage in realen Anwendungsräumen als auch eine nachhaltige Struktur zur Verankerung datenbasierter Toxikologie an der Schnittstelle von Bioinformatik und Experiment.
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    Certification program for processing personal data in the context of data sharing in the health & care sector
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-02-02) Pohle, Jörg; Heinemann, Nils; von Grafenstein, Maximilian; Rupp, Valentin
    The present conformity assessment program was developed within the framework of the BMFTR-funded project “ProKIP: Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege” (Process development and support for the use of AI in nursing). ProKIP supported, advised, connected, and evaluated research projects within the BMFTR funding program “Making Repositories and AI Systems Usable in Everyday Nursing Practice.” Based on the findings of the project, this conformity assessment program was designed and developed. It serves as a preliminary stage for a data protection certificate pursuant to Article 42 GDPR and ensures the GDPR-compliant and thus legally safe application of the project results in nursing practice. The program covers the processing of personal data from healthcare and nursing institutions for the purpose of transmitting, disseminating or otherwise making available (“sharing”) (or preparing and preprocessing to share) either data-minimised or fully anonymised health or care data to third parties for downstream purposes. The scheme distinguishes two options that can be chosen by the scheme applicant, one with higher requirements for the preprocessing, and one with higher requirements for the disclosure of the preprocessed data: (1) When the scheme applicant chooses the first option, the preprocessing of the data entails data minimisation procedures which do not guarantee full anonymisation. The scheme applicant then has to fulfil higher requirements in order to be permitted to disclose the data to third parties, as put down in this scheme. (2) When the scheme applicant chooses the second option, the preprocessing of the data entails full anonymisation, which has to be demonstrated by the scheme applicant. The scheme applicant then has to fulfil lower requirements in order to be permitted to disclose the data to third parties, as put down in this scheme. The program specifies the necessary protective measures, as well as the type and form of the evidence to be provided and the methods for verifying such evidence.
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    Verbundvorhaben H2Giga_QT4.1_FRHY: ReferenzFabrik für hochratenfähige Elektrolyseur-Produktion; Teilvorhaben: Produktionstechnologie CCM-Verfahren
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-11) Siegel, Frank; Willert, Andreas; Zeiner, Christian; Zichner, Ralf
    Kurzbericht und ausführlicher Bericht zum Verbundvorhaben H2Giga_QT4.1_FRHY: ReferenzFabrik für hochratenfähige Elektrolyseur-Produktion; Teilvorhaben: Produktionstechnologie CCM-Verfahren
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    ProKIP: Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-11) Pohle, Jörg
    Das Projekt Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege (ProKIP) entwickelte und implementierte erfolgreich Vernetzungs- und Beratungsstrukturen für die acht Verbundprojekte im BMFTR-Förderprogramm Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen. ProKIP arbeitete zudem den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung im Bereich KI-Pflege-Readiness auf und systematisierte Gelingensfaktoren für die Umsetzung von KI-Pflege-Projekten. Auf dieser Basis wurde ein KI-Pflege-Readiness-Assessment (KIP-RA) entwickelt,praktisch umgesetzt und öffentlich verfügbar gemacht. Das HIIG stellte sicher, dass sowohl in der Beratung der Projekte als auch im KIP-RA die rechtlichen und Governance-Aspekte umfassend und wirksam zur Geltung kamen.
