Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)
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Item type: Item , H2Avia: Rumpfauslegung und Tankintegration für wasserstoffbetriebene Flugzeuge(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-04-30) Moebs, Nicolas[no abstract available]Item type: Item , KOALA-AV - Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen, ausbauen und verankern; Teilvorhaben der Technischen Informationsbibliothek (TIB): Open-Access-Konsortien ausbauen(2026-05-08) Tullney, Marco; Franz, Simone; Hennig, Fabian; Pöche, Alexander; Schenke, Julian[no abstract available]Item type: Item , SUE - Self-driving urban e-shuttle; Teilvorhaben: Entwicklung einer zulassungsfähigen und redundanten 48V Antriebseinheit sowie Entwicklung eines Skateboards als Antriebsbasis für das autonome Fahrzeug(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-31) Koller, Lukas; Toschkow, DanDas Projekt „SUE – Self-Driving Urban E-Shuttle“ verfolgte das Ziel, ein autonomes urbanes Elektrofahrzeug mit redundanter 48V-Antriebseinheit und Batteriesystemen zu entwickeln. ElringKlinger übernahm die Entwicklung der Batteriemodule, des Batteriesystems und deren Integration in ein Skateboard-Chassis. Die Architektur wurde aufgrund geänderter Bauraumvorgaben angepasst: Zwei kompakte Batteriesysteme mit jeweils drei Modulen wurden realisiert, um Redundanz und Sicherheit zu gewährleisten. Die technische Umsetzung umfasste die Weiterentwicklung eines 60V-Moduls zu einem 48V-Modul, Optimierungen an Modulrahmen, Kühlplatte und Zellkontaktierung sowie umfangreiche mechanische und thermische Simulationen. Vibrations- und Schocktests nach LV124 sowie thermische Propagationstests wurden durchgeführt. Designanpassungen wie optimierte Bondgeometrien und redundante Bondverbindungen erhöhten die mechanische Robustheit. Das Batteriesystem besteht aus drei parallel verschalteten Modulen, einer Hochvoltverteilerbox (HVJB) mit Schützen, Sicherungen und einem Batteriemanagementsystem (BMS). Sicherheitsfunktionen wie Überstrom-, Übertemperatur-, Überladung- und Tiefentladeschutz wurden erfolgreich nach ECE R100 getestet. Ein Wasserstoffsensor zur Früherkennung thermischer Durchgehprozesse erfüllt die Anforderungen der EU-Batterieverordnung. Die Systeme bestanden EMV-Prüfungen und wurden erfolgreich ins Fahrzeug integriert. Der erwartete Nutzen liegt in der Bereitstellung eines sicheren, effizienten und skalierbaren Batteriesystems für autonome urbane Mobilitätslösungen. Die Ergebnisse sind verwertbar für zukünftige Shuttle-Systeme und bieten wirtschaftliche sowie technische Erfolgsaussichten.Item type: Item , HyPoKo - Leichtmetallhydrid-Polymer-Kompositmaterialien – Wasserstoffspeicherung unter 100 °C - Teilvorhaben 5: Modellierung, Simulation und Bewertung des weiterentwickelten Speichers sowie ausgewählter Anwendungsszenarien(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-07) Drawer, Chris; Scherzinger, Marvin; Kaltschmitt, MartinIm Rahmen des Kooperationsprojektes HyPoKo wurden im Teilprojekt 5 „Modellierung, Simulation und Bewertung“ zwei Forschungsschwerpunkte gesetzt: Zum einen sollen basierend auf zwei unterschiedlichen Metallhydridmaterialien innovative Tankkonzepte weiterentwickelt, modelliert und simuliert und dadurch Optionen der Verbesserung des Wärmemanagements und der Vereinfachung des Tankkonzeptes untersucht werden. Beide Materialien, welche deutliche physikalische Unterschiede aufweisen, resultieren dabei aus anderen Teilprojekten innerhalb des Gesamtprojektes. Im Rahmen des zweiten Schwerpunktes sollen zunächst konkrete Anwendungsfälle für Metallhydridspeicher identifiziert und bewertet werden. Die