Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)
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Item type: Item , LogReview - Nutzung von AIS-Daten zur Optimierung der O&M-Logistik in Offshore-Windparks(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-12-30) Jahn, Carlos; Weigell, JürgenDie Hauptziele des Projekts LogReview bestanden darin, durch die Analyse umfangreicher Datenmengen Erkenntnisse über bereits durchgeführte O&M-Tätigkeiten in OWP zu gewinnen. Im Teilprojekt „Anwendung von AIS-Daten für die Kollisionssicherheit in der Betriebsphase“ des Projektes LogReview werden langjährige Positionsdaten von Schiffen in und nahe bei Offshore-Windparks, erfasst durch das AIS, automatisiert ausgewertet. Eine besondere Herausforderung besteht neben der Automatisierung der nahezu Echtzeit-Auswertung auch in den großen Datenmengen. Durch die Auswertung und Analyse der Daten sollen komplexe logistische Prozesse während des Betriebs von Offshore Windparks erfasst, analysiert und optimiert werden. Zur Verbesserung der maritimen Sicherheit und zur Steigerung der CO2-Bilanz können anhand der Auswertung von AIS-Daten Rückschlüsse über die Routen und über Entfernungen zu anderen Schiffen oder stationären Objekten sowie über die durchgeführten Betriebs- und Wartungsprozesse gezogen werden. In diesem Teilvorhaben werden weiterhin neue Verfahren zur Kollisionssicherheit von Schiffen mit anderen Schiffen bzw. mit stationären Objekten im Offshore-Windpark bzw. in der Umgebung eines Offshore-Windparks untersucht. Für die Entwicklung von neuen Modellen für die Kollisionsverhütung, die Übertragung auf andere Gebiete der Schifffahrt sowie die Analyse und Verarbeitung großer Datenmengen und deren Anwendungen werden sowohl Methoden des Maschinellen Lernens als auch der Simulation eingesetzt. Das Teilvorhaben trägt somit zu dem Ziel des Gesamtvorhabens „O&M Logistik-Optimierung im Betrieb“ eine ganzheitliche, zeitreihenbasierte Bewertungs- und Optimierungsmethodik für die operativ ausgeführten logistischen Prozesse in Offshore-Windparks zu entwickeln maßgeblich bei.Item type: Item , Klinische Evidenz: Schnelle kardiologische Diagnose und postoperative Risikobewertung (CARDIAG)_Innovationsbeihilfe(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Klum, MichaelItem type: Item , DAKODA: Datenkompetenzen in DaF/DaZ: Exploration sprachtechnologischer Ansätze zur Analyse von L2-Erwerbsstufen in Lernerkorpora des Deutschen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Zesch, Torsten; Ruppenhofer, JosefDas Verbundprojekt DAKODA hatte das Ziel, die bislang heterogene und nur eingeschränkt nachnutzbare Datenlage zum Erwerb des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache (DaZ/DaF) grundlegend zu verbessern. Ausgangspunkt war, dass zwar zahlreiche Lernerkorpora vorlagen, diese aber in unterschiedlichen Formaten, mit uneinheitlichen Metadaten und ohne gemeinsame technische Grundlage verfügbar waren. Korpusübergreifende Analysen, Replikationen und großangelegte empirische Untersuchungen waren kaum möglich. Vor diesem Hintergrund sollte DAKODA erstens bestehende Lernerkorpora technisch konsolidieren und in einer wissenschaftlich nutzbaren Ressource zusammenführen. Zweitens sollten automatische Verfahren zur Annotation von L2-Erwerbsstufen, insbesondere im Bereich der Verbstellung, entwickelt und validiert werden. Drittens zielte das Projekt auf den Aufbau und die Verbreitung von Datenkompetenzen im Fach DaZ/DaF sowie auf die Bereitstellung der Ergebnisse und infrastrukturellen Ressourcen für die Fachcommunity ab. Theoretisch knüpfte das Projekt vor allem an die Processability Theory an, die den L2-Erwerb mit Hilfe von implikationellen Erwerbsstufen beschreibt. Für das Deutsche wurden diese bislang vor allem über Verbstellungstypen wie kanonische Wortstellung, Adverb-Voranstellung, Verbseparation, Inversion und Verbendstellung im Nebensatz operationalisiert. Die bisherige Forschung stützt grundsätzlich einen gestuften Erwerb, beruhte jedoch häufig auf kleinen Stichproben, nicht-öffentlichen Daten und zumeist manuellen Analysen. Aspekte wie Variation innerhalb der Stufen und (sprachliche) Kontextabhängigkeit der Strukturen blieben oft ausgeklammert. Hier