Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)
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Item type: Item , HIS4DiaPedes – Optimierung der Versorgung von Patient*innen mit diabetischem Fußsyndrom durch hybride Interaktionssysteme(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-09) Kölling, Timo; Kaupmann, DennisDas Verbundprojekt HIS4DiaPedes hatte zum Ziel, die Versorgung von Patient*innen mit diabetischem Fußsyndrom (DFS) durch ein hybrides Interaktionssystem grundlegend zu verbessern. Ausgangspunkt für das Projekt war die hohe Prävalenz des diabetischen Fußsyndroms und der daraus resultierende Bedarf an frühzeitiger Intervention und kontinuierlicher Versorgung, um Amputationen und schwere Komplikationen zu vermeiden. Der Ansatz kombinierte medizinische Expertise mit digitalen Technologien, um das Selbstmanagement zu stärken und die Versorgungsqualität zu erhöhen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die Entwicklung eines Sprachassistenten, der die Interaktion zwischen Patient*innen und dem System erleichtern sollte.Item type: Item , Gender-sensitive Evidenz durch Methoden und individualisierte N-of-1 Trial Interventionen (GEMINI)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Schneider, Juliana; Paprott, Rebecca; Konigorski, Stefan[no abstract available]Item type: Item , Entwicklung einer rohstoffoptimierten, recyclefähigen und wiederaufladbaren Zink-Luft-Batterie für stationäre Anwendungen; Akronym: ZinCycle; Teilprojekt Westfälische Hochschule: Entwicklung einer rohstoffoptimierten, bifunktionalen und recyclefähigen Sauerstoffelektrode für Zink-Luft-Batterien(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-03) Forster, Manuel AlexanderZiel des Projektes ZinCycle ist die Entwicklung einer rohstoffoptimierten, recyclefähigen und wiederaufladbaren Zink-Luft-Batterie für stationäre Anwendungen. Konkret sollen im Rahmen dieses Teilvorhabens im Arbeitsgebiet Mikrotechnik des Fachbereichs Elektrotechnik und angewandte Naturwissenschaften der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen bifunktionale Sauerstoffelektroden mit hoher Leistungsfähigkeit entwickelt werden, die sich dadurch auszeichnen, dass sie mit mikroporösen Polymeren beschichtet werden. Diese elektrisch isolierende, aber ionenleitende Beschichtung auf der kohlenstoffbasierten Sauerstoffelektrode bildet einen Separator als Membran-Elektroden-Einheit. Die Verfahren zur Beschichtung mit mikroporösen Polymeren der Sauerstoffelektrode werden beim Projektpartner Rhenotherm entwickelt.Item type: Item , Verbundvorhaben: H2Giga_QT5.1_HyPLANT100: Entwicklung optimierter und automatisierter Abläufe und Standards für den Aufbau großskaliger Wasserelektrolyseure; Teilvorhaben: Digitale Ablaufsteuerungsteuerung zur Qualitätssicherung bei der skalierenden Montage von Großelektrolyseuren(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Masuhr, Christian; Büsch, Lukas[no abstract available]Item type: Item , INA-Pflege PLUS - Netzwerk bundesweiter und regionaler Akteure/Akteurinnen (Integriertes Angebot zur Alphabetisierung und Grundbildung im Pflegebereich; Professionalisierung, Literalisierung, Unterstützung, Sensibilisierung); AlphaDekade; Richtlinie zur Förderung von Entwicklungsvorhaben im Bereich der arbeitsorientierten Alphabetisierung und Grundbildung(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-07) Ryssel, ReginaDas Projekt INA-Pflege PLUS legte den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung und Verstetigung eines Netzwerkes bundesweiter und regionaler Akteure der Handlungs- und Entscheidungsebenen in der Pflegehilfe/Pflegefachassistenz sowie der gesellschaftlichen und politischen Strukturebenen. Ziel war es, durch eine zielgruppenorientierte Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit eine effiziente strukturelle Verankerung von Grundbildung als Querschnittsthema in der Pflegehilfe/Pflege(fach)assistenz1 zu erreichen. Damit sollte ein nachhaltiger und tragfähiger Beitrag