vielversprechendsten Anwendungsfälle sollen anschließend im Rahmen detaillierter Energiesystemanalysen dynamisch simuliert und daraus resultierend techno-ökonomisch bewertet werden.Item type: Item , Verbundprojekt: Entwicklung eines robusten Positioniersystems für autonome Fahrzeuge auf der Grundlage erfasster Umgebungsinformationen und GNSS/IMU-Daten - AutoMap; Teilvorhaben: Leibniz Universität Hannover(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-08) Alkhatib, Hamza; Wahbah, MohamadIn dem Projekt „AutoMap” wurde untersucht, inwieweit frei verfügbare 3D-Stadtmodelle der Detailstufe LoD2 und digitale Geländemodelle (DTM) als Grundlage für die Lokalisierung autonomer Fahrzeuge in GNSS-kritischen urbanen Umgebungen genutzt werden können. Zu diesem Zweck wurden zunächst die Grenzen abstrakter Karten in einer Simulationsumgebung analysiert. Anschließend wurde ein multimodales Sensorsystem aus LiDAR, Kameras, einem Inertialnavigationssystem und einer Datenerfassungsinfrastruktur entwickelt. Auf dieser Grundlage entstand eine semantisch-geometrische Verarbeitungspipeline zur Merkmalsextraktion sowie ein zweistufiger Lokalisierungsansatz, der eine Scan-zu-Scan-Odometrie und eine globale Scan-to-Map-Verfeinerung kombiniert. Ergänzend wurde ein mehrstufiges Human-in-the-Loop-(HITL)-Verfahren zur Generierung belastbarer Referenzdaten und zur Qualitätssicherung entwickelt. In realen Messfahrten in Hannover mit einer Streckenlänge von 7,72 km und 1,13 TB an Sensordaten konnte gezeigt werden, dass abstrakte Open-Data-Karten grundsätzlich eine belastbare Alternative zu proprietären HD-Karten darstellen. Die entwickelte Merkmalsextraktionspipeline erreichte eine Präzision von 95,04 Prozent und einen Recall von 83,74 Prozent. Für die Lokalisierung wurde gegenüber dem HITL-Benchmark ein mittlerer absoluter Trajektorienfehler von 0,27 Metern erzielt. Damit konnte die grundsätzliche Machbarkeit eines offenen, skalierbaren Lokalisierungsansatzes, der nicht auf proprietäre Karteninfrastrukturen angewiesen ist, erfolgreich nachgewiesen werden, auch wenn für einen vollwertigen Echtzeitbetrieb weitere Optimierungen erforderlich sind.Item type: Item , EJP SOIL Call1: SOIL-HEAL - Symbiotische Lösungen für gesunde Agrarlandschaften - TP A (FUB)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-07) Rillig, Matthias C.Die meisten Pflanzen haben sich gemeinsam mit Bodenpilzen zu Wurzel-Pilz-Symbioseformen („Mykorrhiza“) entwickelt (Parniske, 2008), die für die Regulierung zahlreicher Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen in natürlichen und landwirtschaftlichen Umgebungen von entscheidender Bedeutung sind (Gianinazzi et al., 2010). Ein wichtiges Merkmal von Mykorrhizapilzen ist ihre Fähigkeit, „Netzwerke“ zu bilden, wobei ein Pilz zwei oder mehr Pflanzen verbinden kann, und sich so ein „Interaktionsnetzwerk” ausbildet. Trotz der potenziell enormen Bedeutung von Mykorrhiza-Symbiosen in der Landwirtschaft ist unser Verständnis der Allgegenwart und Funktion von Mykorrhiza-Pilznetzwerken und ihres Beitrags zur Widerstandsfähigkeit von Agrarökosystemen bemerkenswert gering. Ziel des Projektes war, zu klären ob Pilznetzwerke eine positive Rolle für Agrarökosysteme spielen, indem Netzwerkeigenschaften, die Produktion und Umsetzung dieser Netzwerke sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaextremen, insbesondere Dürre, näher untersucht wurde. Unsere Forschung und die gewonnenen Ergebnisse ermöglichen einen mechanistischen Einblick in die Auswirkungen von Umweltstressoren auf die Ausbildung und Funktionalität von Pflanze-AM-Pilz-Netzwerken auf die Netzwerkkomponenten und Böden im landwirtschaftlichen