setzte DAKODA an, indem es die Stufen differenzierter und variationssensibler operationalisierte und darauf aufbauend automatisierte Zugänge erprobte.Item type: Item , Entwicklung eines material- und energieeffizienten Holzbausystems aus Laub- und Nadelholz - LaNaSys(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Anneser, Hubert; Birk, Stephan; Grimm, Benedikt; Helmbrecht , Alexander; Hijazi, Omar; Schuhmacher, Nils; Viereck, Lucas; Zollfrank, CordtDie positive Entwicklung des mehrgeschossigen Holzbaus wurde maßgeblich auch durch die Verwendung von Brettsperrholz ermöglicht. Dessen Herstellung und Verwendung hat in den letzten zwanzig Jahren stark zugenommen, eine weitere Steigerung ist absehbar. Bisher werden Elemente aus Brettsperrholz (BSP) fast ausschließlich aus Nadelholz hergestellt. Sie werden daher bei absehbarer Ressourcenverknappung aufgrund Klimawandel und Waldumbau unter erheblichen Preisdruck geraten, was zu Absatzproblemen führen kann. Daher ist es notwendig, Modifikationen zu entwickeln, die einerseits die bisherige Materialeffizienz verbessern, als auch den Einsatz bisher wenig genutzter Holzarten und -qualitäten ermöglichen. Insbesondere juveniles, kernhaltiges Laubholz und Restholzrollen aus der Furnierherstellung werden bisher meist nur thermisch verwertet oder mit geringer Wertschöpfung zur Zellstoffherstellung eingesetzt. Die Kohlenstoff-Speicherpotentiale werden oft nicht genutzt. Brettsperrholz eignet sich technisch als auch aufgrund des immensen Produktionsvolumens besonders zur Aufnahme großer Mengen dieser minderwertigen Laubhölzer. Die Zielsetzung von LaNaSys war daher, die Entwicklung von ressourcenoptimierten Brettsperrholzbauteilen, die sowohl mit als auch ohne Betonverbund eingesetzt werden können. Der Schwerpunkt lag auf Deckenbauteilen.Item type: Item , Space Investigations of Monotectic Alloys (SIMONA)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Sturz, Laszlo; Viardin, Alexandre; Ghosh, Michael; Pickmann, ChristophEin Probenaufbau und Experimentparameter für eine Experimentdauer von ca. 6 Minuten auf einer Höhenforschungsrakete (TEXUS-60) ließen sich realisieren. Die μg-Qualität war sehr gut. Das verwendete Material Succinonitril-0,82 Gewichtsanteil Wasser zeigt eine Entmischung einer homogenen Flüssigkeit in Tropfen mit einer umgebenden Flüssigkeit (Matrix) bei Abkühlung. Die Tropfen bewegen sich unter Schwerelosigkeit aufgrund von Thermokapillarität in einem Temperaturgradienten. Unter Erdbedingungen ist der Gravitationsanteil auf die Tropfen vergleichsweise niedrig, es entstehen aber komplexe Konvektionsströme. Der Volumenanteil des Zweiphasengebiets nimmt in allen Experimenten weitestgehend linear zu und ist vergleichbar unabhängig von Gravitation. Eine Tropfenzone lässt sich also gut produzieren. Eine Benetzung der transparenten Scheiben mit Tropfen ließ sich nie vollständig vermeiden und nimmt mit Experimentdauer zu. Die Tropfen folgen dem linearen Gesetz von Young et al. (YGB) sehr gut und wir konnten die Temperaturabhängigkeit der Oberflächenspannung aus den Daten berechnen. Der Wert liegt sinnvoll zwischen reinem Wasser und reinem SCN. Eine Bilderkennung mit KI-Methoden ist sehr sinnvoll, da sich so Statistik mit großen Tropfenzahlen betreiben lässt. Insbesondere der SORT-Algorithmus hilft hier bei der Bewegungsmodellierung. Wir haben die Möglichkeiten der KI und des tracking-Algorithmus nicht vollständig ausreizen können aus Zeitgründen, aber hier wäre eine noch detailliertere Auswertung von Vereinigungen von Tropfen möglich gewesen. Aus wissenschaftlicher Sicht wäre eine Modellierung von gleichzeitiger Bewegung und Auflösung - wie experimentell beobachtet - sinnvoll, war aber außerhalb des Projektziels. Es bleibt festzuhalten, dass die Auflösung das lineare Verhalten nach YGB nicht beeinflusst zu haben scheint. Wir haben eine signifikanten Abweichung vom YGB-Modell festgestellt für kleine Tropfendurchmesser, die wir nicht erklären können.Item type: Item , Mentalitäten im Fluss. Vorstellungswelten in modernen bio-kreislaufbasierten Gesellschaften (flumen)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Fritz, Martin; Eversberg, DennisZiel des Vorhabens war es, mit Hilfe von Methoden der empirischen