zur quantitativen und qualitativen Personal- und Nachwuchssicherung in der Pflege geleistet und Menschen mit Grundbildungsbedarf eine gleichberechtigte Teilhabe an der Arbeitswelt ermöglicht werden. INA-Pflege PLUS fokussierte dabei auf die folgenden Ziele der Richtlinie zur Förderung von Entwicklungsvorhaben im Bereich der arbeitsorientierten Alphabetisierung und Grundbildung des BMBF: Weiterentwicklung und Stärkung von Beratungs- und Verweisstrukturen hinsichtlich arbeitsorientierter Alphabetisierung und Grundbildung (in der Pflegehilfe/Pflegefachassistenz), Ausbau des arbeitsorientierten Alphabetisierungs- und Grundbildungsangebots sowie Qualitätsentwicklung in Lehr- und Lernprozessen der arbeitsorientierten Grundbildung (AoG).Item type: Item , KMU - innovativ - Verbundprojekt OCTOLAB - OCT-Optimierte Lasertherapie von Basalzellkarzinomen (OCTOLAB); Teilvorhaben: Training, Integration und Evaluierung von maschinellen Lernverfahren zur OCT-Diagnostik von Basalzellkarzinomen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Kramer, FrankDas Teilvorhaben der Universität Augsburg (MIA) im Verbundprojekt OCTOLAB verfolgte das Ziel, die optische Kohärenztomographie (OCT) als hochauflösende, nichtinvasive Bildgebungsmodalität mit einer langgepulsten Infrarot-Lasertherapie zur Behandlung von Basalzellkarzinomen (BCC) in einem integrierten Gesamtsystem zu vereinen. Ein zentraler Schwerpunkt lag dabei auf der Schaffung der wissenschaftlichen und technischen Grundlagen für die Datensatzerstellung sowie die Konzeption, Implementierung und Evaluation einer spezialisierten KI-Komponente. Diese sollte die diagnostische Präzision dahingehend erweitern, dass BCC automatisiert detektiert, deren Subtyp klassifiziert und die Tumordimensionen (Dicke und Ausdehnung) exakt bestimmt werden können, um daraus objektivierte Parameter für die Laserablation abzuleiten. Obwohl das BCC die weltweit häufigste Krebserkrankung des Menschen darstellt, erfolgt die Diagnostik im klinischen Alltag noch überwiegend subjektiv durch klinische Inspektion und Dermatoskopie. Dies führt häufig dazu, dass Tumore erst in Stadien therapiert werden, die eine invasive Entfernung unumgänglich machen. Zwar hat sich die OCT als validierte Methode zur nichtinvasiven Beurteilung von Tumordicke und Subtyp etabliert und auch die Therapie mittels Lasertherapie stellt eine leitliniengerechte Option dar, jedoch existierte bislang keine technische Lösung, die Diagnostik und Therapie in einem geschlossenen Regelkreis koppelt. Zum Projektstart war der Stand der Wissenschaft durch ein signifikantes Defizit an strukturierten Daten gekennzeichnet: Es lagen weder öffentlich zugängliche, annotierte OCT-Bilddatenbanken für BCC vor, noch existierten publizierte KI-Algorithmen, die für eine automatisierte OCT-Diagnostik hinreichend validiert oder adaptierbar gewesen wären. Ebenso fehlte die klinisch-technische Expertise zur computergestützten Steuerung der Lasertherapie auf Basis von OCT-Echtzeitdaten. Somit bestand die wissenschaftliche Herausforderung darin, erstmals eine konsistente Datengrundlage für maschinelle Lernverfahren zu generieren und die technologische Lücke zwischen bildgebender Diagnostik und automatisierter Therapieapplikation durch ein integriertes System aus OCT, KI und Laser zu schließen.Item type: Item , Abschlussbericht zum Vorhaben: Tumorbioreaktor für Kultivierung, Behandlung und Imaging von Tumor-Gewebeschnitten; des Verbundprojekts: 4D-Optofluidische-Plattform zur Wirkstofftestung am Beispiel des virusinduzierten Leberkrebses (photiomics)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Scheufele, BerndDer Abschlussbericht zum Teilvorhaben „Tumorbioreaktor für Kultivierung, Behandlung und Imaging von Tumor-Gewebeschnitten“ der Robert Bosch GmbH (Förderkennzeichen 13N15768) im BMFTR-geförderten Verbundprojekt „4D-Optofluidische-Plattform zur Wirkstofftestung am Beispiel des virusinduzierten Leberkrebses (photiomics)“ stellt die durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenfassend dar. Die geplanten und erreichten Hauptziele des Teilvorhabens der Robert Bosch GmbH waren die technologische Entwicklung und experimentelle Evaluierung eines Tumorbioreaktors zur Umsetzung der folgenden drei Funktionen: 1. Kultivierungsprozess: Das Tumorbioreaktorsystem schafft eine Umgebung, in der viable Tumorgewebeschnitte am Leben erhalten werden. 