Kontext. Dies wurde durch kontrollierte Gewächshausexperimente erreicht. Das Projekt liefert Informationen, zur ökologischen Relevanz und Nutzbarkeit von Pflanze-AM-Pilz-Netzwerken, die mit wichtigen Daten untermauert werden.Item type: Item , Schlussbericht: MoQa - PV-Module aus Perowskit-Silizium Tandemsolarzellen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-07) Rößler, TorstenDas Teilvorhaben des Fraunhofer ISE im Verbundprojekt MoQa adressierte die industrielle Modulintegration von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen auf Basis der Q.ANTUM-Technologie von Qcells. Ziel war die Entwicklung von Verschaltungs-, Laminations- und Charakterisierungsprozessen, die mit der hohen Temperatur- und Feuchteempfindlichkeit der Tandemzellen kompatibel sind und auf industrienahe Modulformate übertragbar bleiben. Aufgrund der frühen Phase der industriellen Tandemzell-Fertigung wurde das Projekt im Verlauf methodisch neu ausgerichtet. Die Entwicklung und Absicherung von Prozessen erfolgte zunächst an Silizium-Bottom-Zellen, Dummys und Ersatzsystemen. Im Rahmen einer kostenneutralen Laufzeitverlängerung konnten die entwickelten Prozesse schließlich erfolgreich auf echte Perowskit-Silizium-Tandemzellen übertragen werden. Im Bereich der Verschaltung wurden zwei Niedertemperatur-Routen verfolgt: elektrisch leitfähige Klebstoffe (ECA) und Niedertemperaturlöten auf SnBi-Basis. Für die ECA-Verschaltung konnten geeignete Materialsysteme identifiziert, Aushärtefenster unterhalb von 140 °C bestimmt und funktionsfähige Strings hergestellt werden. Für das Niedertemperaturlöten wurden Prozessfenster, thermische Randbedingungen und kritische Grenzflächen systematisch untersucht; insbesondere die Kombination aus FEM-Modellierung, Temperaturmessung und mikrostruktureller Analyse lieferte eine belastbare Grundlage für die Prozessübertragung. Eine techno-ökonomische Bewertung zeigt, dass die ECA-Route etwa 4 % oberhalb der Lötvariante liegt. Als dominanter Kostenhebel wurde die Stringer-Taktzeit identifiziert: Eine Verlängerung von 2 s auf 20 s steigert die Modulkosten um rund 43 %, während eine Variation der Laminationszeit nahezu kostenneutral bleibt. Ergänzend wurden in AP 6 Moduldesign- und Einkapselungskonzepte entwickelt. Das CrossFox-Layout zeigte in Simulationen Vorteile bei partieller Verschattung. Für die Lamination wurden die Grenzen konventioneller POE-Materialien unter Niedertemperaturbedingungen aufgezeigt und Butyl-Randversiegelungen zur Reduktion lateraler Feuchtediffusion untersucht. In AP 7 wurden zudem Methoden zur Zuverlässigkeitsbewertung weiterentwickelt, darunter Prüfabläufe für UV-Stabilität, gravimetrische Untersuchungen zur Feuchtediffusion und FEM-gestützte Analysen thermomechanischer Belastungen. Insgesamt hat das Vorhaben wesentliche Voraussetzungen für die industrielle Prozessentwicklung geschaffen und deren Übertragbarkeit auf reale Tandemzellen demonstriert. In einem gemeinsamen Validierungsversuch mit Qcells wurden am Fraunhofer ISE 60-Zellen-Vollformatmodule aus Perowskit-Silizium-Tandemzellen aufgebaut, die eine Leistung von 524 W erreichten und damit das Projektziel von > 500 W übertrafen. Das Projekt lieferte qualifizierte Niedertemperatur-Prozessfenster, industrienahe Test- und Charakterisierungsmethoden sowie den experimentellen Nachweis der Modulintegration im industriellen Vollformat.Item type: Item , Verbundprojekt: Desinfektion der Abluft von Beatmungsgeräten mit kaltem Plasma (BH-KAP); Teilvorhaben: Das Plasmamodul - Plasmaquelle, Energieversorgung, Steuerung, Monitoring, Katalysator(2026-04-28) Weilemann, Hannes; Seidel, Claudia; Mair, Markus; Cantzler, SylviaZiel des