Sozialforschung erstmals ein umfassendes Bild der Auswirkungen dieses Übergangs auf: a) Vorstellungswelten und alltagspraktisch verankerte Grundhaltungen, mit denen Menschen dem Wandel begegnen (Mentalitäten) sowie b) die Veränderung in der sozioökonomischen Zusammensetzung der Bevölkerung im Übergang zu einer derart wirtschaftenden Gesellschaft (Sozialstruktur) zu gewinnen. Darüber hinaus sollten die Ergebnisse Prognosen über mögliche soziale Konflikte und Folgeprobleme des Überganges zur Bioökonomie ermöglichen, die ein wichtiges Grundlagenwissen für künftige politisch-soziale Weichenstellungen darstellt.Item type: Item , Verbundprojekt KlimFi: Klimaberichterstattung bei KMU (KliK)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-09-18) Eimecke, Jörgen; Heldmann, Jan; Kühlmann, Torsten; Bokelmann, Monika; Hereth, Katharina; Naji, Fatah; Peche, Renè; Warkotsch, Nadine; Gerk, Alexander-Michael; Horn, Andreas; Schäfer, KlausZiel des Verbundprojekts ist es, KMU bei der Einführung einer klimabezogenen, ganzheitlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung zu unterstützen und sie auf die Anforderungen von CSRD und ESRS vorzubereiten. Dazu werden regulatorische Vorgaben systematisch analysiert, in KMU-geeignete Anforderungen übersetzt und praxisnahe Instrumente entwickelt. Im Fokus stehen einfache Lösungen, die sich in bestehende Managementstrukturen integrieren lassen. Zudem wird untersucht, wie klimabezogene Nachhaltigkeitsinformationen Finanzierungskonditionen, Risikobewertung und Klimaschutzbeiträge im Mittelstand beeinflussen. Der Verbund umfasst drei Teilprojekte mit sechs Arbeitspaketen: Analyse der Regulatorik und Kriterienkatalog (AP1), Befragung und Textanalyse zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von KMU (AP2), ökobilanzielle Untersuchung eines Modellunternehmens (AP3), Kosten-Nutzen- und Wirksamkeitsanalyse der Berichterstattung (AP4), Analyse der ESG-Integration im Kreditvergabeprozess deutscher Banken (AP5) sowie Entwicklung eines Praxisleitfadens und eines ESRS-Handbuchs inklusive umfassender Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit (AP6). Die empirischen Erhebungen und Fallstudien liefern die Datengrundlage für die Entwicklung von Methoden und Handlungsempfehlungen. Durch die enge Einbindung von Praxispartnern wur-den die Ergebnisse validiert und in anwendungsorientierte Formate überführt. Es wurden umfangreiche Datensätze zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von 175 KMU und zur ESG-Integration von 190 Kreditinstituten erhoben und ausgewertet. Zudem wurden umfassende qualitative Expertengespräche mit mehr als 50 Experten und Expertinnen durchgeführt. Darauf aufbauend entstanden ein Praxisleitfaden „Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU“ und ein „Handbuch European Sustainability Reporting Standards“. Für ein Modellunternehmen wurde eine detaillierte Treibhausgasbilanz erstellt und mit dem Management gespiegelt. Die Treibhausgasbilanz bildete als Referenz die Grundlage für die ökologische Bewertung verschiedener energetischer Szenarien sowie Szenarien mit Fokus auf Materialsubstitution und - optimierung. Die Ergebnisse des Projekts liegen in mehreren Ergebnisberichten, wissenschaftlichen Publikationen sowie Lehrmodulen vor und wurden über einen Netzwerkkreis sowie Fachveranstaltungen verbreitet. Zentrale Resultate stehen als Praxisleitfaden und Methodenhandbuch zur freien bzw. vereinfachten Nutzung bereit. KMU erhalten konkrete, ressourcenschonende Hilfen zur Umsetzung von CSRD und ESRS, zur Durchführung von Wesentlichkeitsanalysen und Treibhausgasbilanzen sowie zur Einführung standardisierter Reportingprozesse. Die entwickelten Leitfäden und Beispiele können den Abstimmungsaufwand reduzieren und die interne Organisation der Berichterstattung sowie der Kommunikation erleichtern. Kreditinstitute können die Erkenntnisse zur systematischen Berücksichtigung von ESG-Risiken im Kreditprozess und zur Weiterentwicklung eigener Fragebögen und Scoring-Modelle nutzen. Politik, Verbände und Beratungseinrichtungen können auf die empirischen Ergebnisse zur Ausgestaltung von Förderprogrammen, Standards und Unterstützungsangeboten zurückgreifen. Über Netzwerkkreis, Tagungen, Workshops