2. Anfärbeprozess: Der Tumorbioreaktor realisiert Anfärbungen für die Analyse der Tumorgewebeschnitte. 3. Funktionale Medikamententests: Der Tumorbioreaktor ermöglicht es, die viablen Tumorgewebeschnitte mit Krebsmedikamenten zu behandeln und induzierte Wirkstoffeffekte zu untersuchen.Item type: Item , ORBIT II - Erweiterung eines hocheffizienten Rieselbett-Bioreaktors und Optimierung der Methanisierungsanlage für den kommerziellen industriellen Einsatz(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-09) Nied, Viktoria; Maier, Thomas, Dr.Ziel des Vorhabens war die Erweiterung eines Rieselbett-Bioreaktors (ORBIT-Demo) für die biologische Methanisierung mit Archaeen um Elektrolyseur und Gasspeicherung inkl. notwendiger Peripherie. Von den kommerziell verfügbaren Füllkörpermaterialien kommen aus wissenschaftlicher Sicht nur Borosilikat- oder Quarzglas in Frage, welche allerdings aus wirtschaftlichen Gründen ausscheiden. Durch die wirtschaftliche Herstellung der Füllkörper durch SCHOTT, konnte der Einsatz von Glas als Füllkörperwerkstoff ermöglicht werden. Die getestete Füllkörper-Mikroorganismen-Kombination ermöglicht eine optimale Methanproduktionsrate. Der Rieselbett-Bioreaktor eignet sich mit den eingesetzten Füllkörpern und Mikroorganismen für die angestrebte Herstellung "erneuerbaren" Methans zum Zweck der Energiespeicherung.Item type: Item , Digitalisierung und Simulation in der Bauteilherstellung (Digi_Parts)(2026-03) Beck, FlorianDas Vorhaben Digi_Parts – „Digitalisierung und Simulation in der Bauteilherstellung“ zielte darauf ab, Produktqualität weiter zu steigern und die Effizienz der Herstellprozesse spürbar zu erhöhen. Kern des Projekts war der Aufbau eines Digitalen Zwillings auf Bauteilebene. Über eine Integrationsplattform wurden PLM , ERP und qualitätssicherungsrelevante Systeme mit produktionsnahen Datenquellen bidirektional vernetzt [HAP1]. Parallel wurden simulationsbasierte Verfahren entwickelt, die das Zusammenspiel von Prozess und Bauteil gezielt vorhersagen. Für spanende Bearbeitungen wurden Energieeintrag, Randzoneneigenschaften und Qualitätskennwerte modellbasiert bewertet, um Sicherheitsaufschläge zu reduzieren [AP2.1] und für den Arc PVD Beschichtungsprozess wurde eine Modellkette von der Quellphysik über den Plasmatransport bis zum Schichtauftrag aufgebaut [AP2.2]. Für die Bewertung Bauteilendkontur und Oberflächenfinsih wurde ein digitale Assistenzsystem bei der Befundung konzipiert [AP3.1] und mittels virtueller Fräsprozessauslegung die optimierte Wahl von Werkzeug, Bahnstrategie und Prozessparametern ermöglicht [AP3.2]. Für die Bauteilbewertung durch ZfP wurde die fluoreszierende Eindringprüfung (FPI) an Turbinenschaufeln technologisch weiterentwickelt [AP4.1].Item type: Item , Untersuchungen zur Separation von Americium aus hochradioaktiven Abfalllösungen - SEPAM(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-01-10) Diaz Gomez, Laura; Wilden, Andreas; Modolo, GiuseppeDas Gesamtziel des Projektes „Untersuchungen zur SEParation von AMericium aus hochradioaktiven Abfalllösungen(SEPAM)“ ist die wissenschaftliche Untersuchung und Weiterentwicklung von Extraktionsprozessen sowie der grundlegenden Chemie zur Abtrennung von Americium aus hochradioaktiven flüssigen Abfällen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt des Projektes ist die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Nuklearen Sicherheitsforschung und Nuklearchemie im Allgemeinen und in Themen der Actinidenchemie im Besonderen. Durch eine internationale Ausrichtung des Projekts werden aktuelle Entwicklungen im Ausland