Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)
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Item type: Item , EnEff:Stadt: CircularGreenSimCity - Ganzheitlich-ressourceneffiziente Betrachtung von Stadtquartieren(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-02-13) Duminil, Eric; Schröter, Bastian; Schulze, Katja; Ehlers, Nico; Lang, Werner; Zong, Chujun; Götz, Corinna; Greschik, Alexander; Ammersbach, Volker; Göpfert, Christian; Kaspar, Claudia; Löser, Philip; Gierl, Fabian; Heitzmann, Julien; Menges, KarinDas Verbundprojekt CircularGreenSimCity (CGSC) hatte das Ziel, innovative methodische und technische Ansätze für die nachhaltige Entwicklung und Transformation urbaner Quartiere zu entwickeln, zu erproben und in die kommunale Planungspraxis zu überführen. Grundlage des Projekts war die Annahme, dass bestehende Planungsprozesse häufig eindimensional sind – etwa fokussiert auf Energieverbrauch oder Baukosten – und dabei wichtige Wechselwirkungen zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeitsdimensionen unzureichend berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt von CircularGreenSimCity stand daher eine multidimensionale, lebenszyklusbasierte Betrachtung und Bewertung zentraler Quartiersdimensionen, insbesondere Energie, Materialeinsatz, Wassermanagement, Stadtgrün, Mobilität, Kosten sowie sozio-ökonomische Aspekte. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Analyse der Wechselwirkungen zwischen diesen Dimensionen, die in bisherigen Planungsansätzen meist unzureichend berücksichtigt wurden. Das Konsortium entwickelte und erprobte ein integriertes Bewertungs- und Planungstool, das bestehende Simulations- und Bewertungswerkzeuge – wie SimStadt (HFT Stuttgart), urbi+ (TUM) und LCCalc (TUM) – methodisch koppelt und in einer webbasierten Plattform zusammenführt. Dadurch sollte Kommunen ermöglicht werden, Quartiere entlang ihres gesamten Lebenszyklus ganzheitlich, datenbasiert und multi-kriteriell zu analysieren und zu optimieren. Im Projekt wurden zentrale Forschungsfragen bearbeitet, darunter: - Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Bauweisen und Materialien auf die lebenszyklusbasierten Energie-, Emissions- und Kostenbilanzen von Quartieren? - Wie können Kreislaufstrategien wie Urban Mining in die Quartiersplanung integriert und ökologisch bewertet werden? - Welchen Einfluss hat urbanes Grün auf Mikroklima, Kühl- und Heizbedarf sowie Wassernutzung? - Welchen Einfluss haben Quartiersarchetypen auf das Mobilitätsverhalten? - Welche Auswirkungen hat die Reduktion von öffentlichem Parkraum auf das Mobilitätsverhalten? - Wie wirkt sich eine Reduktion des öffentlichen Parkraums auf die CO2-Emissionen durch den Verkehr aus? - Und wie lassen sich technische, ökologische und soziale Indikatoren in einem gemeinsamen digitalen Planungstool integrieren, um verschiedene Planungsvarianten multi-kriteriell zu bewerten? Die entwickelten Methoden und Tools wurden in den Fallstudienquartieren Grombühl (Würzburg) und Grafenbühl (Asperg) angewendet und validiert. Zentrale Ergebnisse wurden in einem praxisorientierten Leitfaden für Kommunen zusammengeführt, der konkrete Empfehlungen für die Optimierung kommunaler Planungsprozesse im Sinne einer nachhaltigen Quartiersentwicklung gibt. So unterstützt CircularGreenSimCity nicht nur die wissenschaftliche Analyse, sondern stellt auch praxistaugliche Werkzeuge und Handlungsempfehlungen für kommunale Planungsakteure bereit.Item type: Item , Verbundprojekt HeartWeave - Entwicklung einer automatisierten Produktionstechnologie für die Fertigung patientenindividueller textiler Herzklappenprothesen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Hoffmann, Stephan; Wöltje, MichaelDas Gesamtziel des Antrages war die Entwicklung einer automatisierten Produktionstechnologie für die Fertigung textiler gewebter Herzklappenprothesen in reproduzierbarer Qualität. Hierbei sollte zudem ein System zur Qualitätsdatenerfassung- und Verarbeitung entwickelt werden, das ausgehend vom patientenindividuell erstellten CAD-Modell über die 2D-Bindungspatrone für das Weben der Klappenprothese bis hin zur vollständig ausgeformten komplexen dreidimensionalen Klappengeometrie mit