und Online-Publikationen werden die Projektergebnisse dauerhaft in Praxis und Lehre transferiert. Unternehmen können dadurch ihre Transparenz gegenüber Kapitalgebenden sowie Stakeholdern verbessern. Beratende und Multiplikatoren können die Inhalte in bestehende Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote integrieren.Item type: Item , FORTH-BW: Entwicklung und Implementierung eines bedarfsgerechten Forschungsdatenmanagements an HAW in Baden-Württemberg(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Schubert , GunnarZiel des Verbundvorhabens FORTH-BW war, an den beteiligten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) - Hochschule der Medien Stuttgart, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Hochschule für Technik Stuttgart, Hochschule Reutlingen und HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung - unter der Leitung der HfWU Nürtingen ein mit den Ressourcen von HAW praktikables, sicheres und für Forschende sowie ihre Partnerorganisationen attraktives Forschungsdatenmanagement (FDM) einzuführen und ein HAW-übergreifendes FORTH-BW-Netzwerk zu etablieren. Ausgangspunkt war, dass FDM an vielen HAW zwar als wichtig erkannt, aber in der Praxis oft noch heterogen, projektbezogen und wenig institutionalisiert war. Fördergebende verlangen zunehmend Datenmanagementpläne, Regelungen zur Nachnutzung von Forschungsdaten sowie die Einhaltung der FAIR-Prinzipien. Gleichzeitig standen HAW vor der Herausforderung begrenzter Ressourcen und einer hohen fachlichen Vielfalt.Item type: Item , Verbundvorhaben GAIA-X 4 AGEDA - Anforderungen und Anwendung von GAIA-X im Edge-Device Automobil; Ein Projekt der GAIA-X 4 Future Mobility Projektfamilie(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-19) JonahDie Architekturen in heutigen Fahrzeugen basieren in der Regel noch auf dezentralen oder domänenzentrierten Architekturkonzepten, die einen starken Fokus auf jeweils einzelne Steuergeräte legen. Neue Anwendungen und Dienste, die ggf. auch nur temporär genutzt bzw. benötigt werden, lassen sich mit diesen Fahrzeugarchitekturen nur sehr schwer realisieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn auch externe Datenquellen und Services involviert sind, um z.B. einen bidirektionalen Austausch von Informationen zwischen Fahrzeugen und seiner Infrastruktur zu realisieren. Die dynamische Anpassung an neue Begebenheiten, wie die Verfügbarkeit neuer Datenquellen oder die Nutzung spezifischer Fahrzeugfunktionen durch Drittanbieteranwendungen, ist hier kaum bis gar nicht realisierbar. Das Projekt AGEDA hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine Software-Architektur im Edge-Device Fahrzeug zu entwickeln, die sich die Konzepte der GAIA-X Initiative zunutze macht und "by-design" datengetriebene Anwendungen und die dynamische Anpassung eines Fahrzeugs mit seinen Funktionen über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs ermöglicht. Das Projekt betrachtete und realisierte dazu Anwendungsfälle, in denen durch die Vernetzung des Fahrzeugs, aber insbesondere auch durch die Nutzung von sicherheitskritischen Daten aus dem Fahrzeug sowie die Nutzung von fahrzeugfremden Daten für sicherheitskritischen Funktionen, Mehrwerte für Fahrzeughersteller, Fahrzeugnutzer, aber auch das Mobilitätssystem insgesamt entstehen. Die im Projekt entwickelte Fahrzeugarchitektur unterstützt nativ die Vernetzung aller Fahrzeugfunktionen mit Cloud-basierten Dienste. Sie es ermöglicht es, zusätzliche völlig neuartige Anwendungen auch nach Auslieferung eines Fahrzeugs zu realisieren, die dynamische Anpassung des Fahrzeugs an neue Begebenheiten ermöglichen und so einen entscheidenden Beitrag für eine schnelle Umsetzung der Mobilitätswende zu leisten. Neue Entwicklungsmethoden und Verfahren der Zulassung werden eine schnelle Transformation der Mobilität durch die Umsetzbarkeit auch hochautomatisierter Fahrfunktionen ermöglichen. Schnittstellen aus dem Fahrzeug bzw. in das Fahrzeug hinein, nicht nur für den Austausch von Daten, sondern insbesondere auch für den Austausch von Steuerungsbefehlen, ermöglichen völlig neuartige Geschäftsmodelle und damit Mobilitätsdienstleistungen. So eröffnet die neuartige Fahrzeugarchitektur völlig neue