berücksichtigt. Somit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Aufbau, der Weiterentwicklung und dem Erhalt wissenschaftlich-technischer Kompetenz in der nuklearen Sicherheitsforschung.Item type: Item , Entwicklung eines ökologischen und ökonomischen Getränkekastens - öko²Box(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-09) Habermann, ChristophIm Kontext der globalen Bemühungen um eine nachhaltigere Wirtschaft gewinnen etablierte Mehrwegsysteme zunehmend an strategischer Bedeutung. Das Projekt „öko²Box“ adressiert diesen Trend durch die Neuentwicklung eines alltäglichen Massenprodukts: des Getränkekastens. Als hochsichtbares und langlebiges Logistikgut stellen Getränkekästen ein ideales Anwendungsfeld für die Etablierung innovativer, biobasierter Werkstoffe dar. Das Kernziel des Vorhabens ist es, durch die Substitution erdölbasierter Kunststoffe fossile Ressourcen zu schonen, den CO2-Fußabdruck in Herstellung und Logistik zu reduzieren und einen geschlossenen Stoffkreislauf zu fördern. Der Stand der Technik bei Getränkekästen wird durch den Einsatz von erdölbasierten Kunststoffen wie Polyethylen (PE) dominiert. Konventionelle Materialien stehen im Widerspruch zu den Zielen einer biobasierten Kreislaufwirtschaft. Das Projekt öko²Box wurde initiiert, um diese technologische Lücke zu schließen und eine ökologisch wie ökonomisch überlegene Alternative zu schaffen. Die zentralen Projektziele wurden im Vollantrag wie folgt definiert: • Entwicklung eines wirtschaftlich fertigbaren Bio-Getränkekastens mit einem nachweislich überlegenen ökologischen Fußabdruck. • Erreichen eines biobasierten Anteils von mindestens 85 % durch den gezielten Einsatz von Biopolymeren und cellulosebasierten Verstärkungsfasern. • Realisierung einer Gewichtseinsparung von 15 % durch werkstoffgerechte Konstruktion und intelligenten Leichtbau, um den Material- und Energieeinsatz in der Nutzungsphase zu senken. • Gewährleistung der vollständigen Recyclingfähigkeit im Sinne einer konsequenten Kreislaufwirtschaft („Design-for-Recycling“). Zur Erreichung dieser ambitionierten Ziele wurde ein interdisziplinäres Konsortium aus Industrie und Forschung gebildet: fritz-kulturgüter GmbH, Delbrouck GmbH, Fraunhofer WKI (Anwendungszentrum für Holzfaserforschung HOFZET) und Hochschule Hannover (IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe) Die durchgeführten Versuchsreihen und praktischen Tests führten zu fundamentalen Erkenntnissen über das Potenzial und die Grenzen der entwickelten biobasierten Werkstoffe. Sowohl die Erfolge als auch die identifizierten Herausforderungen stellen wertvolles Wissen für zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich dar. Die zentrale Erkenntnis der Materialentwicklung bestätigt den eingangs formulierten Zielkonflikt: • Die Zugabe von Cellulosefasern führt wie erwartet zu einer deutlichen Erhöhung der Steifigkeit. Der Zielwert für den E-Modul von > 1000 MPa wurde zuverlässig erreicht. • Gleichzeitig führt die Faserverstärkung jedoch zu einer signifikanten Abnahme der Schlagzähigkeit, was das Material spröder macht. Als erfolgreichste Rezeptur kristallisierte sich eine Mischung aus Bio-PE mit 10 % Cellulosefasern heraus. Dieses Material bestand als einziges den wichtigen Charpy-Versuch (ungekerbt) durchgängig ohne Bruch und erfüllte gleichzeitig die Steifigkeitsanforderung. Die technologische Grenze für den Faseranteil wurde ebenfalls ermittelt: Bei einem Faseranteil von über ca. 12 % in einer Mahlgut-Matrix kam es im Test zu einem vollständigen Versagen der Proben, was diesen Wert als Obergrenze für die untersuchten Systeme markiert. Dabei ist zu beachten, dass auch das Referenz-Mahlgut aufgrund von Verunreinigungen, die in industriellen Rezyklaten vorkommen können, vereinzelte Ausreißer mit reduzierter Schlagzähigkeit aufwies. Die an den Prototypen durchgeführten praxisnahen Tests bestätigten die im Labor gewonnenen Erkenntnisse. Im dynamischen Griffleistentest, einer entscheidenden Prüfung für die