Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)
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Item type: Item , Bericht über die European Olympiad of Experimental Science (EOES) in Luxemburg, Luxemburg und den nationalen Auswahlwettbewerb in Deutschland(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Schroeter, Burkhard[no abstract available]Item type: Item , Vorhaben MoDL - Model-based Deep Learning for Computer Vision Problems(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-05-30) Hilsmann, Anna[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Qualifikation und Erprobung einer Sensorsystemlösung zur bedarfsgerechten Düngung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft(2026-04) Müller, Kathrin; Müller, Henning; Möller, Andreas; Löhner, Lars; Fritz, Andreas; Lorenz, Frank; van den Broek, Johanna; Friedrich, Leonard; Krieger, Karl-LudwigDas Ziel des Vorhabens iDentPlus ist die Entwicklung einer integrierten Gesamtsystemlösung zur echtzeitfähigen Nährstoffbestimmung in organischem Wirtschaftsdünger. Diese Lösung kombiniert NIRS-Messsysteme mit cloudbasiertem Datenmanagement, KI-gestützte Analysemodelle sowie Verfahren zur kontinuierlichen Qualitätssicherung. Insbesondere die hohe Variabilität der Wirtschaftsdünger sowie die unterschiedlichen Praxisbedingungen legen die Relevanz einer sich dynamisch anpassenden Gesamtsystemlösung nahe. Im Projekt wurde hierzu eine offene, herstellerunabhängige Systemarchitektur entwickelt, die NIR-Messsysteme mit cloudbasierten Komponenten und einem durchgängigen digitalen Workflow von der Probennahme bis zur Ergebnisbereitstellung verbindet. Im Mittelpunkt stand dabei die Sicherstellung von Datenqualität, Nachvollziehbarkeit und langfristiger Modellstabilität unter Praxisbedingungen. Im Fokus des ITEM lag die Entwicklung datengetriebener Verfahren zur Bewertung, Verbesserung und kontinuierlichen Qualitätssicherung von NIRS-Analysemodellen. Hierzu wurden modulare Methoden zur strukturierten Datenauswahl, zur Segmentierung heterogener Datensätze, zu spezifischen Modellierungen bei identifiziertem Bedarf sowie zur gezielten Erweiterung der Datengrundlage entwickelt. Ergänzend wurden Verfahren zur transparenten und anwendungsorientierten Qualitätsbewertung sowie zur Plausibilisierung von Nährstoffangaben entwickelt. Die entwickelten Ansätze ermöglichen eine systematische Steigerung der Modellgüte, eine erhöhte Robustheit gegenüber variierenden Praxisbedingungen sowie eine nachvollziehbare Bewertung der Ergebnisse und bilden damit die methodische Grundlage für ein kontinuierliches Modelllebenszyklusmanagement.Item type: Item , DART - Datengetriebene Methoden in der Regelungstechnik(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Timmermann, Julia; Junker, Annika; Götte, Ricarda-Samantha; Hesse, Michael[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Verbundprojekt HybridVITA: Medizinische Betreuung von Patienten mit chronischen Hauterkrankungen durch eine App-basierte Hybridlösung mit kontaktloser viso-taktiler Diagnostik(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Gößwein, AstridIm Rahmen des Teilvorhabens des Verbundprojekts "HybridVITA" wurde eine digitale, appbasierte Lösung zur Unterstützung der Betreuung von Patientinnen und Patienten mit chronischen Hauterkrankungen entwickelt und im praktischen Einsatz erprobt. Ziel war die Umsetzung eines hybriden Versorgungskonzepts, das eine kontinuierliche, alltagsnahe Datenerhebung ermöglicht und die klassische medizinische Betreuung durch digitale Komponenten ergänzt. Ein zentraler Bestandteil war die Erfassung patientenseitig generierter Daten, insbesondere Bilddaten, sowie deren automatisierte Auswertung