Verbundvorhabens war die Erforschung von Kaltplasmamodulen zur Desinfektion der Abluft medizinischer Beatmungs- und Absauggeräte einschließlich der verwendeten Filter. Durch den Einsatz von Kaltplasma sollen Mikroorganismen unabhängig von Resistenzen physikalisch inaktiviert werden. terraplasma hatte als Verbundpartner das Ziel der Entwicklung eines robusten und kompakten Plasmamoduls (inkl. Plasmaquelle, Energieversorgung/Regelung, Monitoring und Katalysator- anbindung) als zentrale Komponente zur Deaktivierung von Abluft-Mikroorganismen und zur Integration in das Anwendungssystem medizinischer Beatmungs- und Absauggeräte. Damit soll insbesondere die Wartungs- undEntsorgungssicherheit dieser Geräte durch eine plasmabasierte Inaktivierung der Keime erhöht werden.Item type: Item , Sachbericht: Re-Innovation und Transfer digitaler Fachkonzepte in der gesellschaftswissenschaftlichen Lehrkräftebildung im Kontext von digitaler Souveränität und offenen Bildungspraktiken (Teilprojekt 3 I Standort Köln)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-08) Heinemann, Tobias; Engartner, Tim; Heijens, Marie[no abstract available]Item type: Item , TAhRget Modulation der AhR-abhängigen Inflammation und Organprotektion - Metabolomische Untersuchungen von AhR-Liganden(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-07) Gronwald, WolframEntzündungsbedingte Organschäden sind ein bedeutender pathologischer Faktor chronischer Erkrankungen wie der chronischen Nierenerkrankung (CKD) und der Multiplen Sklerose (MS). Der Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor (AhR) ist ein Liganden-aktivierter Transkriptionsfaktor, der durch eine Vielzahl von Liganden aktiviert wird. Er ist offenbar an der Fehlregulation des Immunsystems bei CKD und MS beteiligt, interessanterweise jedoch in gegensätzlicher Hinsicht. Während es bei CKD aufgrund der verminderten Fähigkeit Liganden über den Urin auszuscheiden zu einer Überaktivierung des AhR kommt, scheint bei MS ein Mangel an Liganden mit erhöhter Entzündungs- und Krankheitsaktivität einherzugehen. Dieses Phänomen werden wir in diesem Verbund nutzen, um die Mechanismen AhR-vermittelter Immunantworten als krankheitsübergreifenden Pathomechanismus aufzuklären. Unsere Arbeitsgruppe hat sich insbesondere in Teil-Projekt 2 für die qualitative und quantitative Analyse von Liganden des AhR, ihren Vorläufern und Metaboliten eingebracht. Ein weiteres Ziel ist die detaillierte Untersuchung metabolomischer Veränderungen, die durch den AhR Signalweg verursacht werden. Hierfür werden Methoden der Massenspektrometrie (MS), allein oder in Kopplung mit Flüssig- (LC) oder Gaschromatographie (GC), sowie Kernresonanzspektroskopie (NMR) verwendet. Mit unseren Technologieplattformen unterstützen wir die anderen Teilprojekte und tragen essenzielle Informationen zu AhR Liganden bei. Dies beinhaltet in-vitro, ex-vitro und in-vivo Experimente mit stabilen Isotopen markierten Substraten, um insbesondere den Stoffwechsel von Tryptophan, dem Ausgangssubstrat für die Biosynthese von Kynurenin- und Indolderivaten, im Detail zu charakterisieren. Hier werden zusätzlich zu mit 13C und/oder 15N markierten Tracern auch fluorierte Moleküle verwendet werden. Sie haben den Vorteil, dass sie kostengünstiger sind und selektiv mit 19F NMR detektiert werden können, da das natürliche Vorkommen von 19F im Körper sehr gering ist. Des Weiteren bringen wir unsere bioinformatische Expertise ein, um die in den Teilprojekten generierten, unterschiedlichen Datensätze zu integrieren.Item type: Item , Schlussbericht zum Verbundvorhaben: "Optimierte Produktionsprozesse zur Verringerung des CO2-Abdruckes im Druckgießprozess mit