Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)
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Item type: Item , Verbundprojekt: ADAPTEX - Adaptive Erdsystemmodellierung mit stark reduzierter Berechnungsdauer für Exascale-Supercomputer(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-16) Hoffmann, Lars; Caviedes-Voullième, DanielIm Verbundprojekt ADAPTEX wurde ein modulares Softwarekonzept für exascale-fähige Strömungssimulationen mit adaptiver Gitterverfeinerung in der Erdsystemmodellierung entwickelt. Ziel war die Kopplung leistungsfähiger HPC-Bibliotheken für adaptive Gitter, Diskontinuierliche-Galerkin-Verfahren und multiskalenbasierte Adaptionsmethoden, um Skalierbarkeit, Ressourceneffizienz und Auflösung wissenschaftlicher Anwendungen zu verbessern. Im Teilvorhaben des Jülich Supercomputing Centre (JSC) standen die technische Evaluation des Frameworks, HPC-Support für Portierung und Performance-Analyse sowie die Weiterentwicklung der Anwendungscodes MPTRAC und SERGHEI im Mittelpunkt. Dabei wurden projektweit relevante Performance-Metriken definiert, Analyse- und Benchmarking-Workflows aufgebaut und die Nutzung moderner Jülicher HPC-Systeme unterstützt. Besonders für MPTRAC konnte die multiresolutionsbasierte Kompression von ERA5-Reanalysedaten erfolgreich umgesetzt und für Trajektorienrechnungen nutzbar gemacht werden. Die Arbeiten an SERGHEI lieferten vor allem vorbereitende Beiträge zur Adaptivität, Performance-Portabilität sowie Test- und Benchmark-Infrastruktur. Insgesamt wurden wesentliche methodische, technische und infrastrukturelle Grundlagen für die effiziente Nutzung adaptiver Verfahren auf heutigen und künftigen Exascale-Systemen geschaffen.Item type: Item , ARTEMIS Abschlussbericht(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-04-14)[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Verbundvorhaben Carbon2Chem®-LI: CO2-Quellen und Infrastruktur; Systemische Einbindung Wasserstoffspeicher; Teilvorhaben: Thyssen Vermögensverwaltung(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Presse, Ralf; Willmes, Michael; Barabanov, Igor; Wagler, Torsten; Rockenschaub, Monika; Schlichtenmayer, Maurice; Oles, Markus[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Demokratische Partizipation Jugendlicher auf dem Lande. Potenziale und Perspektiven des ehrenamtlichen Engagements in Jugendverband und Kommune (DemoParK)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024-10) Richter, Elisabeth; Riekmann, Wibke; Stettner, Oliver; Langenohl, Solveig; Friebe, Lina; Drewes, Julia; Onnen, Jonah1. Kinder- und Jugendpartizipation (KJP) in der Kommune soll auf der politischen Ebene mehr Jugendgerechtigkeit gerade im ländlichen Raum ermöglichen. Daneben wird KJP die Aufgabe zugesprochen, Demokratiebildung umzusetzen und so das Ideal einer inklusiven Gesellschaft in Keimform zu realisieren. 2. Partizipation ist jedoch ein sehr unbestimmter Begriff, der zwischen Scheinpartizipation und demokratischer Partizipation divergieren kann. Theorien der partizipativen Demokratie und der Demokratiebildung legen die Annahme nahe, dass insbesondere deliberativ-demokratisch strukturierte Bildungsinstitutionen einen Beitrag zu mehr Jugendgerechtigkeit und inklusiver Demokratiebildung zu leisten vermögen, weil sie versprechen, dass Kinder und Jugendliche garantiert an Entscheidungen beteiligt werden, von denen sie betroffen sind. 3. Das Projekt DemoParK hat daher unter Anwendung einer partizipativen Forschungsmethode erforscht, wie kommunale KJP in ländlichen Kommunen umgesetzt wird und ob diese Praxis deliberativen Demokratieverständnissen entspricht. Die Untersuchung fand in zwei deutschen Bundesländern und jeweils zwei Kreisen mit unterschiedlicher Ländlichkeitstypologie statt. In jedem Kreis wurden vom Anspruch her ehrenamtlich aktive Mitglieder von Jugendgruppen der Jugendfeuerwehr, des Sportvereins und der Landjugend sowie Mitglieder eines Jugendparlaments und eines Jugendhilfeausschusses befragt und durch Methoden der Validierung und des Wissenstransfers miteinander ins Gespräch gebracht. 4. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die befragten Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Selbstverwaltung Erfahrung mit formellen Partizipationsweisen analog der repräsentativen Demokratie machen. Ihr Alltag ist jedoch von non-formellen Partizipationsformen geprägt, die zwar durchaus sehr dialogisch, aber nicht garantiert demokratisch sind, weil eine Kodifizierung von Rechten, Gremien und Verfahren fehlt. Darüber hinaus sind Kinder und Jugendliche in Jugendverband, Jugendparlament und Kommune häufig mit expert*innen-demokratischem Handeln konfrontiert, d.h. Erwachsene übernehmen die Verantwortung für Entscheidungen. 5. Für mehr Jugendgerechtigkeit und Demokratiebildung müssen expert*innendemokratische Strukturen in Jugendverband und Kommune ersetzt werden durch Strukturen, die so kodifiziert sind, dass Kinder und Jugendliche demokratisch partizipieren können. Die bereits vorhandenen repräsentativen Formen der Selbstverwaltung in Jugendverband und Jugendparlament sollten im Hinblick auf Möglichkeiten der deliberativ-demokratischen Partizipation im Alltag weiterentwickelt werden. Um dafür eine gemeinsame Partizipationskultur in der jeweiligen Kommune zu entwerfen, sind Gespräche mit allen Beteiligten notwendig. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , DE-QOR-SIC: Sicherheitsaspekte und Quantenzufallszahlen für DE-QOR(2026-03-31) Weinfurter, HaraldIm Projekt DE-QOR wurde ein faserbasiertes Quantenschlüsselaustausch-System (engl. Quantum key distribution, QKD) aufgebaut, das auf der Modulation der Quadraturinformation von Lichtpulsen beruht - die Information also in kontinuierlichen Variablen kodiert. Der Beitrag der LMU im Teilvorhaben DE-QOR-SIC lag dabei in Sicherheitsaspekten sowie in der Entwicklung von für das Konsortium geeigneten Quantenzufallszahlengeneratoren (quantum random number generators, QRNGs).Item type: Item , WIR! -H2 Well - Entwicklung eines PEM Hochdruckelektrolyse Stacks mit Wärmeprozessauskopplung, eines Hochdruckverdichters und eines Kreislaufmotors am WIR!- Ausgangspunkt Sonneberg; Teilprojekt 6: Energetische Umrüstung Rathaus, Knowledge Transfer und Öffentlichkeitskommunikation(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025)[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Verbundprojekt 05A2020- ELT-MICADO: Entwicklung und Bau von MICADO, der "first-light"-Kamera für das ELT der Europäischen Südsternwarte (ESO). Teilprojekt 1(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024-12-13) Bender, RalfAls Konsortiumsmitglied der ersten Stunde entwickelt die Universitäts-Sternwarte München (USM) seit 2008 zusammen mit nationalen und internationalen Institutionen das Instrument MICADO (Multi-AO (adaptive optics) Imaging Camera for Deep Observations) zum Einsatz an dem von der Europäischen Südsternwarte (ESO) konzipierten Extremely Large Teleskope (ELT). Dieses befindet sich zur Zeit auf dem in der chilenischen Atacama Wüste liegenden Cerro Armazones noch in der Aufbauphase, die durch die COVID-19-Pandemie um etwa zwei Jahre verzögert wurde. Die Montage der Kuppel, die nun bereits weit fortgeschritten ist, soll bis 2026 fertiggestellt sein, ebenso wie die Teleskopstruktur. Die 798 Elemente des Hauptspiegels mit einem Durchmesser von 39 Metern werden nach der gegenwärtigen Zeitplanung im Laufe des Jahres 2027 installiert werden ebenso wie eine erste Version der adaptiven Optik (AO). Nach der wissenschaftlichen Uberprüfung des gesamten Systems und dem technical first light im folgenden Jahr, kann dann voraussichtlich im Sommer 2029 first light für MICADO stattfinden. MICADOsollte