mittels KI zur Unterstützung der medizinischen Beurteilung des Krankheitsverlaufs. Die entwickelte Anwendung wurde im Rahmen einer prospektiven Monitoringstudie eingesetzt, in der über alle Studienzentren hinweg Daten von insgesamt 88 Patientinnen und Patienten erhoben wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine intensivere Nutzung der Anwendung mit positiven Effekten auf patientenberichtete Endpunkte, insbesondere hinsichtlich der dermatologischen Lebensqualität und psychometrischer Parameter, verbunden ist. Gleichzeitig konnte die grundsätzliche Umsetzbarkeit digitaler Monitoringlösungen im klinischen Alltag nachgewiesen werden. Aus wirtschaftlicher Sicht ergeben sich für DataSpark mehrere Verwertungsperspektiven. Im Gesundheitsbereich bestehen grundsätzlich Potenziale für den Einsatz der entwickelten Lösung, insbesondere im Kontext klinischer Studien oder digital unterstützter Versorgungsmodelle, beispielsweise in Kooperation mit pharmazeutischen Unternehmen und weiterer Universitätskliniken. Entsprechendes Interesse wurde im Projektverlauf bereits signalisiert und Folgeprojekte zur Begleitung von dermatologischen und rheumatologischen Studien mit Universitätskliniken sind in Aussicht gestellt worden. Ein wesentlicher Schwerpunkt der wirtschaftlichen Verwertung liegt neben der Anwendung im Gesundheitsbereich in der Übertragung der im Projekt aufgebauten Kompetenzen auf andere Branchen. Insbesondere die gewonnenen Erfahrungen in der Entwicklung und im Betrieb datensensibler Anwendungen sowie im Umgang mit KI bei heterogener und teilweise unvollständiger Datenlage sind für regulierte Branchen wie Versicherungen, Banken sowie den industriellen Mittelstand von hoher Relevanz. Diese Kompetenzen konnten bereits in das Leistungsportfolio des Zuwendungsempfängers integriert und in weiteren Kundenprojekten erfolgreich eingesetzt werden. Darüber hinaus eröffnen sich Anwendungsmöglichkeiten für KI-gestützte Bildanalysen in verschiedenen wirtschaftlichen Kontexten, beispielsweise in der industriellen Qualitätssicherung oder in der automatisierten Auswertung von bildbasierten Dokumentationen im Versicherungsumfeld. Die im Projekt entwickelten Ansätze und technischen Grundlagen bilden hierfür eine übertragbare Basis. Insgesamt stellt das Vorhaben eine solide Grundlage für die wirtschaftliche Weiterverwertung der entwickelten Technologien und Kompetenzen dar und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten im Bereich datengetriebener und KI-gestützter Anwendungen, sowohl im Gesundheitswesen als auch branchenübergreifend.Item type: Item , Jugendliche Erinnerungspraktiken(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Bundschuh, Stephan; Flömer, Marike; Hilgers, Judith; Voßberg, Timo; Yetkin, Eren YıldırımJunge Menschen bilden vielfältige Erinnerungspraktiken aus, die von familiären Einflüssen, schulischen Erfahrungen und dem Austausch in informellen und non-formalen Peerbeziehungen beeinflusst werden. Das Buch dokumentiert die Erforschung dieser Praktiken, die in Teilen partizipativ angelegt war, und ermöglicht Einblicke in die Erinnerungskultur der deutschen Migrationsgesellschaft. Dabei werden historische Bezüge zum Nationalsozialismus sowie aktuelle Ereignisse mit rassistischem Hintergrund in der Bundesrepublik Deutschland reflektiert. Teilnahme- und Teilhabemechanismen in verschiedenen Handlungsfeldern wie der Offenen Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit werden thematisiert und Ergebnisse qualitativer Daten aus Interviews und ethnographischen Feldbeobachtungen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutiert. Diese interdisziplinäre und methodenplurale Studie reflektiert die komplexe Struktur von Erinnerungspraktiken und Gedächtnisstudien und ist das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojekts. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Künstliche Intelligenz in Sprache und Schrift - Professionalisierungskonzepte für und Nutzungsperspektiven von KI-basierten Feedbacksystemen und Schreibagenten für sprachliches Lernen in der Schule (KISS-Pro; Standort Kiel)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Mertens, Ute; Jansen, Thorben; Köller, Olaf*Zusammenfassung der Teilprojektergebnisse:* Das Teilprojekt hat eine belastbare empirische Grundlage dafür geschaffen, dass KI-gestütztes Feedback Schüler:innen beim Schreiben von Texten in sprachlichen und naturwissenschaftlichen Fächern wirksam fördern kann. Das KI-Feedback erzielte in einer randomi-sierten Feldstudie vergleichbare Effekte wie das Feedback der Klassenlehrkraft. Eine weitere Studie zeigte das im Vergleich zu keinem Feedback KI Feedback besonders leistungsschwachen und weniger motivierten Schüler:innen hilft. Damit kann KI-Feedback insbesondere dort, wo Lehrkräfte aus zeitlichen oder organisatorischen Gründen nicht durchgängig individuelles Feedback geben können, eine wirksame Ergänzung sein. Der Transfer erfolgte systematisch in Wissenschaft und Schulpraxis. In die wissenschaftliche Community wurden die Ergebnisse aus sechs veröffentlichten Beiträgen sowie vier weiteren Manuskripten (in Begutachtung oder in Vorbereitung) eingebracht. Zusätzlich wurden sie auf internationalen und nationalen Tagungen präsentiert (z. B. LAK, EARLI). Der Transfer in die Schulpraxis erfolgte durch konkrete Professionalisierungs- und Disseminationsformate. Ein frei zugänglicher Online-Kurs zur Lehrkräftebildung hat bislang über 2.300 Teilnehmende erreicht. Ergänzend wurden mindestens 31 Transferaktivitäten durchgeführt, darunter Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte (z. B. beim Landesinstitut Schleswig-Holstein), Vorträge auf Schulentwicklungstagen sowie Beiträge auf praxisnahen Veranstaltungen (z. B. didacta). Interviews und Podcasts unterstützen zusätzlich die adressatengerechte Aufbereitung für eine breitere Öffentlichkeit.Item type: Item , Ressourceneffiziente Thin-Edge-Systeme durch integrierte KI und neuromorphe Elektronik in Sensoren (ThinKIsense)(2026-04-10) Tekneyan, Mikael; Kneidl, ChristianThinKIsense ist ein Projekt der BMBF-Forschungsinitiative OCTOPUS, das auf die Entwicklung ressourceneffizienter Thin-Edge-Systeme mit integrierter KI und neuromorpher Elektronik in Sensoren abzielt. Das Teilvorhaben von NETZSCH fokussierte sich auf die Validierung eines praxistauglichen Condition-Monitoring- und Predictive-Maintenance-Use-Cases für Investitionsgüter, exemplarisch umgesetzt an einer NETZSCH Exzenterschneckenpumpe. Die zentrale Idee bestand darin, die Datenverarbeitung von der Cloud in den Sensor zu verlagern, um die Batterielaufzeit batteriebetriebener Multisensoren signifikant – von etwa drei auf mindestens acht Jahre – zu erhöhen, ohne die diagnostische Güte zu beeinträchtigen. Die Validierung sollte an einem Demonstrator mit realitätsnahen Last- und Zustandsvariationen erfolgen. Die hierfür erforderliche Kompetenz in den Bereichen Pumpenbetrieb und -messtechnik, Testfeld/Technikum, Digitalprodukte und Edge-Integration ist in der Entwicklung bei NETZSCH vorhanden und bildete die Grundlage für den praktischen Projektfokus.Item type: Item , VOLARE - Lärmoptimierte Auslegung von eVTOL Fluggeräten(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Keßler, Manuel; Eck, JonathanDas Verbundvorhaben VOLARE (Lärmoptimierte Auslegung von elektrischen Senkrechtstartern) stellt einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger urbaner Luftmobilitätskonzepte dar. Im Mittelpunkt des Projekts stand die systematische Untersuchung und Reduktion der Lärmemission von eVTOL-Fluggeräten, insbesondere des Volocopter-Modells, das mit 18 verteilten elektrischen Rotoren ausgestattet ist. Die Notwendigkeit einer solchen Forschung ergibt sich aus den wachsenden Anforderungen an nachhaltige und geräuscharme Luftfahrttechnologien im urbanen Raum, wo die Lärmbelastung für Anwohner eine zentrale Herausforderung für die Akzeptanz und Integration dieser neuen Verkehrsmittel darstellt. Die Hauptlärmquelle wurde an den Rotoren identifiziert, die sowohl tonale Komponenten bei der Blattfolgefrequenz (BPF) und deren Harmonischen als auch breitbandige Turbulenzgeräusche erzeugen. Durch ein systematisches Zusammenspiel von hochauflösen den numerischen Simulationen (CFD/CAA) und experimentellen Validierungen konnten die komplexen physikalischen Mechanismen der Lärmentstehung und-abstrahlung entschlüsselt werden. Besonders die Interaktionen zwischen den Rotoren selbst, zwischen Rotoren und Airframe sowie zwischen Rotoren und dem umgebenden Nachlauf erwiesen sich als entscheidende Faktoren für die Lärmgeneration. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für konstruktive Optimierungen des Fluggeräts. Auf operationeller Ebene wurde untersucht, wie durch intelligente Flugführung und Bahnplanung die Lärmbelastung am Boden weiter reduziert werden kann. Dabei zeigte sich, dass klassische Regleransätze nur begrenzt Einfluss auf die psychoakustische Belastung nehmen können, während Trajektorienoptimierungsansätze, die Schallschatteneffekte und Richtcharakteristiken der Schallquellen gezielt nutzen, deutlich effektiver sind. Die entwickelten Algorithmen zur Minimierung des Lärmexpositionspegels bieten eine solide Basis für zukünftige operationelle Verfahren im urbanen Luftverkehr. Trotz der unerwarteten Insolvenz des industriellen Projektpartners Volocopter GmbH im Januar 2025, die zum vorzeitigen Abbruch geplanter Flugversuche führte, konnten alle geplanten wissenschaftlichen Arbeitspakete der Universität Stuttgart erfolgreich abgeschlossen werden. Das entwickelte numerische Framework wurde validiert, erweitert und steht nun für zukünftige Forschungsprojekte zur Verfügung. Die erzielten Ergebnisse wurden auf internationalen Konferenzen präsentiert und in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht. Mit einer abgeschlossenen und einer in Bearbeitung befindlichen Dissertation sowie mehreren Bachelor- und Masterarbeiten wurde der wissenschaftliche Nachwuchs in diesem zukunftsweisenden Forschungsfeld gefördert.Item type: Item , TransKOM - Integration einer ressourcenoptimierten Trennentwässerung durch Transformation kommunaler Planungsprozesse für Bestandsquartiere(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-02) Beier, Maike; Hadler, Greta; Czorny, Elisabeth; Voss, Erwin; Geyler, Stefan; Sperling, Imke; Pavlik, Dirk; Verworn, Alexander; Döring, AndreaRessourceneffizienz ist für das Erreichen der Klima- und Nachhaltigkeitsziele von zentraler Bedeutung und spielt eine wesentliche Rolle beim Umbau bestehender und der Entwicklung neuer Stadtquartiere. Stadt- und Fachplaner\*innen stehen hier in einer gemeinsamen Verantwortung. TransKOM verankert klimaangepasstes, ressourceneffizientes Wassermanagement im urbanen Bestandsquartier durch die zwei komplementären Bausteine > qualitätsbasierte Trennentwässerung (qbTE) als neue Entwässerungsstrategie und > institutionalisierte, integrale und ressortübergreifende Planung mit dem strategischen Quartiersprozess „Quartiersstrategie2050+“. Beide Ansätze wurden in Hannover und Hildesheim praxisnah erprobt. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, dass eine abgestimmte Quartiers- und Entwässerungsplanung große Potentiale birgt, die Transformationsaufgabe der Anpassung der städtischen Infrastruktur an aktuelle Herausforderungen wie Hitzereduzierung und Wasserbereitstellung effizient umzusetzen. Strategiekomponente 1: Qualitätsbasierte Trennentwässerung (qbTE) Vor dem Hintergrund einer zum Teil signifikanten Verschmutzung des urbanen Niederschlagswassers und den daraus resultierenden Emissionen in die Umwelt ist die allein herkunftsbasierte Unterscheidung nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr sollten der Ableitungs- und Behandlungsweg qualitätsbasiert festgelegt werden. Mit diesem Paradigmenwechsel als Ausgangspunkt wurde im TransMiT-Projekt das Konzept der qualitätsbasierten Trennentwässerung (qbTE) entwickelt sowie Transformationspfade zur Erreichung einer qualitätsbasierten Entwässerung in Bestandsquartieren aufgezeigt. Kernelemente der qbTE sind i) das quartiersspezifische Wassererntepotential als strategische Größe, ii) die (smarte) prognosebasierte Abflusssteuerung und -speicherung sowie iii) die quartiersspezifische Bewirtschaftung des niederschlagsbürtigen Wasserdargebots mit nutzerorientierter Aufbereitung. Während das neue Entwässerungskonzept in der ersten Projektphase entwickelt und auf seine Umsetzbarkeit geprüft wurde (siehe Abschlussbericht A und B) wurden in der zweiten Projektphase Einzelkomponenten der Implementierung erarbeitet und beispielhaft erprobt, die nun mit Vorlegen des Abschlussberichtes auch anderen Kommunen zur Anwendung zur Verfügung stehen. Zur Unterstützung der für die Planung und Umsetzung der qbTE wurden Werkzeuge und Prozesse für folgende wichtige Größen im Projekt erarbeitet: - das Wassererntepotential (Water Harvesting Potential - WHP), das die Menge an möglichem Stadt(t)wasser gebietsspezifisch durch Oberflächen- und Nutzeranalyse gekoppelt mit Abflussanalysen beschreibt. Der Wert dient als belastbarer Kennwert zur Dimensionierung von dezentraler Nutzung, Retention und Bewässerung im Quartier und bildet eine wichtige Planungsgrundlage. - saisonale Bedarfsprofile für Stadt(t)wasser. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Daten ableitbar und eignen sich als Grundlage für quartiersspezifische Betriebs- und Bewirtschaftungsstrategien. Wasserangebot, Wasserqualität, Speicherpotenzial und Nutzungsanforderungen werden so auf Quartiersebene unter Berücksichtigung der Quartierziele mit ihren gewünschten Wirkungen zusammengeführt. - Niederschlagsvorhersagen bzw. Wettereigniskaskaden sind als dynamische Führungsgröße und zur Auslegung sowie Qualitätsprognose wichtige Eingangsdaten einer qbTE. Systemkomponenten wir smarte Abwasserweichen können hierüber ereignisdifferenziert geregelt werden und weitere Abflussanteile einer Nutzung im Quartier zuführen. Die Arbeitsergebnisse zur Verstetigung der Umsetzung und Erprobung der qbTE (AP 1.1 bis 1.5) werden in den zwei Berichtsabschnitten C1 „Trennung des Oberflächenabflusses nach Qualitäten“ und C2 „Stadt(t)wasserbereitstellung und -management im Quartier“ veröffentlicht. Die Abschnittseinteilung orientiert sich an den beiden Kernkomponenten einer qbTE. Strategiekomponente 2 - Integrale Stadtquartier-Planung Für die Umsetzung und volle Potentialentwicklung eines klimaangepassten, bedarfsgerechten Wassermanagement muss die oberirdische Quartiersgestaltung sektorübergreifend mit einbezogen werden, z.B. durch Abstimmung geeigneter (Bau-)Materialauswahl oder festgelegter Flächennutzung, um eine gute Niederschlagsqualität zu gewährleisten, aber auch neu generierte Wasserbedarfe mit den lokalen Verfügbarkeiten abzustimmen. In TransKOM