Sekundär-Aluminium (OptiProGRessAl)"(2026-04-20) Ostermann, Dieter; Müller, HartmutEs konnte durch die Forschungsergebnisse der neo hydrogen sensors GmbH gezeigt werden, dass Katalysatoren, basierend auf PEO plus Sputterverfahren, sowie auf Basis von pulvermetallurgisch hergestellten Oxidkeramiken für den Einsatz bei sehr hohen Temperaturen geeignet sind. Die für die Verwendung in der Gießerei entwickelten "Zero Emission"-Wasserstoffbrenner erreichen bzw. überschreiten die vorgebenen Zielwerte, wie Temperatur (700°C) und thermische Leistung (110kW). Ein Einsatz beim Aluminium-Metallschmelzen konnte erfolgreich umgesetzt werden. Es wurden verschiedene Ansätze untersucht: 1) Ein angedachter Rekuperatorbrenner wurde aufgrund dafür nicht geeigneter Schmelztigel verworfen, dafür müsste ein Wärmetauscher auf der Abluftseite des Schmelztigel ermöglicht werden, was nicht umzusetzen war. 2) Eine mehrstufige Eindüsung von Wasserstoff hat sich im Projekt bewährt, auch weil verschiedene Katalysatortypen bei verschiedenen Temperaturen in Serienschaltung verwendet wurden. Nach Abstimmung des Anforderungskatalogs (Zieltemperatur zunächst 700°C, Wert später im Projektverlauf auf 850°C erhöht, Leistung 110kW) wurden zunächst Untersuchungen verschiedener Oxide als Trägermaterial für den Co-Katalysator durchgeführt, dabei wurden für die beiden Katalysatorstufen sowohl plasmaanodisch hergestelltes, nanostrukturiertes Titanoxid (Bezeichnung TiOx) , sowie auch verschiedene pulvermetallurgisch hergestellte Oxidkeramiken (Bezeichnung im Bericht: Keramik oder Oxidkeramik) untersucht. Als am besten geeignete Keramik für die Zieltemperatur stellte sich im Projektverlauf SiC/SiO heraus, wobei besonders die thermische Stabilität entscheidend für die Auswahl war. Je nach Anforderung konnte so für die jeweiligen Katalystorstufe ein passendes Trägermaterial gefunden werden. Das Konzept der mehrstufigen Wasserstoff Eindüsung erreichte schon recht früh im Projekt im kleinem Maßstab die gewünschte Zieltemperatur, es wurden dort nach einigen Anpassungen 850°C erreicht. In der ersten Katalysatorstufe wurde mittels TiOx Katalysator ein schneller, zuverlässiger Start des mehrstufigen Systems erreicht. Um eine Langzeitstabilität zu erreichen, wurden Oxidkeramiken in der zweiten Temperaturstufe verwendet. Die Leistung des Katalysators wurde von 1,6 auf zunächst 34kW und final auf 110kW erhöht. Da Temperaturen über der Selbstentzündungstemperatur von Wasserstoff vorlagenen und in der zweiten Katalysatorstufe eine lokal begrenzte Flamme nahe der Katalysatoroberfläche mittel UV-Detektor gemessen wurde, ist die Abgrenzung zur heißen Flammverbrennung im wesentlichen durch die geringeren Abgastemperaturen und ein sehr mageres Brennstoffgemisch gegeben. Dadurch bedingt werden kaum NOx Emissionen erzeugt. Mit dem Konzept konnte Aluminium geschmolzen und im Gießversuch erfolgreich verwendet werden. 3) Die heiße Verbrennung von Wasserstoff bei über 2000°C Flammtemperatur wurde erfolgreich umgesetzt und untersucht, aber Aufgrund der Nachteile der hohen Flammtemperatur nicht im finalen Brennersystem genutzt. Zur Betrachtung der heißen Verbrennung mit offener Flamme wurden zunächst die Wasserstoffflammen untersucht. Dabei stellte sich die hohe Flammausbreitungsgeschwindigkeit als "störend" heraus, da es dort bei einer Zündung immer zu einem Knall kam. Die dort vorhandene Sicherheitstechnik aus dem Bereich Erdgasbrenner (Ionisationssonde) war mit Wasserstoff nah an ihrer Funktionsgrenze, die vorhandene Regelstrecke nur bedingt für den Betrieb mit Wasserstoff geeignet. Das Konzept der heißen Verbrennung wurde aus Sicherheits- und Kostengründen verworfen.Item type: Item , WIR! - rECOmine - Remining durch Feinpartikel Aufbereitung von erzgebirgischen Zinnhalden mit innovativer pneumatischer Flotationstechnologie, nachhaltigeren Aufbereitungsstrategien und Verwertungspotenzial der silikatischen Reststoffe in Steinen und Pflastern (Re_pNEU); TP4(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-01-31) Senf, Ferdinand; Funke, Henrik; Gelbrich, SandraIn den letzten Jahren lag der Fokus im Bündnis recomine bei der Entwicklung von Reminingkonzepte, wobei hier die Wertmetallgewinnung im Vordergrund stand. Dazu wurden weitergehende Verwertungsstrategien der verbliebenen mineralisch-silikatischen Reststoffe nicht weiter berücksichtigt. Mit der Entwicklung von Flotationsprozessen sind Möglichkeiten aus repräsen-tativen lokalen Zinnhalden aufgezeigt worden, welche die Anwendung als derartige mineralisch-silikatische Reststoffe prinzipiell gestatten. Innerhalb des vorliegenden Teilprojektes soll ein Reststoff nach der Wertmetallgewinnung untersucht und baustoffgerecht weiterentwickelt werden, sodass dieser als inerter oder latent-hydraulischer Zusatzstoff für die Herstellung von Pflastersteinen eingesetzt werden kann. Dazu wird der Reststoff vor und nach der Aufbereitung eingehend mineralogisch, chemisch und physikalisch charakterisiert. Ziel der Untersuchungen ist die Erarbeitung von Anforderungen und Restriktionen zur materialgerechten Aufbereitung des Reststoffs zu einem Zusatzstoff für eine partielle Zementsubstitution in Pflastersteinen. Hierzu werden unter anderem die reaktiven Phasenbestandteile mittels rasterelektronenmikroskopischer Untersuchungen analysiert und bezüglich Eignung als Zusatzstoff in Beton bewertet. Mit dem aufbereiteten Reststoff sollen neue Kern- und Vorsatzbetonmischungen für die Betonfertigteilherstellung material- und technologierecht entwickelt und im Labormaßstab hergestellt werden. Ziel der Laboruntersuchung ist die maximal mögliche Reststoffdosierung unter Beibehaltung der bestehenden Eigenschaften von Pflastersteinen im Bestand. Als Ergebnis der Werksversuche soll der Gesamtherstellprozess analysiert und bewertet werden. Hierzu zählen Dosierung, Taktzeiten, Gründstandfestigkeit, Rüttel-Press-Energie-eintrag und Nachbehandlung. Anhand einer Referenzflächen werden nachfolgend praxisnahe Untersuchungen, wie bspw. Dauerhaftigkeit und Farbstabilität, erforscht und die Ergebnisse bewertet.Item type: Item , Carbon2Chem - Darstellung der Einsetzbarkeit von "grünem", aus Industrieabgasen hergestelltem Methanol im Automobilsektor als CO2-neutralem, emissionsfreiem und global einsetzbarem Kraftstoff (C2C_Upgrade_L-VIII)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-07) Fitz, Patrick; Jaensch, MalteIm Rahmen des Verbundvorhabens Carbon2Chem Phase 2 – L-VIII wurde am Lehrstuhl für Nachhaltige Mobile Antriebssysteme der Technischen Universität München die Einsetzbarkeit regenerativ hergestellter Alkoholkraftstoffe, insbesondere des Methanol-Ethanol-Benzin-Blends A21 (80 % Benzin, 15 % Methanol, 5 % Ethanol) sowie reinem Methanol und Ethanol, in einem seriell-hybriden Antriebskonzept untersucht. Zentrales Aggregat war der von der Obrist DE GmbH entwickelte vibrationsfreie Zweizylinder-Generator (ZVG), der in wenigen wirkungsgradoptimierten Betriebspunkten betrieben wird. Für die experimentellen Untersuchungen wurde ein dedizierter Prüfstandsaufbau mit Hochvolt-Anbindung an einen Batteriesimulator, einer methanolbeständigen Kraftstoffversorgung sowie umfassender Indizier- und Abgasmesstechnik realisiert. Ergänzend wurden Grundlagenversuche an einem Einzylinder-Forschungsmotor durchgeführt.Item type: Item , Verbundprojekt ADAPTEX: Adaptive Erdsystemmodellierung