ursprünglich lediglich als Infrarotkamera mit diversen Filteroptionen konzipiert werden. Im Lauf der Zeit jedoch wurde als Konsequenz weiterer wissenschaftlicher Erfordernisse eine Spektroskopiemöglichkeit und ein Koronographen-Moduseingeplant. Daneben wird MICADO von Anfang an auch zum Einsatz zweier unterschiedlich komplexer, zur Qualitätsverbesserung des optischen Systems erforderlicher Methoden der AO konzipiert. Das Projekt befindet sich nach dem erfolgreichen durchlaufenen Final Design Review (FDR) bereits seit 2023 in der MAIT-Phase (Manufactoring,Assembly, Integration, Test), in der für das Instrument die finale Hardware be schafft und zusammengebaut sowie das Instrument integriert und getestet wird. Mit MICADO am ELT können dann viele, bisher ungelöste Probleme der Astrophysik von unserer nächsten Umgebung bis hin zu hochrotverschobenen Galaxien angegangen werden. Vor allem wird auch die Möglichkeit der Beobachtung von First Light im Universum geschaffen, d.h. die Gelegenheit zur Untersuchung der Entstehung der ersten Sterne und Galaxien geboten. Der Aufgabenbereich der Universitäts-Sternwarte München innerhalb des Konsortiums besteht im Wesentlichen im Design und der Realisierung des größten Teils der Kontrollelektronik, der Konzeption und Realisierung der Instrumentensoftware (incl. der Beobachtungs-, Kalibrations- und Wartungssoftware sowie der Kryostatkontrollsoftware) und der Entwicklung eines kryomechanischen Main Selection Mechanism (MSM), einer rotierenden Plattform mit den darauf montierten Optikkomponenten zur Auswahl des Operationsmodus sowie der End-to-End-Simulation der Datengewinnung. Das wichtigste Ereignis im Berichtszeitraum war die Vorbereitung und der Abschluss des FDR, der angesichts der extremen Größe der Instrumentenprojekte der neuen Generation und der besseren Abstimmung mit den Reviews anderer ESO-Projekte in mehrere Sub-FDRs unterteilt wurde, die Anfang 2021 begannen und im Sommer 2024 erfolgreich abgeschlossen wurden. Dabei standen die bisher erarbeiteten Ergebnisse der Elektronik, Kryomechanik und Software auf dem Prüfstand und wurden von ESO nach kleineren, durch Gesamtentwicklung des Instruments verursachten Änderungswünschen sukzessive zur Realisierung freigegeben. Im Rahmen der Vorbereitung der wissenschaftlichen Nutzung des Instruments wurden Methoden entwickelt, die essentiell zur Genauigkeit der Massenbestimmung von Galaxien beitragen. Es wurden ferner Untersuchungen zur Struktur und Form der massereichsten Galaxien angestellt, die für MICADO wichtige Targets bei der Suche nach supermassereichen Schwarzen Löchern bei mittleren Rotverschiebungen darstellen. Ausserdem wurde anhand von Simulationen die Eignung des ESA Euclid Surveys zur Identifikation großer Cores in Brightest Cluster Galaxies bis zur Rotverschiebungenvon 1 analysiert. Deren Radien korrelieren direkt mit den Massen der Schwarzen Löcher in diesen Galaxien und stellen so hervorragende Kandidaten zur Spektroskopie mit MICADO dar. Die unvorhergesehenen, beträchtlichen Kürzungen der für die Förderperiode 05A23WM1 beantragten Mittel und ihre nicht bedarfsgerechte Zuteilung führten zu einer Projektzeitverlängerung von 05A20WM1 bis 30.6.2024 und zur Umwidmung der wegen der COVID-19-Pandemie und Verzögerungen im FDR-Prozess noch vorhandenen Restmittel. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , MADAM4Life - Mechanische Alterungsdiagnose mit Dehnungsmessstreifen, Dilatometer, Druck, Schall und Modalanalyse zur Lebenszeitvorhersage(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Sauer, Dirk Uwe; Wasylowski, David[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Verbundprojekttitel: Energiesparende und vertragswürdige Höchstfrequenzelektronik aus Europa - Beyond5; Teilprojekttitel: Antennen und Systemintegration für mm-Wellen Sensorik und Radar-Anwendungen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024)[no abstract available] Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Grimsel Felslabor: In-situ Experimente zur Bentonit Langzeit-Stabilität und der Radionuklidmobilität an der Grenzfläche Bentonit - Kristallin (KOLLORADO-e3)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03-21) Schäfer, Thorsten; Pingel, J.; Frank, T.; Noseck, U.; Seher, H.; Geckeis, H.; Kouhail, Y.; Quinto, F.; Schneeberger, R.