Gebrauchstauglichkeit, erfüllten die faserverstärkten Kästen die Normanforderung (Fallhöhe von 30 cm) nicht. Sie neigten zu einem Sprödbruch in diesem hochbelasteten Bereich. Im Gegensatz dazu bestanden die Kästen aus unverstärktem Referenzmaterial diesen Test. Dies unterstreicht, dass die verbesserte Steifigkeit allein nicht für die Praxistauglichkeit in der bestehenden Kasten-Geometrie ausreicht. Die Untersuchungen zur künstlichen Bewitterung lieferten wichtige Hinweise für die Langlebigkeit des Materials. Es zeigte sich, dass der Einsatz von Mahlgut die Alterungsbeständigkeit positiv beeinflusst. Der Grund dafür ist, dass das recycelte Material bereits Pigmente und UV-Stabilisatoren aus seinem ersten Produktleben enthält, welche die Polymerketten vor dem Abbau durch UV-Strahlung schützen. Für eine hohe Langlebigkeit wird daher der Einsatz von Mahlgut als Matrixmaterial empfohlen. Das Projekt "öko²Box" hat erfolgreich einen spritzgießfähigen Bio-Compound auf Basis von Bio-PE und Cellulosefasern entwickelt, der die angestrebte hohe Steifigkeit erreicht. Die wesentliche Erkenntnis des Projekts ist jedoch, dass die spezifischen Eigenschaften dieses neuen Werkstoff-Typs – hohe Steifigkeit bei gleichzeitig reduzierter Duktilität – eine direkte "Drop-in"-Substitution in einer bestehenden, auf flexible Polymere ausgelegten Bauteilgeometrie nicht zulassen.Item type: Item , REAKT-DATA - Datengrundlagen für den attraktiven und sicheren Betrieb eines individuellen Schienenverkehrs auf reaktivierten Bahnstrecken(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-07-30) Piwonski, Jaroslaw; Schulz-Rosengarten, Alexander; v. Hanxleden, Reinhard[no abstract available]Item type: Item , VUKIM – Verantwortungsvoller Umgang mit Künstlicher Intelligenz in der Medizin; Teilprojekt "TP-S-Soziale Aspekte"(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-07) Graßmann, Stephan; Pfeiffer, SabineKünstliche Intelligenz (KI) hält in zunehmendem Maße Einzug in das Gesundheitswesen, einem besonders sensiblen und vulnerablen Bereich, in dem sie tiefgreifende Auswirkungen auf soziale Interaktionen, ethische Verantwortlichkeiten und institutionelle Strukturen entfalten könnte. Denn im Zuge ihrer zunehmenden Einbettung in arbeitsteilige Versorgungsprozesse, der damit verbundenen Reorganisation professioneller Zuständigkeiten sowie ihrer potenziellen Bedeutung für die Generierung und Bewertung von entscheidungsrelevanten Informationsgrundlagen und Wissensordnungen könnte sich KI auf klinische Entscheidungsprozesse und Behandlungspraktiken in allen Versorgungsphasen auswirken – von der Prävention über Diagnostik und Therapieplanung bis hin zur Nachsorge. Gleichzeitig wird sie als Treiber für eine personalisierte Medizin gehandelt und verspricht Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung. Die Integration von KI stellt jedoch die hochkomplexen, stark regulierten und arbeitsintensiven Strukturen des Gesundheitssystems vor erhebliche Herausforderungen. Denn neben den rein technischen Aspekten von KI treten hier insbesondere Fragen der ethischen Gestaltung, der sozialen Akzeptanz, der rechtlichen Regulierung sowie der (arbeits-)organisatorischen Umsetzbarkeit in den Vordergrund. Für eine verantwortungsvolle Implementierung und Nutzung von KI reicht es folglich nicht aus, die technologische Leistungsfähigkeit allein zu betrachten. Entscheidend ist vielmehr, wie sich Werte und Prinzipien wie Fairness, Transparenz, Autonomie, Verantwortung und Datenschutz unter realen Arbeitsbedingungen umsetzen und dauerhaft sichern lassen. Dazu muss geprüft werden wie sich diese ethischen Fragestellungen rechtlich und regulatorisch konkretisieren und mit den Anforderungen der Arbeitspraxis im Gesundheitswesen in Einklang bringen lassen. Vor diesem Hintergrund fokussierte das interdisziplinäre Verbundprojekt VUKIM (Verantwortungsvoller Umgang mit Künstlicher Intelligenz in der Medizin), als Teil der ELSA-Förderlinie des BMBF, auf die komplexen Schnittmengen und