wurde daher in Weiterführung des in TransMiT bereits angelegten Strategieprozesses ein besonderer Schwerpunkt auf die Institutionalisierung integraler Planungsprozesse als Voraussetzung für jedwede Transformation urbaner Bestandsgebiete gelegt. Der erarbeitet und durch die Stadt Hannover erprobter innovativer Governanceansatz der integralen, strategische Quartiersstrategie 2050+ konkretisiert den Prozess durch klare Prozessablaufschritte, Aktivierung nachvollziehbarer Methoden der Bewertung und partizipativer Komponenten in der Planung und Kommunikation. Mit dem neu initiierten Verwaltungsprozess Stadt-Quartier 2050+ wurden vier Kernaspekte der integralen Quartiersplanung herausgegriffen und in der Praxis erprobt. Übergeordnetes technisch-wissenschaftliches Projektziel war es, den kommunalen Fachplanungen aufzuzeigen, wie man im innerstädtischen Planungshandeln die Herausforderung der vielen zum Teil widersprechenden Entwicklungsziele und hohen Unsicherheit zukünftiger Entwicklungen kooperativ bewältigen kann. Der innerstädtische Prozessablaufplan konkretisiert die einzelnen Schritte von der Erstellung und Abstimmung eines zur Beschlussvorlage vorbereiteten Quartiersentwicklungsplans 2050+, schafft damit Klarheit im Rollenverständnis und unterstützt so die Planung und Organisation des Ablaufs. Die Einführung eines Kompetenzteam Integrale Planung wurde als brückenbildende neue Institution und Moderatorin der Quartiersleitbildentwicklung als zielführend und gewinnbringend bewertet. Sie stärkt den fachlichen Austausch nachhaltig, schafft Verständnis füreinander und eine Vertrauensbasis im gemeinsamen Planen und damit eine Arbeitsplattform, in der Nutzungskonflikte konstruktiv und lösungsorientiert unter Berücksichtigung der verschiedenen Perspektiven im Sinne einer guten und effizienten Quartiersplanung gelöst werden können. Für die tatsächliche Umsetzung integraler Lösungen in Bestandsquartieren zeigte sich, dass die Entwicklung bzw. das Vorhandensein einer gemeinsamen abgestimmten Zielvision Voraussetzung für einen effizienten Transformationsprozess urbaner Bestands-Quartiere ist. Im Projekt wird die Zielvision „Quartiersentwicklungsplan 2050+“ genannt, an der einzelne Maßnahmen auf ihren Beitrag zur Erreichung dieser Projektion geprüft und bewertet werden und später ausgerichtet werden können. Hohe Wichtigkeit kommt dem vorgeschalteten Prozess der Abstimmung und Festlegung der, für die anstehende Alternativenbewertung zugrunde zu legenden, Zustands-/ Wirkungsindikatoren zu. Diese bilden die Grundlage für eine Quantifizierung von Maßnahmenwirkungen und unterstützen durch transparente Gegenüberstellung der Wirkungen für alle Bereiche im Vorfeld i) Zielkonflikte zu identifizieren und ii) im Rahmen einer auf Fachplanungseben durchgeführte Szenarienanalyse eine faktenbasierte Abwägung der Alternativen durchzuführen. Mit der weiterentwickelten Indikatorik, dem Konzept der BGI-Modellmodule und dem Agentenmodell wurden in TransKOM drei konkrete, die Bewertung alternativer Quartiers-Entwicklungsstrategien unterstützende Tools an der Schnittstelle Hitze/Wasser erarbeitet. Die exemplarischen Modellierungen und Wirkanalysen fanden für diese Strategiekomponente in zwei Stadtteilen Hannovers statt. Die Arbeitsergebnisse der Arbeitspakete der Strategiekomponente 2 werden in den beiden Berichtsabschnitten C3 „Institutionalisierung und Planung - Strukturen innerstädtischer Prozessabläufe schaffen“ und C4 „Wirkungen von Maßnahmen - Schnittstelle urbanes Wassermanagement und Hitzereduzierung“ der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.Item type: Item , ExPrIS: Knowledge-level expectations as priors for object interpretation from sensor