patientenindividuellen Parametern die Produktion der Herzklappenprothesen entsprechend der für Medizinprodukte geforderten Good Manufacturing Practice (GMP) begleitet. Auf diese Weise sollte die angestrebte Entwicklung einer automatisierten Produktionstechnologie für die Fertigung funktioneller textiler Herzklappenprothesen, dem Patienten eine individuell angepasste minimalinvasiv implantierbare Prothese zur Verfügung stellen, die im Gegensatz zu den auf dem Markt verfügbaren biologischen Prothesen eine bedeutend längere Haltbarkeit aufweisen. Darüber hinaus sollte die neuartige Produktionstechnologie eine zeit- und kostensparende Fertigung mit hoher Reproduzierbarkeit und Qualität ermöglichen.Item type: Item , Bioökonomie International 2020: Advantage - Neue und wertgebende Allele in der Kartoffel durch EcoTILLING und modernes Genome Editing(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Hartje, StefaniePflanzen stellen die größte natürliche Ressource für eine nachhaltige menschliche Entwicklung dar und bilden daher eine wesentliche Säule der Wertschöpfung in der Bioökonomie. Das übergeordnete Ziel des deutsch-chilenischen bilateralen Forschungs- und Entwicklungsprojekts "Advantage" ist die Verbesserung mehrere Eigenschaften der Kartoffel, die derzeit für Lebensmittel und/oder industrielle Anwendungen ungünstig sind. Ein Fokus bildet dabei das hochwertige Kartoffelprotein, das als Nebenprodukt der Stärkeherstellung anfällt, jedoch aufgrund von Verunreinigungen mit gesundheitsschädlichen Glykoalkaloiden wie Solanin nicht nutzbar ist. Ferner soll eine neue Stärke mit hohem Phosphatgehalt entwickelt werden, die das Anwendungsspektrum von Kartoffelstärke erheblich erweitern wird. Mit "Advantage" werden weiterhin Ansätze verfolgt, die (1) das Verbräunen der Knolle nach mechanischen Verletzungen verhindern, (2) die Kartoffelpflanzen hitzeresistenter machen und (3) die Introgression gewünschter Allele aus diploiden Zuchtformen in den kultivierten tetraploiden Genpool erstmals deutlich erleichtern. Um diese neuen Eigenschaften zu etablieren, werden inaktive Allele durch EcoTILLING in Wildkartoffeln identifiziert und/oder mittels Genom-Editierung in Elite-Kartoffeln induziert. Dies wird durch ein synergistisches FuE-Programm in Chile und Deutschland erreicht, wobei sich die chilenischen Partner vor allem auf Genotyp-Phänotyp-Korrelationsstudien und die Identifizierung von zugrunde liegenden Allelen konzentrieren, während die deutschen Partner an der gezielten Editierung der Hochleistungslinien arbeiten. Als Ergebnis dieser intensiven internationalen Zusammenarbeit wird "Advantage" neue Allele für die Züchtung von Kartoffelsorten mit verbesserten Merkmalen hervorbringen. Da die Kartoffel zu einer der wichtigsten Kulturpflanzen in beiden Ländern zählt, wird von einem mittelfristigen Return on Investment ausgegangen.Item type: Item , Verbundvorhaben: EnEff:Stadt: EcoEneSto - Leitung und Mitarbeit im Task "Economics of Energy Storage - EcoEneSto" des Energy Storage TCP der IEA(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-28) Schulz, Beatrice; Windelen, Urban; Hauer, Andreas; Tafelmeier, Stefanie; Rathgeber, Christoph[no abstract available]Item type: Item , Verbundprojekt "Verteilte Sensorelektronik zur energieeffizienten und vorausschauenden Instandhaltung von Bauwerken (ImaB-Edge)"(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Longen, DanielDie WPM Ingenieure GmbH war im Verbundprojekt als Bindeglied zwischen der Sensor- bzw. Edge-Hardwareentwicklung und der etablierten, richtlinienkonformen Bauwerksprüfung (nach DIN 1076) tätig. Die wesentliche Herausforderung bestand darin, das Projekt darin zu unterstützen, die enormen und komplexen Datenmengen eines permanenten Monitorings (Structural Health Monitoring) in verwertbare, praxisgerechte Informationen für die Baulastträger zu übersetzen und in bestehende Softwareinfrastrukturen zu integrieren.Item type: Item , Establishment and validation of a screening assay for pan-herpes antiviral candidates(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Bosse, Jens[no abstract available]Item type: Item , Verbundvorhaben: ReNaRe Recycling - nachhaltige Ressourcennutzung; Teilvorhaben: MECHELREC - Mechanische