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    GANGES: Gewährleistung von Anonymitäts-Garantien in Enterprise-Streaminganwendungen; Teilvorhaben: Neue Verfahren (GANGES-NeVa)
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026) Brunn, Carolin; Rehms, Sebastian; Tschorsch, Florian
    Im Mittelpunkt des Teilvorhabens standen die Analyse und Entwicklung von Anonymisierungsverfahren für kontinuierliche Datenströme unter realistischen Systemannahmen. Dabei wurden sowohl die Eigenschaften der Daten und Anwendungsszenarien als auch die zugrunde liegenden Systemarchitekturen systematisch berücksichtigt. Zentrale Anwendungsszenarien wurden insbesondere im Smart Metering und Energiemanagement der Wohnungswirtschaft identifiziert. Ein zentrales Ergebnis des Teilvorhabens sind die Arbeiten zu CASTLE als Verfahren zur Anonymisierung kontinuierlicher Datenströme. Für Smart-Meter-Daten konnte gezeigt werden, dass CASTLE unter geeigneter Parametrierung eine praktikable Anonymisierung ermöglicht und Ergebnisse erzielt, die mit einer idealisierten globalen k -Anonymität auf statischen Daten vergleichbar sind. Hierfür wurden geeignete Bewertungsmetriken gewählt und weiterentwickelt, um die Besonderheiten numerischer und kontinuierlicher Daten angemessen abzubilden. Neben der Analyse der Eignung von CASTLE für Smart-Meter-Daten wurde auch eine Reproduktionsstudie durchgeführt sowie zentrale Einflussfaktoren auf Laufzeit, Clusterbildung, Informationsverlust und Veröffentlichungsdynamik systematisch untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden schließlich in einen Demonstrator überführt, in dem CASTLE in eine reale Streaming-Umgebung auf Basis von Apache Flink integriert und mit Anwendungsdaten evaluiert wurde. Mit deZent wurde ein verteiltes Koordinierungsprotokoll zur Anonymisierung kontinuierlicher Datenströme entwickelt, das den verteilten Charakter vieler realer Systemumgebungen explizit berücksichtigt. In den betrachteten Anwendungsszenarien, etwa in Smart-Metering-Architekturen, bestehen Sensornetzwerke typischerweise aus hierarchisch organisierten Komponenten mit Sensoren, Gateways und einer zentralen Verarbeitungseinheit. de Z ent ermöglicht in solchen Architekturen eine lokale Anonymisierung auf den Gateways bei minimaler Koordination zwischen den Systemkomponenten. Als zugrundeliegender Mechanismus wird dabei der leichtgewichtige Streaming-Ansatz z -Anonymität genutzt. Auf diese Weise kann das notwendige Vertrauen in eine zentrale Instanz reduziert werden, ohne die Anonymisierung vollständig von einer systemweiten Betrachtung der Daten zu entkoppeln. Ergänzend zu den algorithmischen Arbeiten wurden im Teilvorhaben auch weiterführende methodische Untersuchungen durchgeführt. Mit den Information Inference Diagrams (I2D) wurde ein Modellierungsansatz entwickelt, der Informationsobjekte, Inferenzpfade und Unsicherheiten explizit erfasst und damit eine strukturierte Analyse von Datenschutzrisiken in komplexen, datenstrombasierten Systemen ermöglicht. Darüber hinaus wurden formale Datenschutzgarantien, insbesondere im Kontext von k -Anonymität und Differential Privacy, hinsichtlich ihrer praktischen Aussagekraft, Verständlichkeit und empirischen Interpretierbarkeit untersucht. Diese Arbeiten ergänzen die technischen Entwicklungen des Projekts um eine konzeptionelle Perspektive auf Informationsinferenz und die Einordnung formaler Schutzmodelle in realistischen Anwendungsszenarien. Insgesamt hat das Teilvorhaben damit sowohl zur methodischen Fundierung als auch zur praktischen Weiterentwicklung von Anonymisierungsverfahren für kontinuierliche Datenströme beigetragen. Die erzielten Ergebnisse wurden in verschiedenen Formaten dokumentiert und der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht, darunter wissenschaftliche Publikationen, technische Berichte, Posterbeiträge, Präsentationen sowie öffentlich verfügbare Softwareimplementierungen und Code-Repositorien.
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    EcoDynamic SMC - Ökonomische, dynamisch beanspruchte, dauerfeste und ressourceneffiziente CF-SMC-Bauteile für die Großserie
    (Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-11) Ilinzeer, Sergej; Olma, Marcel; Liebig, Wilfried; Suckfuell, Korbinian; Hofmann, Emanuel; Werner, Philipp; Bisson, Andreas; Roll, Michael