Wechselwirkungen ethischer, sozialer, rechtlicher und epistemologischer Dimensionen der Anwendung von KI in der Medizin. Das hier vorgestellte (arbeits-)soziologische Teilprojekt "Soziale Aspekte" (VUKIM TP-S) untersuchte hierbei empirisch, wie KI-gestützte Systeme Kompetenzen, berufliche Rollen, Arbeitsprozesse und institutionelle Strukturen verändern und welche Gestaltungsoptionen sich für eine verantwortungsvolle Integration in den klinischen Alltag ergeben.Item type: Item , SUE - Self-driving urban e-shuttle; Teilvorhaben: Entwicklung und Integration Subsystem Antriebsstrang(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Weissbach, Jens1. Stand der Technik: Marktübliche Shuttles basieren auf sicherheitskritischen Hochvoltarchitekturen. Für 48-V-Systeme existieren kaum Referenzen. Daher bestand ein erheblicher Bedarf, bekannte Technologien neu zu kombinieren und für SUE anzupassen. 2. Zielsetzung der Untersuchung: Für SUE existierte keine passende 48-V-Antriebslösung, die Leistung, Bauraum- und Sicherheitsanforderungen erfüllt. Ziel war daher die Entwicklung eines kompakten, leistungsfähigen und sicheren 48-V-Antriebsstrangs. Die vollständige Integration in zwei Prototypen sollte technische Machbarkeit, Sicherheit und Zulassungsfähigkeit demonstrieren. 3. Methode: Die Entwicklung folgte dem V-Modell. Anforderungserhebung/Sicherheitskonzepte/Schnittstellen/Komponentenauswahl wurde erarbeitet. Virtuelle Integration in EPLAN unterstützte die Bauraumplanung. Hardware und Software wurden parallel entwickelt, am Teilsystem geprüft und in 2 Prototypen integriert. Prüfstands- und Fahrtests dienten der Validierung, ergänzt durch EMV- und sicherheitsrelevante Untersuchungen. 4. Ergebnis: Das Projekt führte zu einem 48-V-Antriebsstrang, der Geschwindigkeiten bis 50 km/h und Steigungen bis 15 % erreicht. Torque-Vectoring verbesserte Wendekreis. Die entwickelte Software ermöglichte die Fahrzeugsteuerung nach ISO26262. Die Prototypen absolvierten alle relevanten Tests erfolgreich und bestätigten die technische und sicherheitsrelevante Umsetzbarkeit. 5. Schlussfolgerung/Anwendungsmöglichkeiten: Das Projekt beweist, dass 48-V-Systeme eine leistungsfähige und wirtschaftliche Alternative zu Hochvoltlösungen darstellen können. Die entwickelte Architektur eignet sich für autonome Shuttles und andere modulare Plattformen. Die gewonnenen Erkenntnisse in Energiemanagement, Sicherheitsarchitektur und Torque-Vectoring bilden eine Grundlage für zukünftige Serienentwicklungen und stärken die Position der beteiligten Partner im Bereich innovativer Niedervoltsysteme.Item type: Item , RL4CES - Reinforcement learning for cognitive energy systems(2026-03-24) Scholz, Christoph; Heinrich, René; Lehna, MalteDie Nachwuchsgruppe RL4CES - Reinforcement Learning for Cognitive Energy Systems verfolgt das Ziel, das Potential von Reinforcement Learning (RL) im Energiesystem zu entfalten und RL sicherer, effektiver, erklärbar und kostengünstiger im Energiesystem nutzbar zu machen. Es werden sechs Forschungsfragen definiert, die von der Nachwuchsgruppe bearbeitet werden. Die entwickelten Lösungen werden anschließend in die Anwendung integriert.Item type: Item , RL4CES - Reinforcement learning for cognitive energy systems(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-24) Hoppmann, BjörnDie Nachwuchsgruppe RL4CES - Reinforcement Learning for Cognitive Energy Systems verfolgt das Ziel, das Potential von Reinforcement Learning (RL) im Energiesystem zu entfalten und RL sicherer, effektiver, erklärbar und kostengünstiger im Energiesystem nutzbar zu machen. Es werden sechs Forschungsfragen definiert, die von der Nachwuchsgruppe bearbeitet werden. Die entwickelten Lösungen werden anschließend in die Anwendung integriert.Item type: Item , Tele-Intensivmedizin am Beispiel lebensbedrohlicher Infektionen (Outreach 2.0); TP 1 - Outreach in der Klinik(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-07) Schwarzkopf, Daniel; Bloos, Frank; Günther, Albrecht; Bauer, MichaelDas Projekt Outreach 2.0 verfolgte das Ziel, teleintensivmedizinische Strukturen in Thüringen wissenschaftlich weiterzuentwickeln und damit einen Beitrag zu einer regionalisierten Versorgung lebensbedrohlicher Infektionen zu leisten. Aufbauend auf dem bestehenden Netzwerk InTeliNeT wurden konzeptionelle, technische und organisatorische Voraussetzungen für eine erweiterte telemedizinische Beratungs- und Koordinierungsstruktur geschaffen. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Etablierung einer zukunftssicheren Dateninfrastruktur für Qualitätssicherung und Versorgungsforschung. Hierfür wurden Datenflüsse und Datenbankschemata im Zuge einer Cloud-Migration angepasst und ein umfassendes Datenschutz- und IT-Sicherheitskonzept gemäß den Anforderungen des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes entwickelt und positiv bewertet. Darüber hinaus wurde ein Interventionskonzept entwickelt, das auf proaktiven, durch Triggerdiagnosen ausgelösten Telekonsilen und strukturierten Folgekonsilen basiert. Ziel ist es, komplexe intensivmedizinische Fälle frühzeitig interdisziplinär zu bewerten und Verlegungsentscheidungen gezielter zu steuern. Begleitende qualitative und quantitative Untersuchungen zeigten eine insgesamt positive Bewertung telemedizinischer Zusammenarbeit, identifizierten jedoch relevante Barrieren wie Zeitmangel, technische Einschränkungen und unterschiedliche Nutzungserwartungen zwischen Versorgungsstufen. Ergänzend wurde eine KI-gestützte Lösung zur automatisierten Erfassung und Integration von Vitalparametern in die Konsildokumentation entwickelt und technisch validiert. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für die Weiterentwicklung telemedizinischer Netzwerke und besitzen hohe Anschlussfähigkeit für Forschung, Qualitätssicherung und die strukturelle Weiterentwicklung der regionalen Gesundheitsversorgung.Item type: Item , Innovationsräume Bioökonomie - BIOTEXFUTURE; FunColor(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Mirbaha, HamidehDas FunColor-Projekt leistet einen klaren Beitrag zu den Zielen des BIOTEXFUTURE-Programms. Es zeigt, dass Pyomelanin, ein Pigment auf Pilzbasis, als erneuerbare Alternative zu herkömmlichen petrochemischen Farbstoffen dienen kann, wodurch die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen verringert und der Übergang zu einer nachhaltigeren extilindustrie unterstützt wird. Durch die Herstellung von Farbstoffen mittels Biotechnologie anstelle chemischer Synthese steht das Projekt in direktem Einklang mit dem Förderziel eine umweltfreundliche Wertschöpfungsketten aufzubauen. Das Projekt stärkt auch die regionale Innovationsfähigkeit, indem es Fachwissen aus den Bereichen Biotechnologie, Textiltechnik, Färbetechnik und Produktprüfung zusammenführt. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es den Partnern, erste Produktionswege, Färbemethoden und Textildemonstratoren zu etablieren und damit praktisches Wissen zu generieren, das zuvor für Pilzpigmente nicht vorhanden war. Diese Ergebnisse unterstützen das Programmziel, interdisziplinäre Innovationen zu fördern und die Entwicklung biobasierter Verfahren in Deutschland und Europa zu beschleunigen. Aus ökologischer Sicht liefert das Projekt wichtige Erkenntnisse über das ökologische Potenzial von Pyomelanin. Während die Produktion im Labormaßstab noch energieintensiv ist, zeigt die Ökobilanz klare Verbesserungsmöglichkeiten auf und deutet darauf hin, dass Pyomelanin nach der Skalierung auf industrielle Prozesse ökologische Vorteile bieten könnte. Dies unterstützt die übergeordnete Zielsetzung des Programms, tragfähige Wege hin zu einem ressourcenschonenden und klimafreundlichen Textilsektor zu identifizieren. Schließlich legt das Projekt den Grundstein für die zukünftige Entwicklung, indem es technische Engpässe, Farbbeschränkungen, prozessbezogene Herausforderungen und Möglichkeiten für eine Skalierung aufzeigt. Diese Erkenntnisse sind unerlässlich, um die nächsten