Prozesse für Elektrolyseur-Recycling, stoffliche Verwertung recycelter Elektrolyseurkomponenten in metallokeramischen Modellbauteilen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Peuker, Urs A.; Schneider, Juliane; Kaiser, Carlo; Staudacher-Lammel, Malena; Mongoljiibuu, Shine-Od; Brünner, Martin; Malczyk, Piotr; Conrad, Cordula; Aneziris, Christos G.Das Vorhaben adressierte das Recycling von Elektrolyseursystemen mit dem Ziel, insbesondere die Kreislaufführung kritischer, funktionsrelevanter Elemente sicherzustellen. Hierzu werden technologische Ansätze aus den Bereichen Funktionsmaterialien, automatisierte Demontage, mechanisches und sensorgestütztes Recycling sowie Metallurgie integriert und gemeinsam mit industriellen Partnern entlang der Wertschöpfungskette von Elektrolyseurmaterialien und zugehörigen Rohstoffen umgesetzt. Das Projekt verbindet damit innerhalb der Technologieplattform die Phase des Nutzungsendes mit der erneuten Materialsynthese und schließt die entsprechende Prozesskette. Die im Rahmen des Recyclings generierten und digitalisierten Prozessdaten bilden zudem die Grundlage für weiterführende Bewertungen mittels Life Cycle Assessment (LCA) und techno-ökonomischer Analyse (TEA). Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung integrierter technologischer Konzepte zur Schließung von Stoffkreisläufen für Elektrolyseursysteme der Alkali- (AEL), Polymermembran- (PEMEL) und Hochtemperaturelektrolyse (HTEL), mit besonderem Fokus auf die Rückgewinnung kritischer, funktionsrelevanter Rohstoffe. Vor dem Hintergrund der begrenzten Verfügbarkeit strategischer Elemente wie Ni, Ti, Ir, Ru, Au, Pt, La und Co sowie der Anforderungen an nachhaltige Wasserstofftechnologien sollen geeignete Recycling- und Verwertungsstrategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt werden. Hierzu werden die komplexen, multiskaligen Werkstoffverbunde der eingesetzten Funktionsmaterialien adressiert, deren Strukturgrößen von makroskopischen Komponenten bis in den mikroskopischen Bereich reichen. Aufbauend darauf werden angepasste Verfahren zur automatisierten Demontage, mechanischen und sensorgestützten Aufbereitung sowie metallurgischen Rückgewinnung entwickelt und miteinander verknüpft. Ziel ist die Ableitung belastbarer Aussagen zu technologischen Prozessketten, erforderlichem Aufwand und erzielbaren Recyclingquoten. Im Ergebnis sollen für alle betrachteten Elektrolyseurtypen übertragbare und skalierbare Prozessschemata bereitgestellt werden, die ein Recycling im technischen Maßstab ermöglichen und zugleich flexibel gegenüber zukünftigen technologischen Entwicklungen sind. Darüber hinaus werden Verwertungskonzepte erarbeitet, die eine möglichst verlustarme Rückführung kritischer Materialien in hochwertige Anwendungen gewährleisten. Die aus End-of-Life-Elektrolyseuren gewonnenen Intermediates sollen dabei eine Qualität erreichen, die ihre Wiedereingliederung in die Herstellung neuer Elektrolyseurkomponenten erlaubt und somit einen weitgehend geschlossenen Materialkreislauf unterstützt. Darüber hinaus sind schnittstellenübergreifende Technologiekonzepte zu entwickeln, welche den Erfolg der Prozesskette hinsichtlich maximierter Recyclingquoten vieler kritischer Wertstoffe und Komponenten über die Optimierung einzelner Prozessschritte oder hoher Recyclingquoten nur eines Wertstoffs oder einer Wertkomponente allein stellt.Item type: Item , HybridVITA - Medizinische Betreuung von Patienten mit chronischen Hauterkrankungen durch eine App-basierte Hybridlösung mit kontaktloser Viso-Taktiler Diagnostik(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Biniaminov, Sergey[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , FH-Kooperativ 2-2019: Hochpräzises Non-Destructive Testing in der Industrieproduktion mittels neuer KI-Verfahren (NextGenNDT)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Csiszár, Orsolya; Schneider, Gerhard; Bernthaler, Timo[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Laserinduzierte Unterwasser Low-Order-Detonation zur effizienten Entschärfung von Kampfmitteln im Meer (UNLOWDET); Teilvorhaben: Entwicklung eines Prozessvorganges zur Ausbringung und Überwachung eines Lasersystems für die laserinduzierte