[no abstract available]Item type: Item , Verbundprojekt: Realistische Bewertung von Sicherheitsmaßnahmen unter Einbeziehung des Faktors Mensch - MYTHBUSTER; Teilvorhaben: Modellierung von Angreifern(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-03) Dussa, TobiasZiel des Projekts MYTHBUSTER war, die Schutzleistung gängiger Maßnahmenempfehlungen der IT-Sicherheit auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. Um die Untersuchungen nicht zu abstrakt zu halten und Ergebnisse übermäßig zu pauschalisieren, sollten die IT-Sicherheitsmaßnahmen im Hinblick auf einen variierenden Kontext, also im Hinblick auf unterschiedliche Szenarien, Angreifer- und Benutzerklassen, bewertet werden. Die Aufgabe der DFN-CERT Services GmbH (DFN-CERT) war es, mit Hilfe der Bereitstellung tatsächlicher Vorfallsdaten eine aussagekräftige Methodik zu entwickeln, mit deren Hilfe Sicherheitsmaßnahmen nachvollziehbar und vergleichbar bewertet werden können. Mit diesen Ergebnissen sollten zum einen die Sicherheitsdienstleistungen des DFN-CERT verbessert werden, zum anderen sollten die Ergebnisse auch in die Auswahl der zu untersuchenden Sicherheitsmaßnahmen einfließen. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , InVo - Infrastrukturmonitoring im Vorbeifahren(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-26) Rupp, Maximilian; Gulyás, Gergely; Reiterer, Michael; Hübler, Clemens[no abstract available]Item type: Item , Neuartige ferroelektrischer Speicher für die Elektronik des autonomen Fahrens - FerroDrive -; KMU-innovativ: Elektronik und autonomes Fahren; High Performance Computing des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-16) Schenk, Tony; Walzer, KarstenDie Ferroelectric Memory GmbH (Dresden) ist ein junges Unternehmen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, nicht-flüchtige (non-volatile) Speicher auf Basis von Hafniumoxid zur Marktreife zu bringen und in Speicherprodukten zu vermarkten. Zwar gibt es bereits ferroelektrische Speicher als Produkt, jedoch basieren diese üblicherweise auf perowskitartigen Materialien, die mit üblichen Halbleiterprozessen nicht kompatibel sind und deren Skalierung zu Strukturgrößen <100nm kaum möglich ist. Hafniumoxid hingegen ist in der Produktion von Logik und Speichern (SRAM, DRAM etc.) als high-k Material im Einsatz. Durch Anpassung seiner Kristallphase kann es genutzt werden, um daraus nichtflüchtige Speicher herstellen zu können. Da dabei auch der erforderliche Schreib- und Lesemodus angepasst werden muss, ergibt sich ein neues Zelllayout und eine Anpassung der Betriebsmodi. Gesamtziel des Projektes war es, FMCs neuartige ferroelektrische Speichertechnologie für den Einsatz bei einem Halbleiterfertiger weiterzuentwickeln und grundlegende Zuverlässigkeitsmechanismen zu erforschen, mit dem Ziel nachzuweisen, dass diese Speicher für Anwendungen des autonomen Fahrens prinzipiell einsetzbar sind. Die Zuverlässigkeit der ferroelektrischen Speicherelemente sollte im Rahmen des Projektes maßgeblich verbessert werden, um praxistaugliche Anwendungen zu ermöglichen. Schließlich sollte das Potential der Speichertechnologie für Anwendungen des autonomen Fahrens demonstriert werden.Item type: Item , Verbund: 05H2021 - R&D BESCHLEUNIGER (TOSCA) - Finite-Elemente-Analysen für Hochtemperatur-supraleitende Magnete(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024-10-28) De