Forschungsschritte zu steuern und zu bewerten, wie öffentliche Mittel den Übergang zu biobasierten Textilfärbetechnologien am effektivsten beschleunigen können.Item type: Item , Innovationsräume Bioökonomie - BIOTEXFUTURE; Programm Management Office (PMO)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Anstätt, ChristineDie Fördermaßnahme "Innovationsräume Bioökonomie" des BMBF/BMFTR zielt darauf ab, den Wandel zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft zu beschleunigen - durch neue Kooperationsformen, schnellere Innovationsprozesse und eine enge Vernetzung von Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Innovationsraum BIOTEXFUTURE greift diese Ziele auf, indem er die Transformation der besonders ressourcenintensiven Textilindustrie in den Mittelpunkt stellt. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Project Management Office (PMO), das die strukturellen, organisatorischen und strategischen Voraussetzungen schafft, damit technische Projekte effektiv zusammenwirken und die förderpolitischen Ziele systemisch erreicht werden. 1. Strategischer Aufbau eines umfassenden Projektportfolios Das PMO entwickelte und steuerte ein Projektportfolio mit 20 technischen Projekten entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette – von biobasierten Rohstoffen über neue Fasern bis zu Verarbeitungstechnologien und Nachhaltigkeitsbewertungen. Es organisierte Ideenworkshops, moderierte Konsortialbildungen, beriet Antragstellende, harmonisierte Projektideen mit der Gesamtstrategie und koordinierte die Abstimmung mit Steering Committee und administrativer Ebene. Dadurch entstand ein kohärentes Portfolio, das systemische Innovation ermöglicht. 2. Förderung von Austausch und Zusammenarbeit Zur Beschleunigung von Innovationsprozessen etablierte das PMO vielfältige Austausch- und Kommunikationsstrukturen: regelmäßige SPOC-Meetings, Deep-Dive Sessions mit dem Steering Committee, standardisierte Quarterly Updates, gemeinsame Tools und Templates, einheitliche organisatorische Standards. Diese Maßnahmen vernetzen Projekte, verhindern Redundanzen, schaffen Synergien und erleichtern Wissensflüsse zwischen wissenschaftlichen und industriellen Partnern. 3. Beschleunigung des Ergebnistransfers in die Industrie Das PMO stärkt die frühe Überführung von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen durch: Präsentationen vor dem Advisory Board, Austauschformate wie Forum und Member Day, Strukturen zur Ergebnisverwertung, Identifikation von Folgeprojektthemen, Begleitung der Weiterentwicklung erfolgreicher Ansätze. So steigt die Praxisrelevanz und Umsetzungswahrscheinlichkeit der Forschung. 4. Organisation eines rechtlich gesicherten Innovationsraums Das PMO koordiniert das Innovationsbündnis als rechtliche Basis des Innovationsraums. Der Beitritt aller Projekte schafft gemeinsame Regeln, NDAs sichern sensible Informationen ab und definierte Entscheidungsstrukturen ermöglichen vertrauensvolle Zusammenarbeit und offene Innovationsentwicklung. 5. Strategische Weiterentwicklung des Innovationsraums Über die operative Steuerung hinaus wirkt das PMO an der strategischen Ausrichtung mit, identifiziert Zukunftsthemen, gestaltet neue Förderperspektiven und arbeitet eng mit Steering Committee, Strategy Task Force und TransitionLab zusammen. Es trägt so zur Verankerung der Bioökonomie als nachhaltiges Konzept in der Textilbranche bei.Item type: Item , Verbundvorhaben: H2Giga_QT1.1: Projektverbund zur optimierten Materialentwicklung für die technische H2-Erzeugung durch verbesserte Sauerstoffelektroden; Teilvorhaben: 1. Experimentelle Untersuchung der Blasenbildung und Blasendynamik während der Wasserelektrolyse durch bildgebende laseroptische Methoden (TP14), 2. Direkte Numerische Simulation der Blasenbildung und -dynamik bei der Wasserelektrolyse mittels Phasenfeld-Methode (TP16)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-12-01) Franz, Jonathan; Dreizler, Andreas; Marschall, Holger[no abstract available]