data(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-24) Günther, Martin; Igelbrink, Felix; Renz, Marian; Lima, Oscar; Atzmüller, Martin[no abstract available]Item type: Item , WIR! CAMPFIRE - Wind und Wasser zu Ammoniak - Maritimer Kraftstoff und Energiespeicher für eine emissionsfreie Zukunft; CF04_2 Entwicklung von Kleinserien für MEAs für die SSAS - Solid State Ammoniak Synthese; CF04_2.4 Skalierung der Synthese von katalytisch aktiven Kathodenmaterialien und Elektroden für die SSAS Kleinserie(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-26) Surkus, Annette-Enrica[no abstract available]Item type: Item , Arginin-basierte CO2 Abtrennung aus meerwasserähnlichen Lösungen für Direct Ocean Capture; Akronym "AbCO2-DOC-KLX"(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-01-21) Holtappels, Peter; Ruppelt, DaphneDer Ausstoß von anthropogenem Kohlendioxid (CO 2) führt zu einem Anstieg der CO 2 Konzentration in der Atmosphäre und ist maßgeblich für die Klimaerwärmung verantwortlich. Der Anstieg der CO 2 Konzentration in der Luft wirkt sich auch auf die Weltmeere aus, die eine ca. 150-fach höhere CO 2 Volumenkonzentration als in der Luft aufweisen. Ziel dieses Projekts ist es, die Machbarkeit eines neuartigen Verfahrens zur CO₂-Abscheidung aus wässrigen, meerwasserähnlichen Lösungen zu demonstrieren, und somit die Speicherkapazität natürlicher Gewässer wie der Ozeane zur CO 2 Abtrennung nutzen zu können (Direct Ocean Capture, DOC). Hierbei kommen eine modifizierte Membrandestillationszelle und eine innovative Elektrodialysezelle zum Einsatz, die in einem zweistufigen Prozess CO₂ effizient aus dem Meerwasser entfernen sollen.Item type: Item , Verbundvorhaben: NuMA 4.X - Nachhaltige und menschzentrierte Automobilfabrik 4.X; Teilvorhaben: Anwendungsorientierter Demonstrator für die vollständig und durchgängig digitale Prozessunterstützung des Montagepersonals(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-24) Krishna, Lakshmipriya Baireddipalli; Seenivasan, Kishore Tirupathi; Stuering, Stefan[no abstract available]Item type: Item , Verbundprojekt ARGUS: Neue Verfahren der Künstlichen Intelligenz zur Analyse von beliebigen Bewegungsabläufen in unstrukturierten Videodaten durch erlernte und interpretierbare semantische Aktionsrepräsentationen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-25) Lamprecht, Andreas; Burger, Simon; Seebacher, Daniel; Zimmermann, Philip; Stein, Manuel[no abstract available]Item type: Item , HYpO - Anwendung von hybriden Materialien zur Spektralbereichserweiterung in optischen Anwendungen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024-10-31) Jupé, Marco[no abstract available]Item type: Item , REDACT: Researching Europe, digitalisation and conspiracy theories(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Butter, Michael[no abstract available]Item type: Item , LOGIN: Low-GWP im Einfamilienhaus-Gebäudebestand - Kältemittelscreening und Funktionsnachweis von Low-GWP Kältemitteln in Wärmepumpen für Einfamilienhäuser(2024-10) Höges, Christoph; Vering, Christian; Müller, Dirk[no abstract available]Item type: Item , PEAk-Bat - Prüfverfahren und Entwicklungen zur Aufwands Reduzierung für zukünftige strukturelle Batteriesysteme(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-27) Quirin, Oliver[no abstract available]Item type: Item , Expand-Care - Erweiterte pflegerische Kompetenzen zur Verbesserung personenzentrierter Pflege von Bewohnerinnen und Bewohnern in Langzeitpflegeeinrichtungen: explorative, cluster-randomisierte Studie(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024) Silies, Katharina; Sill, Jana; Balzer, Katrin[no abstract available] Datei-Upload durch TIB