Gersem, HerbertDie computergestützte Feldsimulation von supraleitenden Magneten ist durch die Multi-Skalen-Eigenschaft der Magnete selbst sowie den hoch nichtlinearen und multi-physikalischen Phänomenen des so genannten Quenchphänomens, der mit der Supraleitung einhergeht, eine große Herausforderung für existierende Simulationssoftware. Dies gilt insbesondere für die modernen Hochtemperatur-supraleitende Magnete, wie sie beispielsweise in zukünftigen Teilchenbeschleunigern und Fusionskraftwerken eingesetzt werden sollen. Ziel dieses Teilprojektes war es daher, maßgeschneiderte Verfahren für die effiziente Feldsimulation supraleitender Magnete zu entwickeln. Unterschiedliche Ansätze wurden hierbei verfolgt, welche alle das Ziel hatten, eine effizientere Simulation mit einem niedrigeren Bedarf an Rechenressourcen und Rechenzeit zu ermöglichen, die nichtsdestotrotz zu genauen Rechenergebnissen führt. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , CU-TRADE- Neue Wege zum chemischen Entkoppeln von Wachstum und Immunität(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-16) Hoth, StefanIn vielen Pflanzen besteht ein ‚growth-defense tradeoff‘, d.h. Pflanzen mit einer stark ausgeprägten Abwehrreaktion bei Pathogenbefall weisen ein reduziertes Wachstum auf. Dies kann zu erheblichen Ernteverlusten führen. Im Rahmen des Projektes CU-TRADE sollten Substanzen identifiziert werden, die in nicht-transgenen Ansätzen die Kopplung zwischen Wachstum und Immunantwort aufheben. Dadurch soll das Wachstum unterstützt werden ohne die Immunantwort zu beeinträchtigen. Im Vorfeld waren zu diesem Zweck ein Arabidopsis Modellsystem für chemisch genetisches Screening und eine geeignete Ausgangsverbindung (Ro8-4304) für Optimierungen mittels organochemischer Modifikation etabliert worden. Das Hauptziel von Arbeitspaket 1 war die Etablierung eines Screeningsystems in Nutzpflanzen, von Arbeitspaket 2 die Synthese von Derivaten der Ausgangsverbindung und deren Kopplung an eine Matrix für die Suche nach möglichen Bindeproteinen, von Arbeitspaket 3 das chemisch genetische Screening mit dem Arabidopsis Modellsystem, von Arbeitspaket 4 die Validierung identifizierter Verbindungen oder Derivate, und von Arbeitspaket 5 die Aufklärung von Signalwegen zur Umsetzung der Wirkung der potentiell entkoppelnden chemischen Verbindungen. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Entwicklung eines Technologiekonzeptes für die Behandlung industrieller Prozesswässer mittels eines photokatalytisch gestützten Niedertemperaturplasma-Prozesses(2025-12-18) Pfefferkorn, Christel; Frenzel, Jana; Upadhyay, Rekha; Wellner, Katharina; Schönekerl, Stefan; Brutscher, Jörg; Schneider, Gunnar; Scale, Gisa; Hagshenasfard, Masoud; Lerch, André; Schindler, Alexander; Schlegel, Stephan; Trepte, Sarah; Haase, Daniela; Schneider, Uwe; Bauer, MirkoDie Prozesse zur Textilherstellung und -veredlung sind mit einem hohen Wasserbedarf und dem Einsatz einer Vielzahl von hochkonzentrierten Chemikalien verbunden. Die erforderliche Abwasserbehandlung ist komplex und teuer. Ein Teil der enthaltenen organischen Schadstoffe weist eine hohe Stabilität auf und kann nur unzureichend durch konventionelle Verfahren abgebaut werden. Unspezifisch reagierende, stark oxidativ wirkende radikalische Spezies, wie sie in verschiedenen AOP gebildet werden, sind prinzipiell in der Lage, auch rekalzitrante Verbindungen aufzubrechen. Im Projekt sollte ein neuartiges oxidatives Wasseraufbereitungsverfahren auf Basis der hochspannungsimpulsinduzierten Niedertemperaturplasmatechnologie mit integriertem Photokatalysator bis zu einem TRL von 5 entwickelt werden, mit dem die organischen Schadstoffe der Textilabwässer entsprechend der rechtlichen und technischen Erfordernissen der Abwasserbehandlung kosteneffizient abgebaut werden können. Im Vorhaben wurde eine Demonstratoranlage