Märkte, trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei und sichert letztlich die Wirtschaftsstandorte Deutschland und Europa. Die Nutzung von GAIA-X als Basis für den Austausch der entsprechenden Daten sorgt dabei für die Sicherstellung der europäischen Datensouveränität. Die Kerninnovation des Projektes ist eine Referenzimplementierung einer neuartigen Fahrzeugarchitektur inkl. Beispielimplementierungen vernetzter Mobilitätsanwendungen, die im Rahmen einer Abschlussveranstaltung öffentlich demonstriert wurden.Item type: Item , H2Mare-Projekt TransferWind; TransferWind Teilprojekt Siemens Energy(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Müller, MatthiasDas Teilvorhaben "TransferWind – Siemens Energy" übernahm die zentrale Koordinations-, Management- und Öffentlichkeitsarbeitsrolle innerhalb der Technologieplattform H2Mare und stellte damit den organisatorischen Kern des Gesamtleitprojekts sicher. Über die gesamte Laufzeit wurden u.a. das Technologieplattform-Office aufgebaut, qualitativ hochwertige Kommunikations- und Reportingstrukturen etabliert, sowie alle jährlichen H2Mare-Konferenzen vollständig konzipiert und umgesetzt. Siemens Energy sorgte durch professionelle interne und externe Repräsentation, Risikomanagement und einheitliche Qualitätsstandards für Transparenz, Effizienz und Sichtbarkeit gegenüber Politik, Forschung, Industrie und Öffentlichkeit. Die geschaffenen Strukturen wirken über das Projektende hinaus und dienen als Blaupause für zukünftige nationale und internationale Großforschungsprojekte im Wasserstoffsektor.Item type: Item , KIPRM - Förderprogramm KI4KMU nach NKBF 2017(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-10) Guggenberger, Tobias; Paetzold, FelixDas Verbundprojekt KIPRM - KI-basiertes Projektrisikomanagement wurde im Rahmen des BMBF-Förderprogramms KI4KMU / KMU-Innovativ nach den Nebenbestimmungen NKBF 2017 gefördert. Ziel des Vorhabens war die Entwicklung eines KI-gestützten Expertensystems, das Risiken in IT- und Digitalprojekten frühzeitig erkennt, bewertet und geeignete Handlungsempfehlungen ableitet. Die Besonderheit des Projekts bestand in der Nutzung von Large Language Models (LLMs) und Retrieval-Augmented Generation (RAG), um Projektdokumente automatisch zu analysieren und darauf aubauend kontextbezogene, umfangreiche Handlungsempfehlungen zu generieren. Ein weiteres zentrales Ziel war die kontinuierliche und iterative Begleitung von Projekten im Hinblick auf ihre Risikoentwicklung - nicht nur als punktuelle Analyse, sondern als fortlaufender Unterstützungsprozess während des gesamten Projektzyklus.Item type: Item , Dauerhafte und ressourcenschonende Composit-Strukturbauteile auf Basis neuartig vorbehandelter und verarbeiteter Bastfasern - DuroBast(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-04-08)Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Robustheit von Sensoren und Sensorsystemen gegenüber Umweltbedingungen für HochAutomatisiertes Fahren Akronym: RoSSHAF(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024) Trächtler, Ansgar; Gausemeier, Sandra; Bußemas, LeonDas Forschungsprojekt RoSSHAF untersuchte die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Sensoren für hochautomatisiertes Fahren (SAE-Level 4 und 5) unter widrigen Umweltbedingungen. Ziel war es, die Robustheit der Sensortechnologien wie Kamera, Lidar, Radar und Ultraschall gegenüber Wetterphänomenen wie Regen, Schnee oder Nebel zu verbessern, um eine sichere Fahrzeugsteuerung ohne menschliches Eingreifen zu gewährleisten. Dazu wurden Umwelteinflüsse analysiert, Sensortechnologien optimiert und Test- sowie Simulationsumgebungen entwickelt. Eine fahrzeugfeste und eine ortsfeste Sensorplattform ermöglichten umfassende Datenerhebungen, sowohl unter realen Wetterbedingungen als auch in kontrollierten Testumgebungen. Die gewonnenen Daten dienten der Validierung von Sensor- und Wettermodellen sowie der Entwicklung KI-basierter Algorithmen, die Sensorausfälle bei schwierigen Bedingungen kompensieren. Das Projekt basierte auf intensiver wissenschaftlicher Recherche und Erkenntnissen früherer Forschungsarbeiten. Die entwickelten Lösungen liefern einen Beitrag zur sicheren Nutzung hochautomatisierter Fahrfunktionen und stärken die Basis für zukünftige Innovationen in diesem Bereich. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Nutzung innovativer Datenanalytik und künstlicher Intelligenz für das Eutergesundheitsmanagement unter Einbindung neuester Forschungsansätze der Tankmilchanalytik sowie bildbasierter Tieridentifizierung (IQexpert) - Teilprojekt F(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03-20) Albrecht, Markus[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Ungleichheiten in der informellen Pflege im Erwachsenenalter in Europa: soziale Teilhabe, Gesundheit und der Einfluss von COVID-19(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Deindl, Christian[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Transportprozesse in der Nähe getrennter Flüssigkeitsgrenzflächen unter Schwerelosigkeitsbedingungen: Verständnis der Koaleszenz; Akronym: DropCoal + interDropCoal(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Hussong, Jeanette; Roisman, Ilia; Schmidt, BenediktDas Ziel dieses Projekts ist es, die Transportprozesse, die zur Koaleszenz zweier unterschiedlicher Flüssigkeiten führen, besser zu verstehen und die den Koaleszenzprozess begleitenden Phänomene zu beschreiben, um hieraus zuverlässige Modellbeschreibungen dieser Prozesse zu entwickeln. Hierfür sollte der Einfluss von Unterschieden zwischen den initialen Oberflächenspannungen, Dichten oder Viskositäten beider Tropfen durch komplementäre Versuchsreihen mit und ohne Schwerkraft untersucht werden. Mithilfe der Ergebnisse sollten theoretische Modelle und Skalierungen erarbeitet werden, die eine Beschreibung der unterschiedlichen Phasen der Koaleszenzdynamik und des Mischprozesses unter Berücksichtigung der wichtigsten Einflussparameter ermöglichen. Des Weiteren wurde die Unterstützung der ISS-Mikrogravitationsexperimente DropCoal durch die Erprobung wichtiger Teile des Aufbaus während einer Parabelflugkampagne realisiert.Item type: Item , Schlussbericht zum Projekt: Ökologisch und ökonomisch nachhaltige Materialien für die Kathoden- und Anodenbeschichtung in der Lithium-Ionen-Batterie (ÖkoMatBatt); Teilprojekt: 03XP0401E im Rahmen der BMBF-Förderrichtlinie „Batterie 2020 Transfer“: Nachhaltiges Bindemittel für die Kathode der Lithium-Ionen-Batterie(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03-06) Lüttke, JensDer Aufbau einer Kathode für eine Li-Batterie besteht aus einer Aluminiumfolie und einer Schicht aus Aktivmaterial, welches in ein Bindemittel eingebunden ist. Aufgabe des Bindemittels ist die Haftvermittlung des Aktivmaterials zur Aluminiumfolie, Fixierung der Aktivmaterialien in einer Matrix, Ausrichtung der Packung, Gewährleistung der Homogenität der Schicht und letztlich durch die homogene Verteilung des Leitrußes auch die Sicherstellung der Leitfähigkeit der Schicht. Obendrein muss das Material gegenüber dem Elektrolyten in der Batterie beständig sein. Aufgabe war die Herstellung einer alternativen Kathode, die den Eigenschaften einer konventionellen Elektrode (PVDF / NMP) in Hinsicht der mechanisch-, chemisch- und physikalischen- Parameter ebenbürtig ist. In umfangreichen Versuchsreihen wurden die alternativen Bindemittel in Hinsicht auf Haftung, Biegefestigkeit und der Applikation auf die Kathodenfolie optimiert. Das Lösungsmittel NMP konnte dabei vollständig ersetzt werden. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Elektrolyten sowie die mechanischen Anforderungen an eine gewickelte Kathode wurden erreicht. Verfahren zur Slurry-Herstellung und Beschichtung der Aluminiumfolien mit alternativem Binder wurden erarbeitet und es konnten homogene Kathoden erzeugt werden. Das derzeitige Bindemittel PVDF stellt insofern eine Besonderheit dar, als dass es eine Glasübergangstemperatur von ca.