Low-Order-Detonation von Kampfmitteln unter Wasser mithilfe eines Tauchroboters und integrierter Sensorik(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-02-27) Geisler, OliverDer innovative Ansatz des Gesamtforschungsvorhaben UNLOWDET zielte darauf ab mithilfe eines speziell dafür entwickelten Lasers, ein am Meeresboden befindliches Kampfmittel durch Low-Order Detonation zur Umsetzung zu bringen. Die Anwendung der Lasertechnik minimiert die zu erwartenden Nachteile einer vollständigen Sprengung des Kampfmittels zur erforderlichen Gefahrenabwehr. Insbesondere der Schutz der Meeresfauna und -flora steht hierbei im Mittelpunkt Unmittelbar ist durch den möglichen Verzicht des zeitaufwendigen Aufbaus eines Blasenschleiers eine schnellere Reaktionszeit bei Gefahr in Verzug sowie einhergehend ein wirtschaftlichen Vorteil zu erwarten. Das Teilvorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Prozessvorganges zur Ausbringung und Überwachung eines Lasersystems für die laserinduzierte Low-Order-Detonation von Kampfmitteln unter Wasser mithilfe eines Tauchroboters und integrierter Sensorik. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , BETTERWHEAT - Genomisch-proteomische Grundlagen und Umweltabhängigkeit der qualitäts- und gesundheitsrelevanten Eigenschaften bei Weizen für innovative neue Sorten und Produkte(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Rapp, MatthiasZiel des Verbundvorhabens BETTERWHEAT war die Aufklärung fundamentaler Qualitäts- und Verarbeitungseigenschaften von Weizen unter Nutzung moderner Genomik-, Proteomik- und Phänomikmethoden. Für WvB bestand die zentrale Aufgabe in der mehrjährigen Durchführung von Feldversuchen (Serie 1, 2 und 3), dabei lag zunächst ein Schwerpunkt auf der Erfassung agronomischer Merkmale und Krankheitsbonituren. An Ernteproben von eigenen und Partnerstandorten wurden Qualitätsuntersuchungen mittels Micro-doughLAB durchgeführt und weitere Standardparameter wie Proteingehalt, Tausendkorngewicht, Hektolitergewicht, Sedimentationswert und Fallzahl erfasst. Vorarbeiten für Partneranalysen beinhalteten das Nehmen, Reinigen, Lagern und Verschicken von Ernteproben. WvB leistete damit die praxisnahe agronomische Basis für die wissenschaftlichen Auswertungen des Gesamtverbundes. Für die Versuchsarbeiten wurde der betriebseigene Standort in Hovedissen/Leopoldshöhe genutzt und durch ausgewählte Partnerstandorte ergänzt. So wurde beispielsweise in Serie 3 der Standort Buchbrunn, als Trockenstandort hinzugezogen. Die Versuche erfolgten in standardisierten Anlagen, die sowohl Leistungs- als auch Beobachtungsparzellen umfassten. Zudem standen ein Micro-doughLAB, ein NIRS-Gerät sowie eine eigene Probenreinigung mit Sieb und Windsichter zur Verfügung. Für die Herstellung einheitlicher Auszugsmehle (ähnlich Typ 550) bestand eine enge Zusammenarbeit mit der DIGeFa.Item type: Item , Verbundprojekt: Einbindung von Fernerkundungs- und Nahbereichsdaten in ein mechanistisches, physiologisches Model zur Bewässerungssteuerung im Obstbau; Teilvorhaben: Referenzdatenerfassung, Kalibrierung und Einbindung von Sensordaten in physiologische Modelle(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-10-01) Zude-Sasse, ManuelaDas IRRIWELL-Projekt ist ein Verbundforschungsprojekt, das darauf abzielt, Fernerkundungs- und proximale (vor Ort erhobene) Sensordaten in ein mechanistisches, physiologisches Modell für das Bewässerungsmanagement in Obstplantagen zu integrieren. Das übergeordnete Ziel ist es, die Effizienz und Nachhaltigkeit der Bewässerung im kommerziellen Obstbau, insbesondere in Deutschland für Apfel- und Kirschanlagen, durch den Einsatz kostengünstiger Sensortechnologien und physiologischer Datenmodellierung zu verbessern. Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) leitete das Teilprojekt zur Erprobung kostengünstiger Sensoren, und hierbei die Erhebung von Sensordaten über einen Zeitraum von drei Jahren, die Erhebung von Referenzdaten, die Vorverarbeitung von Sensordaten, Kalibrierung und konzeptionelle Arbeiten zur Datenintegration in (Teil-)Modelle. Die Projektdauer erstreckte sich von Juni 2021 bis November 2024. Versuchsanlagen des ATB-Projekts waren ‘Gala-Brookfield’-Apfelbäume (auf M9-Unterlage) und Süßkirschbäume (‘Regina’ auf Gisela-Unterlagen), darunter sowohl traditionelle als auch innovative Bi-baum©-Architekturen. Die Standorte wiesen sandige Böden mit geringer Wasserhaltekapazität und Fruchtbarkeit auf, typisch für die Obstanbauregion Brandenburg. Wetter- und Bodenparameter wurden kontinuierlich sowohl mit Standard- als auch kostengünstiger Wetterstation überwacht. Ein Schwerpunkt des ATB-Teilprojekts lag auf der Blattflächenbestimmung, einer Schlüsselvariable für die Bewässerungsmodellierung. Es wurden mehrere Methoden eingesetzt, darunter LiDAR-Scans mit dualen 2D-LiDAR-Sensoren, die auf einem Kreisförderer montiert waren. Mit dem Fördersystem wurden mehr als 1200 Scans von Baumkronen in verschiedenen Wachstums- stadien durchgeführt. Die daraus resultierenden 3D Punktwolken ermöglichten eine präzise Bestimmung der Blattfläche pro Baum, die an ausgewählten, vollständig entlaubten Bäumen manuell referenziert wurde. Kommerzielle Satellitenbilder aus den Jahren 2020–2024 wurden verarbeitet, um Vegetationsindizes (NDVI, LAI) abzuleiten. Diese wurden mit korrigierten Satellitendaten, LiDAR- und manuellen Daten verglichen. Zusätzliche Blattflächendaten wurden mithilfe von Smartphone-Apps (z. B. Viticanopy) und einem neuen kostengünstigen RGBD-Sensor erhoben. Weitere physiologische Messungen umfassten Gasaustauschanalysen am Blatt, Saftfluss-, Turgor- und Dendrometersensoren zur Bewertung des Wasserstatus der Pflanzen. Ähnliche Messungen von Satellitendaten, des Blattgaswechsels, Dendrometer und Saftflusses erfolgten bei allen IRRIWELL-Partnern, so dass ein umfangreicher Datensatz aus unter- schiedlichen Klimabedingungen erarbeitet wurde. Die Daten aller Sensoren wurden entweder bereits in wissenschaftlichen Artikeln aus dem Projekt veröffentlicht oder als Open Access für die Wiederverwendung durch andere Arbeitsgruppen und zukünftige eigene Publikationen bereitgestellt. Die Hauptergebnisse am ATB liefern Einblicke in die Blattflächenbestimmung im Obstbau: Die Beziehung zwischen LiDAR-basierten 3D Punktwolken und manuell gemessener Blattfläche wurde mit hoher Genauigkeit modelliert (R² zwischen 0,86–0,96). Das Fehlerquadrat (RMSE) lag je nach Wachstumsstadium zwischen 2,4 % und 6,4 %, was LiDAR-Analysen als zuverlässige Referenz-methode bestätigt. Satellitenbasierte Werte für den Blattflächenindex neigten im Vergleich zu bodengestützten Methoden zu Über- oder Unterschätzungen der Blattfläche, hauptsächlich aufgrund des Ein- flusses der Wegbegrünung zwischen den Baumreihen, die sich im Saisonverlauf aufgrund von Wachstum und Trockenheit stark verändert. Der Frühjahrsaustrieb war in Satellitendaten kaum erkennbar, was die Bedeutung von Bodenreferenzmessungen für die Kalibrierung unterstreicht. Die Kombination aus LiDAR- und App-Daten, die Referenzdaten für jeden Satelliten- überflug liefern, kann eine robustere Interpolation des Baumwachstums ermöglichen. Weitere Sensorevaluierungen umfassten Machbarkeitstests in enger Zusammenarbeit mit den Irriwell-Partnern: Der Prototyp eines kostengünstigen Saftflusssensors wurde getestet, aber aufgrund von Signalinstabilität und Problemen mit der Stromversorgung nicht weiterverfolgt. Dendrometer und Turgorsensoren lieferten wertvolle kontinuierliche Daten zum Wasserstatus der Bäume. Dendrometer-Daten wurden genutzt, um Stammumfangsschwankungen und deren Beziehung zu Umweltvariablen und Ernteereignissen aufzuzeigen. Das IRRIWELL-Teilprojekt am ATB demonstriert die Machbarkeit und den Nutzen der Integration kostengünstiger Sensortechnologien und Fernerkundungsdaten in physiologische Bewässerungsmanagementmodelle für Obstanlagen. Zu den Erfolgen zählen hochauflösende Methoden zur Blattflächenschätzung mittels LiDAR und potenziell RGBD-Sensorik sowie der Aufbau einer robusten Dateninfrastruktur für zukünftige Forschung und praktische Anwendungen. Die Projektergebnisse unterstützen Ansätze der präzisen Obstbaupraxis und ermöglichen effizientere und nachhaltigere Bewässerungsmethoden im kommerziellen Obstbau. Laufende Arbeiten umfassen weitere Datenanalysen, Manuskripterstellung mit allen Partnern und speziell INRAe zur Blattflächenschätzung sowie die Open-Access-Veröffentlichung von Datensätzen und Tools.Item