entwickelt. Die Kernelemente waren der Reaktor mit dem darin verbauten Elektrodensystem inklusive integrierter Schaumkeramik und Photokatalysator sowie der daran gekoppelte Pulsgenerator. Die hydraulischen, elektrotechnischen und photokatalytisch aktiven Komponenten wurden aufeinander abgestimmt und optimiert. Hiernach erfolgten analytisch begleitete Tests zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit und Effizienz des Verfahrens. Der Verfahrensentwicklung gingen eine Reihe von konzeptionellen und technischen Verfahrensentwicklungsschritten, Voruntersuchungen, Modellanalysen, die Auswahl geeigneter Messtechnik und Langzeitstabilitätstests der Materialien voraus. Im Ergebnis der Entwicklungsarbeit konnte das Verfahren so optimiert werden, dass ein kosteneffizienter Abbau der organischen Schadstoffe möglich ist. Den beteiligten Unternehmen wurde das grundlegende Knowhow zur Weiterentwicklung des Verfahrens bis zur Produktreife verschafft.Item type: Item , Verbundprojekt: Integration von Bio-Rohstoffen in thermoplastisches Schäumen unter Berücksichtigung von Aspekten des Leichtbaus und der Optik der Oberflächenstruktur (TRISECTION); Teilvorhaben: Veredlung und Funktionalisierung von BioKunststoffen im Innenmischprozess(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-16) Schweizer, MichaelDas Teilvorhaben der TECNARO GmbH wurde erfolgreich abgeschlossen und hat die gesteckten Ziele in vollem Umfang erreicht. Die iterative Entwicklung und Validierung biobasierter, naturfaserverstärkter Schäumwerkstoffe führte zu einer robusten Materialmatrix, die sowohl prozessstabil als auch industriell einsetzbar ist. Die Kombination aus Bio‑PE, 10–20 % Naturfaseranteil und chemischem Treibmittel erwies sich als optimal für die angestrebten Leichtbauanwendungen. Die Werkzeugentwicklung – vom Prototypenwerkzeug bis hin zum serientauglichen Werkzeug – verlief erfolgreich und zeigte deutliche Verbesserungen hinsichtlich Zykluszeit, Oberflächenqualität und Reproduzierbarkeit der Schaumstruktur. Die Prozessvalidierungen bestätigten die Eignung sowohl chemischer als auch physikalischer Schäumungssysteme, wobei physikalische Treibmittel besonders feine Zellstrukturen ermöglichten. Die Dauerlauftests und CT‑Analysen belegten die hohe Robustheit des Serienwerkzeugs, und die ermittelten Emissionseinsparungen von rund 22 % gegenüber konventionellen PP‑Bauteilen unterstreichen das ökologische Potenzial der entwickelten Technologie. Die erfolgreiche Integration des finalen Werkzeugkonzepts in die TECNARO‑Produktionslinie sowie der Start einer Pilotproduktion belegen die industrielle Umsetzbarkeit der Projektergebnisse. Das Teilvorhaben hat einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer neuen Generation biobasierter Leichtbauwerkstoffe geleistet. Durch die systematische Kombination aus Materialentwicklung, Werkzeugoptimierung und Prozessvalidierung konnte ein vollständig funktionsfähiges, industrietaugliches Schäumverfahren für naturfaserverstärkte Thermoplaste realisiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass biobasierte Schäume nicht nur technisch konkurrenzfähig sind, sondern auch signifikante ökologische Vorteile bieten. Die erfolgreiche Pilotproduktion markiert den Übergang von der Forschung in die Anwendung und schafft die Grundlage für eine zukünftige Skalierung. Darüber hinaus liefert das Projekt wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung eines Voll‑Biowerkstoffs, der als langfristiges Ziel definiert wurde. Die im Projekt aufgebauten Kompetenzen, die enge Zusammenarbeit der Partner und die positive Resonanz aus der Industrie zeigen, dass die entwickelten Technologien ein hohes Marktpotenzial besitzen und in verschiedenen Branchen – insbesondere im Automobil‑, Logistik‑ und Bausektor – Anwendung finden können. Insgesamt stellt das Teilvorhaben einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger, ressourceneffizienter Kunststoffverarbeitung dar und bildet die Basis für weitere Forschungs‑ und Entwicklungsaktivitäten im Bereich biobasierter Schäumwerkstoffe.Item type: Item , Geöffnetes Flachsmehrlagengewebe als nachhaltiges Gestaltungselement - LinumTube(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-02-28) Haxter, Christina; Huisken, Julia; Radetz, Jonathan[no abstract available]Item type: Item , Vorhersage der heterogenen Radionuklidsorption auf Kluft- und Störungsflächen in granitischen Gesteinen: Parametrisierung und Validierung verbesserter reaktiver Transportmodelle (WTZ-Granit); Teilprojekt B(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-07-16) Schäfer, ThorstenDie Untersuchung der Sensitivität von Simulationsmodellen für den kluftgetragenen Stofftransport zeigte den quantitativen Einfluss verschiedener geometrischer Faktoren wie Form und Oberflächenrauheit auf den Stofftransport. Darüber hinaus wurden Ergebnisse über mögliche Übervereinfachungen in reaktiven Transportmodellen erzielt. Eine systematische Untersuchung der Sensitivität der Transportmodellergebnisse gegenüber der räumlichen Auflösung ergab ein überraschendes Ergebnis: Das Verhalten der Durchbruchskurve folgt keinem einfachen Trend. Das heißt, eine Oberflächenglättung führt nicht zwangsläufig zu geringeren Tracer-Verweilzeiten. Wenn die kleinräumige Rauheit verschwindet, bleibt das Tailing der Durchbruchskurve zunächst innerhalb eines Bereichs stabil und wird dann allmählich schwächer. Dieses komplexere Bild hat Auswirkungen auf die Verwendung geometrisch vereinfachter Transportmodelle. Ein besseres Verständnis der Faktoren, die die Verweilzeiten bestimmen, wird durch neu erarbeitete Konzentrationsratenkarten ermöglicht. Diese Ergebnisse zeigen, dass vereinfachte Oberflächen zu einem reduzierten lokalen, nicht- linearen Transportverhalten führen. In dieser Situation kann das Simulationsergebnis irreführend sein, da die überverein-fachte Geometrie ähnliche Transporteffekte wie die nicht vereinfachte Oberfläche zeigen kann. Lokale Transport-Heterogenitäten, die durch geometrische Vereinfachungen eingeführt werden, lassen sich leicht anhand von Konzentrationsdifferenz- und Beschleunigungskarten identifizieren. Darüber hinaus stellt die PSD-Analyse ein mögliches Tool dar, eine Bandbreite zu definieren, die eine Übervereinfachung der Geometrie für reaktive Transportstudien verhindern kann. Zur Untersuchung des komplexen Diffusionsverhaltens wurde ein reaktives Transportmodell entwickelt. Damit können Heterogenitäten der effektiven Diffusionskoeffizienten untersucht und bewertet werden. Dieser Ansatz zeigte konzeptionell, wie die numerische Untersuchung solcher komplexen Geomaterialien und die damit verbundene Sensitivitätsanalyse der wichtigsten Eingangsparameter in prognostizierende Transportmodelle experimentell validiert werden können.Item type: Item , ISGAN Annex 6; Beitrag der RWTH Aachen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024-11-25) Gaumnitz, Felix; Ziesemann, Christian; Yavuzer, AytugIm Rahmen der Energiewende ist mit einem zunehmenden Anteil dezentraler Erzeugung sowie einer veränderten Laststruktur eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Verteilungs- und Übertragungsnetzbetreibern (VNB/ÜNB) erforderlich. Dieser thematische Schwerpunkt spiegelt sich in einer hohen Anzahl von nationalen und internationalen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich wider. Für die verbesserte Verzahnung der nationalen und internationalen Aktivitäten ist die RWTH Aachen University mit den Instituten IAEW und ACS Teil des internationalen Netzwerks "International Smart Grid Action Network (ISGAN)" und wurde vom 01.10.2021 bis 30.09.2024 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Datei-Upload durch TIB