-40°C hat und daher bei den üblichen Gebrauchstemperaturen im elastischen Bereich liegt. Alternative Bindemittel haben meist höhere Glasübergangstemperaturen. Ein unmodifiziertes ELO / ADA System hat typischerweise Glasübergangstemperaturen von ca. + 30°C. Diese TG ist für die enge Wicklung der Kathode zu hoch und führt zu Brüchen und Abplatzungen bei der Biegung und Stanzung der Kathoden-Folien. Im Verlaufe des Projektes wurden daher sowohl ELO als auch die Admerginsäure ADA entsprechend modifiziert, um eine einwandfreie Kathode herstellen zu können. Die saure Homopolymerisation von ELO erlaubt die Senkung der TG und ermöglicht die Erstellung flexibler Kathodenfolien. Zielführend war die Kombination aus ELO 46K4 mit ADA und K545 als Katalysator. Diese Kathoden ließen sich wickeln und stanzen, waren homogen und beständig, ließen sich aber aufgrund zu hoher elektrischer Widerstandswerte über die Beschichtung nicht zyklisieren. Alle Versuche die ausreichende Leitfähigkeit herzustellen sind bis zur Verfassung dieses Berichtes gescheitert. Die Grund-Ursachen der zu hohen Widerstände der Kathodenbeschichtung konnten im Rahmen dieses Projektes nicht mehr ermittelt werden. Im Vorgängerprojekt LeiKonBin wurde ein leitfähig beschichtetes Aktivmaterial verwendet, welches für ÖkoMatBatt nicht zur Verfügung stand. Dieses Material hatte die Widerstände deutlich verringert. Jedoch ist die Oberflächenfunktionalisierung nicht Inhalt des Projektes ÖkoMatBatt gewesen. Die leitfähige Beschichtung des Aktivmaterials NMC 622 im Projekt LeiKonBin bestand aus Polyanilin (PANI) und Poly-(3,4-ethylendioxythiophen)-poly(styrolsulfonat) (PEDOT:PSS). Es konnte dort gezeigt werden, dass eine einfache Substitution des Leitrußes durch die leitfähigen Polymere nicht möglich war, sondern nur die externe Oberflächenbeschichtung von NMC 622 im nasschemischen Verfahren zur gewünschten Performancesteigerung innerhalb des alternativen Binder-Systems geführt hat. Diese Beschichtung des Aktivmaterials, welche zur ausreichenden Leitfähigkeit führte, könnte somit ein Hinweis auf die Ursache der zu hohen Widerstände sein. Eine weitgehende Umhüllung des Aktivmaterials mit nichtleitendem Binder wäre eine einfache Erklärung. Diese isolierende Binderschicht müsste durch Leitruß oder andere Maßnahmen durchbrochen werden. Inwieweit durch Veränderung der Polarität der Bindemittelmatrix die Benetzungseigenschaften zum Aktivmaterial gelenkt werden könnten bleibt spekulativ. Ziel wäre die Erhöhung der Leitfähigkeit auch ohne vorherige Beschichtung des Aktivmaterials. In einem Folgeprojekt sollten diese Oberflächeneffekte näher untersucht werden. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Projekt "Künstliche Intelligenz in Service und Systeme" (KISS) - Sachbericht zum Verwendungsnachweis des Teilprojekts "Künstliche Intelligenz in der Musik" (KIM)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-23) Werres, Emanuel; Zenk, Christina; Käppler, Florian; Goßmann, Joachim; Döbereiner, Luc; Müller, Norman; Golovin, AleksandarDas Verbundprojekt KISS hat eindrucksvoll gezeigt, welch großes Potenzial in der Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz, künstlerischer Praxis und Hochschullehre liegt. Mit dem erfolgreichen Aufbau eines interdisziplinären Kompetenzzentrums, der Einrichtung eines auf Dauer angelegten KI-Labors und der curriculären Verankerung des Studienschwerpunkts "KI in Musikdesign und Komposition" wurden zentrale Projektziele nicht nur erreicht, sondern in vielen Bereichen übertroffen. Die hohe Resonanz auf Lehrangebote, Workshops, Symposien und öffentliche Formate belegt, dass der Ansatz, KI-Kompetenzen in den musikalisch-künstlerischen Hochschulkontext zu integrieren, fachlich, gesellschaftlich und kulturell auf beträchtlichen Bedarf trifft. Besonders hervorzuheben ist, dass das Projekt nicht lediglich einzelne Ergebnisse hervorgebracht, sondern nachhaltige Strukturen geschaffen hat – in der Lehre, in der Infrastruktur und im institutionellen Selbstverständnis der Hochschule. Die dauerhafte Verortung des KI-Labors an der HfM Trossingen, die Veröffentlichung umfangreicher OER-Materialien und die Nutzung international sichtbarer Publikations- und Veranstaltungsformate tragen dazu bei, dass die Wirkung des Projekts weit über den Förderzeitraum hinausreicht. Mit den erzielten Ergebnissen sind zugleich klare Perspektiven für die Weiterentwicklung verbunden. Die aufgebauten Kooperationen, die Vernetzung mit nationalen und internationalen Akteur:innen sowie die gewonnenen praktischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse eröffnen neue Forschungsfragen, kreative Impulse und hochschulübergreifende Transfermöglichkeiten. Die Hochschule