mit stark reduzierter Berechnungsdauer für Exascale-Supercomputer(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-07) Holke, Johannes Albrecht; Spenke, ThomasIm Verbundprojekt ADAPTEX wurde ein allgemein nutzbares Open-Source Softwareframeworks für exascale-fähige Strömungssimulationen mit adaptiver Gitterverfeinerung in der Erdsystemmodellierung entwickelt. Dabei wurden existierende, individuell spezialisierte HPC-Bibliotheken für adaptive Verfeinerung, diskontinuierliche Galerkin-Verfahren und Methoden der Multiskalenanalyse kombiniert, um die Skalierbarkeit und Ressourceneffizienz wissenschaftlicher Anwendungen deutlich zu verbessern. Im Teilvorhaben des Instituts für Softwaretechnologie (SC) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) stand die Bibliothek t8code im Mittelpunkt, die auf effiziente und massiv parallele Gitteradaption spezialisiert ist. Die wichtigsten Ziele waren hier die Weiterentwicklung der Kernalgorithmen mit Fokus auf heterogene Rechensysteme, die Erweiterung der Code-Interfaces und die Unterstützung von Anwendungen der Erdsystemmodellierung. Mithilfe dieser Arbeiten sollte ADAPTEX dynamische adaptive Gitter als Schlüsseltechnologie positionieren, die die Skalierbarkeit auf kommenden Exascale-Systemen verbessert und Laufzeit sowie Speicherbedarf reduziert, bzw. eine erhöhte Modellauflösung bei gleichbleibenden Kosten ermöglicht.Item type: Item , SAMSmart - Sicherheitsassistenzmanager für das Smart Home(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-08) Alizadeh, Fatemeh[no abstract available]Item type: Item , Inline-Prozesskettenentwicklung für Reparaturverfahren zum Recycling von AMC-Werkstoffen; Teilvorhaben: Inline Prozesskettenentwicklung zum Reparieren von AMC-Werkstoffen sowie Porendetektion mittels aktiver IR-Thermographie zur Prozessüberwachung(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-05-07) Zafar, Syed Ali[no abstract available]Item type: Item , Schlussbericht zum Projekt: Substitution von Erdgas bei Reduktionsbränden in der Keramik unter Einsatz von Wasserstoff und Wasserstoff-Inert Gasgemischen sowie unter Einsatz von Materialien mit einer hohen Sauerstoffaffinität bei Einsatztemperaturen über 1000°C(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025)[no abstract available]Item type: Item , HANCOCK - Harmonisierung und Aufbau eines umfassenden, multimodalen Datensatzes für Kopf-Hals-Karzinome(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Kist, Andreas; Gostian, Antoniu; Eckstein, Markus[no abstract available]Item type: Item , Agrarsysteme der Zukunft: SUSKULT - Entwicklung eines nachhaltigen Kultivierungssystems für Nahrungsmittel resilienter Metropolregionen, Teilprojekt F(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Schwindenhammer, Sandra[no abstract available]Item type: Item , F&E-Vorhaben: Planung, Durchführung und Auswertung von TDP1 Betrieb und Experimente, 3. Experimentphase(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-05-19) Marynowski, ThomasDieses Dokument enthält den Abschlussbericht für das F&E-Vorhaben "Planung, Durchführung und Auswertung von TDP1 Betrieb und Experimente, 3. Experimentphase". Ziel des Vorhabens waren die Durchführung erweiterter Charakterisierungs- und der Leistungsfähigkeitsuntersuchungen der LCT GEO – LEO, der LCT- Boden und der LCT- AIR Verbindung unter Einschluss aller relevanten Systemeinflüsse auf den Laserlink. Diese Untersuchungen lieferten fundierte Daten für die technologischen und konzeptionellen Verbesserungen / Beurteilungen der LCTs sowie die Potentiale für die neuen Nutzungsszenarien. Der Bericht fasst die wesentlichen Arbeiten und Ergebnisse des Vorhabens zusammen.