type: Item , ReTransfer - Re-Innovation und Transfer digitaler Fachkonzepte in der gesellschaftswissenschaftlichen Lehrkräftebildung im Kontext von digitaler Souveränität und offenen Bildungspraktiken; Teilprojekt DIPF(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-02) Heck, Tamara; Müller, Kimberley; Schmidt, Anéle; Hiebl, Johannes; Schenk, Ana; Rittberger, MarcIn dem Verbundprojekt werden in Zusammenarbeit mit dem DIPF und den Landesinstituten an sechs Hochschulstandorten fachdidaktische Standards zur Konfiguration von digitalen Fachkonzepten für anwendungsfähige digitale Lehrkräftefortbildungen entwickelt.Item type: Item , Verbundprojekt: MEXOT - Intelligente Arbeitsergonomie mittels sensorischer Exoskelette und autonomen Transportsystemen für die erweiterte Mensch-Technik-Interaktion im Automobilumschlag(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-02-27) Saul, Charlotte; Petzoldt, Christoph; Kösters, Frederic; Kösters, Karl-Heinz; Panter, Lars; Niermann, Dario; Vur, Burak; Jathe, Nicolas; Freitag, MichaelDas Hafenumfeld zeichnet sich durch den Umschlag großer Lasten aus, in dem der Mensch trotz fortschreitender Automatisierung unerlässlich ist. Im Anwendungsfall des Automobilumschlags werden in Technikcentern die Fahrzeuge für den jeweiligen Zielmarkt aufbereitet. Das repetitive Tragen schwerer Lasten führt zu starken körperlichen Belastungen, hohen Personalausfallquoten und geringer Arbeitsattraktivität. Ziel von MEXOT war die Entwicklung eines Gesamtsystems für eine ergonomischere und produktivere Arbeitsplatzgestaltung durch den kombinierten Einsatz von sensorischen Exoskeletten und einer mitarbeiterspezifischen Materialzuführung mittels autonomen mobilen Robotern (AMR). Dabei wurde ein menschzentrierter Unterstützungs- und Automatisierungsansatz im Sinne des Operator 5.0 verfolgt: Passive Exoskelett e wurden durch schaltbare Elastomere und integrierte Sensorik erweitert, um die Unterstützungsleistung des Exoskelett s kontextabhängig anzupassen und die Körperhaltung in Echtzeit zu analysieren. Eine entwickelte Smartphone-Anwendung ermöglicht die Prozesssteuerung und integriert ein Gamification-Anreizsystem zur Förderung von Akzeptanz und ergonomischer Arbeitsweise. Die AMR wurden um einen Follow-Me-Modus und einen adaptiven Hubtisch für eine ergonomische Materialübergabe erweitert. Mit dem Software-Framework ComFlow werden alle Teilsysteme koordiniert und Prozessanpassungen durch intuitive No-Code-Programmierung ermöglicht. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , DigiTain - Digitalization for sustainability: Prozesse, Methoden und Modelle zur volldigitalen Produktentwicklung nachhaltiger Elektroantriebsarchitekturen im Rahmen des Konjunkturpakets, Ziffer 35c im Modul b "Neue, innovative Produkte als Schlüssel für Fahrzeuge und Mobilität der Zukunft"; Teilvorhaben: AP8 - Aufbau einer elektrischen Antriebsachse in Leicht‑Bauweise mit wiederverwertbaren Materialien(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Wafzig, Jürgen; Rieger, Wolfgang; Gaber, Martin; Skafar, Matjaz; Fink, TobiasIm Projekt DigiTain wurde untersucht, wie sich elektrische Antriebsachsen durch innovative Leichtbau‑ und Multimaterialkonzepte sowie digitale Bewertungsmethoden hinsichtlich Skalierbarkeit, Nachhaltigkeit und industrieller Umsetzbarkeit weiterentwickeln lassen. Vor dem Hintergrund steigender Variantenvielfalt, hoher Entwicklungs‑ und Ressourcen- kosten besteht für industrielle Zulieferer ein besonderer Bedarf an belastbaren Entscheidungsgrundlagen für zukünftige Antriebsplattformen. Zur Bearbeitung dieser Fragestellung wurden systemische Analysen, simulationsgestützte Bewertungen und herstellungsbezogene ökobilanzielle Betrachtungen durchgeführt. Untersucht wurden unter anderem CFK‑basierte Rotorwellen, alternative Gehäuse‑ und Multimaterialkonzepte sowie optimierte Verzahnungsgeometrien. Ergänzend kamen digitale Methoden zur frühphasigen technischen und ökologischen Bewertung zum Einsatz. Die Ergebnisse zeigen, dass innovative Leichtbaukonzepte grundsätzlich neue konstruktive Freiheitsgrade eröffnen, insbesondere im Hinblick auf die axiale Skalierung elektrischer Maschinen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass einzelne untersuchte Ausprägungen unter serienrelevanten Randbedingungen derzeit nicht industriell tragfähig sind. Die ökologische Bewertung ergab für einzelne Komponenten lediglich marginale Verbesserungen gegenüber etablierten Serienlösungen, sodass ökologische Aspekte nicht als primäre Treiber für eine Weiterverfolgung zu bewerten sind. Als Schlussfolgerung liefert DigiTain belastbare Erkenntnisse zur frühen systemischen Bewertung innovativer Antriebskonzepte. Die Ergebnisse dienen insbesondere als Ent-scheidungs‑ und Bewertungsgrundlage für zukünftige Vorentwicklungsaktivitäten und tragen dazu bei, Entwicklungsrisiken zu reduzieren sowie Variantenvielfalt beherrschbar zu halten. Eine unmittelbare Serienumsetzung war nicht Ziel des Vorhabens.Item type: Item , Digitales Portalsystem zur Optimierung der poststationären Versorgung geriatrischer Patienten - Digipost(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-04-28) Albrecht, Henri[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Additive Manufacturing von 3D Verbindungselementen im Bauwesen; Akronym: AddMamBa(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Bemm, Mathias; Bernsmann, Jan-Simeon; Chaouat, Lisa; Kamrath, Paul; Lüdecke, Marvin; Pyschny, Dominik; Schulte, Joana; Voelkel, Justus; Ziebura, DawidIm Projekt wurde eine durchgängige Prozesskette zur Herstellung additiv gefertigter Stahlbauteile aus recyceltem Bauschrott entwickelt. Ziel war es, das Potenzial des pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzens (PBF-LB/M) für ressourcenschonende Bauteile im Bauwesen zu erschließen und den Recyclinganteil von Baustahl zu erhöhen. Im Fokus standen biegesteife Strukturknoten sowie Halterungen für vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF). Zunächst wurden die funktionalen und normativen Anforderungen an die Bauteile definiert und geeignete Recyclingmaterialien aus dem Gebäuderückbau identifiziert. Bewehrungsstähle aus Betonbauteilen erwiesen sich dabei als geeigneter Ausgangsstoff für die Herstellung von Metallpulver. Ergänzend wurde eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt, um die Umweltauswirkungen additiv gefertigter Fassadenhalter aus recyceltem Bewehrungsstahl und Edelstahl mit konventionellen Haltern zu vergleichen. Obwohl die Emissionen der additiven Fertigung in der Herstellungsphase zunächst höher sind, können durch geometrisch optimierte Bauteile Wärmebrücken reduziert und damit Energieverluste während der Nutzungsphase verringert werden. Der eingesetzte Bauschrott wurde aufbereitet, chemisch analysiert und mittels Gasverdüsung zu Metallpulver verarbeitet. Parallel wurde eine modulare PBF-LB/M-Maschine entwickelt und geeignete Prozessparameter ermittelt. Die Bauteile wurden topologieoptimiert gestaltet und experimentell validiert. Zusätzlich wurde ein webbasierter Konfigurator entwickelt, der geeignete Fassadenhalter auswählt und einen statischen Nachweis bereitstellt. Die gesamte Prozesskette wurde abschließend anhand eines Demonstratortragwerks mit additiv gefertigten Sigmaknoten erfolgreich validiert.Item type: Item , Verbundvorhaben GAIA-X 4 AGEDA - Anforderungen und Anwendung von GAIA-X im Edge-Device Automobil. Ein Projekt der GAIA-X 4 Future Mobility Projektfamilie(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Mischnick, David; Bolles, Andre; Andert, Franz; Hamacher, Tobias; Lamm, Arne; Westphal, Bernd; Lehmler, Stephan; Modrakowski, Elias; Castelino, Redge; Chavan, Amogh; Stolz, Tarek; Kamrul, Hasan; Shakeri, Ali; Uschok, AngelaDie Architekturen in heutigen Fahrzeugen basieren in der Regel noch auf dezentralen oder domänenzentrierten Architekturkonzepten, die einen starken Fokus auf jeweils einzelne Steuergeräte legen. Neue Anwendungen und Dienste, die ggf. auch nur temporär genutzt bzw. benötigt werden, lassen sich mit diesen Fahrzeugarchitekturen nur sehr schwer realisieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn auch externe Datenquellen und Services involviert sind, um z.B. einen bidirektionalen Austausch von Informationen zwischen Fahrzeugen und seiner Infrastruktur. Die dynamische Anpassung an neue Begebenheiten, wie die Verfügbarkeit neuer Datenquellen oder die Nutzung spezifischer Fahrzeugfunktionen