ist damit in der Lage, das Feld "KI und Musik" künftig noch stärker zu profilieren, in weiterführende Forschungsprojekte einzubringen und innovative Formate der KI-gestützten Lehre und künstlerischen Entwicklung zu erproben. Insgesamt bildet KISS eine tragfähige Grundlage für eine langfristige strategische Weiterentwicklung. Das Projekt hat gezeigt, dass verantwortungsvoll eingesetzte KI nicht nur technologische Innovation ermöglicht, sondern künstlerische Kreativität erweitert, neue Bildungswege eröffnet und interdisziplinäre Zusammenarbeit stärkt. Vor diesem Hintergrund bietet KISS vielfältige Ausgangspunkte für zukünftige Forschung, Lehre, künstlerische Produktionen und institutionelle Kooperationen – und positioniert die Hochschule als wegweisende Akteurin in einem sich dynamisch entwickelnden Feld.Item type: Item , KeraSchaum - Keramische Schaumstoffmaterialien für erhöhte Bauteilfunktionalitäten und ressourceneffiziente Produktionsprozesse(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Rösler, Jo; Schirmer, Peter; Staps, Udo; Gruber, Tobias; Drummer, Dietmar; Forstner, Thomas; Bliedtner, Jens; Hopf, AndreasIm Vorhaben KeraSchaum beabsichtigen die Antragsteller eine neue und innovative Prozesskette zur Herstellung von Schaumkeramiken zu entwickeln. Dies soll exemplarisch an einer Aluminiumoxidkeramik demonstriert werden. Technische Keramiken zählen zu den Hochleistungswerkstoffen und gestatten durch ihre einzigartigen Eigenschaften den Einsatz in hochbeanspruchten Baugruppen, bei extremen Temperaturen oder in aggressiven Umgebungen. Für eine Reihe von Anwendungen stehen den Vorteilen der keramischen Werkstoffe aber auch Materialeigenschaften gegenüber, wie z.B. hohes Bauteilgewicht, hartsprödes Materialverhalten und daraus abgeleitet eine kostenintensive Herstellung, die interessante Einsatzmöglichkeiten oftmals nicht nutzbar werden lassen. Ein wesentliches Ziel und Motivation des Vorhabens ist es diese genannten Nachteile zu reduzieren, um gezielt neue Produkte und Märkte unter einer hohen CO2-Einsparung adressieren zu können. Ausgehend von der Entwicklung modifizierter Grünkörperkomposite (Keramik/Kunststoffe/Microspheres) sind die erforderlichen Verarbeitungsuntersuchungen durchzuführen, um gezielte Porositäten einstellen zu können. Dadurch können Bauteileigenschaften (Gewicht, mechanische Eigenschaften, etc.) funktionsoptimiert für den Leichtbau angepasst werden. Eine sich anschließende Grünbearbeitung mit innovativen Laserstrahltechnologien gestattet die wirtschaftliche und endformnahe Bearbeitung. Das Entbindern der Kunststoffmatrix, der Sinterprozess des keramischen Formkörpers sowie die optimierte Endbearbeitung durch Spanen mit geometrisch unbestimmter Schneide vervollständigen die durchgängige Prozesskette.Item type: Item , ReBiNet - Regionale Bildungslandschaften aus Netzwerkperspektive - Heterogene Akteurspotenziale zum Abbau von Bildungsbarrieren in peripherisierten Räumen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Schametat, Jan; Reiche, Claudia; Gumz, Heike; Beetz, Stephan; Engel, AlexandraIn Deutschland gibt es sowohl in großen Städten als auch in ländlichen Regionen Unterschiede, wie leicht Jugendliche von der Schule in eine Ausbildung oder einen Beruf wechseln können. Insbesondere in peripherisierten Gegenden stoßen junge Menschen oft auf Hürden, die ihre beruflichen Chancen sowie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beeinträchtigen. Das Forschungsprojekt ReBiNet hat deshalb untersucht, wie gut Schulen, Einrichtungen der Jugendarbeit, Behörden und Unternehmen in verschiedenen Regionen zusammenarbeiten, um diese Hindernisse abzubauen. Ziel war es, herauszufinden, woran Unterstützung am Übergang von der Schule in den Beruf manchmal scheitert und welche Lösungen besonders wirksam sein können. Der wissenschaftliche Hintergrund zeigte: Es gibt bereits zahlreiche Einzelprojekte und Beratungsangebote in der Berufsorientierung und Jugendarbeit, doch in vielen Regionen sind diese nicht hinreichend miteinander verbunden. Bislang fehlten systematische Untersuchungen dazu, wie regionale Netzwerke aufgebaut sind, wie sie funktionieren und inwiefern sie den Bedürfnissen junger Menschen auch tatsächlich gerecht werden.