durch Drittanbieteranwendungen ist hier kaum bis gar nicht realisierbar. Das Projekt AGEDA hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine Software-Architektur im Edge-Device Fahrzeug zu entwickeln, die sich die Konzepte der GAIA-X Initiative zunutze macht und „by-design“ datengetriebene Anwendungen und die dynamische Anpassung eines Fahrzeugs mit seinen Funktionen über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs ermöglicht.Item type: Item , ARCTIS - Periodische Regelung eines Rotors mit formadaptivem Wölbungsmechanismus(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Wisbacher, Sabine; Ossmann, DanielDas Projekt ARCTIS verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit von Hubschrauberrotoren durch die Entwicklung geeigneter Regelungsverfahren für Rotorblätter mit formadaptivem Wölbungsmechanismus zu verbessern. Hierzu werden sowohl nichtlineare Simulationen als auch linearisierte Modelle der Rotorstruktur entwickelt und für die systematische Auslegung geeigneter Regelungskonzepte genutzt. Im Fokus stehen dabei die Reduktion von Blattlasten, Geräuschemissionen sowie des Leistungsbedarfs. Die Arbeiten der Hochschule München konzentrieren sich dabei insbesondere auf die Ableitung linearer Modelle der neuartigen formadaptiven Rotorstruktur sowie auf die Entwicklung und Bewertung geeigneter Regelungsstrategien. Ziel dieser Regelungsstrukturen ist es, Blattlasten und Leistungsbedarf zu reduzieren, ohne die flugdynamischen Eigenschaften des Systems negativ zu beeinflussen. Die Ableitung von, für die Reglerauslegung geeigneten, linearen Modellen erfolgt dabei mit einer sogenannten Subraum Methode, die es ermöglicht Modelle auch für komplexere Systemdynamiken rein aus Mess- bzw. Simulationsdaten zu gewinnen. Zur Reduktion des Leistungsbedarfs wird eine Regelungsstruktur mit einem Extremwertregler entwickelt, der den Betriebspunkt des Rotors unter Nutzung der zusätzlichen Stellgröße der Blattverwölbung optimiert. Für die Minimierung der Blattlasten wird ein robustes Regelungskonzept entwickelt, das auf die Dämpfung der Strukturmoden abzielt und damit die an den Blattwurzeln auftretenden Lasten reduziert. Die Wirksamkeit der entwickelten Regelungsstrategien wird anhand geeigneter Modelle untersucht und bewertet.Item type: Item , Schlussbericht des Teilvorhabens Methoden und Software zur Simulation von Bordnetzen - Methoden, Komponenten und Systeme für störunempfindliche, energieeffiziente drahtgebundene High-Speed-Kommunikation im Rahmen des Verbundvorhabens Integrale agile E/E-Entwicklung für fusionierte und standardisierte Energie- und Datenbordnetze; BMBF-Verbundprojekt: MANNHEIM-KI4BoardNet(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Kuhn, Johannes; Wunderlich, Ralf; Heinen, StefanDas hoch- bzw. vollautomatisierte Fahren ist für die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland von größter Bedeutung und kann nur auf einem soliden Fundament für zukunftsfähige Bordnetzarchitekturen aufgebaut werden. KI4BoardNet stellt eine technologische Basis für neue Bordnetz-Konzepte und Komponenten einschließlich digitaler Methoden zu deren indus- triellem Entwurf bereit. Diese Technologiebasis erlaubt, aktuelle Mobilitätsansprüche, wie erhöhte Funktionalität, Sicherheit, autonomes Fahren, Energieeffizienz, Self-X-Eigenschaften, Plug-and-Play, schnelle Update- und Upgrade-Zyklen, flexible Kombinierbarkeit mit unterschiedlichen Antriebskonzepten, Gewicht- und Platzersparnis, Konfigurierbarkeit sowie Vernetzung zu realisieren. Diese Ziele basieren auf der Bereitstellung von neuen agilen Entwurfsverfahren und komplexen Entwicklungswerkzeugen (rechnergestützte Analyse/Modellierung/Simulation/-Optimierung). Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können und ausreichend schnell, kostengünstig und flexibel produzieren zu können, soll KI auch im Entwurfsbereich eingesetzt werden. Hier ordnet sich der Lehrstuhl für integrierte Analogschaltungen der RWTH Aachen in den Forschungsbereichen der Elektronikkomponenten sowie der Entwicklungssoftware für das hochautomatisierte Fahren ein. KI4BoardNet adressiert die Säule „Elektronikkomponenten und -Systeme für innovative E/E-Fahrzeugarchitekturen“ im Call MANNHEIM.
