Forschungsberichte Pflichtabgabe (BMFTR, BMWE…)
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Item type: Item , Gbi4S: Genomische Sequenzauslesung - auf dem Weg zur molekularen Diagnostik (SeqQuery)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025)Datei-Upload durch TIBItem type: Item , Nationale Modellierungsstrategie - ESM-Unterstützungsteam: Software-Engineering für HPC-Programmierung und Workflows von ESM-Modellen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-09) Bockelmann, Hendryk; Ehlert, IrisItem type: Item , Hybride 3D Bestandsdatenerfassung und modellgestützte Prüfung von Verkehrswasserbauwerken für ein nachhaltiges Infrastruktur-Lifecycle-Management - Teilprojekt: KI-basierte Fusionsstrategien(2026-03-09) Neumann, Ingo; Alkhatib, HamzaDeutschland verfügt über etwa 3.000 km Uferwände in Häfen und an Wasserstraßen sowie rund 2.500 Anlagen an den Bundeswasserstraßen. Etwa 80 % der Schleusen und Wehre sind älter als 50 Jahre, 30 % sogar älter als 100 Jahre, obwohl ihre theoretische Lebensdauer bei etwa 80 bis 100 Jahren liegt. Untersuchungen der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) zeigen, dass sich etwa 70 % dieser Anlagen nur noch in einem ausreichenden oder sogar ungenügenden Zustand befinden (Bundesanstalt für Wasserbau, 2018). Um den Betrieb in Zukunft sicherzustellen, sind zeitnah und nahezu flächendeckend massive Investitionen in den Erhalt der Infrastruktur unerlässlich. Forschungsziel des vorliegenden Projekts ist es, Hafenbauwerke als volldigitale Zwillinge abzubilden. Unter Einsatz von IoT-basierter Messtechnik und KI-Technologien wird so eine intelligente Hafeninfrastruktur geschaffen. Dies ermöglicht die genaue Diagnose von Erhaltungszustand und Restlebensdauer sowie eine frühzeitige Fehlerdetektion, ohne das reale System zu beeinträchtigen.Item type: Item , HZwo:SuSyMobil - Stack- und Systemkomponenten von PEM-Brennstoffzellen für Mobilitätsanwendungen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-11-01) Schmiedel, René; Keller, Nico; von Unwerth, ThomasItem type: Item , Projekt BMFTR MANNHEIM CeCaS; Teilvorhaben MLE(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-01-28) Schubert, Endric; Braun, Andreas; Langenbach, UlrichMLE konnte demonstrieren, dass eine Chiplet-taugliche Implementierung von offenen Standards und Protokollen geeignet ist, um die enormen Datenmengen für anspruchsvolle Berechnungen in hochautomatisierten Fahrzeugen sicher und in Echtzeit zu transportieren.Item type: Item , SPELL - Semantische Plattform zur intelligenten Entscheidungs- und Einsatzunterstützung in Leitstellen und beim Lagemanagement(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Rietzke, Eric; Grumbach, LisaKrisensituationen wie Pandemien oder Großschadenereignisse haben tiefgreifende Auswirkungen auf viele Wirtschafts- und Lebensbereiche und erfordern daher eine situationsspezifische, intersektorale und interorganisationale Zusammenarbeit von unterschiedlichsten Leitstellen und Lagezentren. Die Interoperabilität der beteiligten Akteure und ihrer IT-Systeme ist dabei gegenwärtig sehr eingeschränkt, so dass eine effiziente Gestaltung von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, Nothilfe, Schutz von kritischen Infrastrukturen sowie zur Informationsversorgung der Bevölkerung nur schwer oder verspätet gewährleistet ist. Heute besteht die Chance, bei solchen Krisensituationen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und Datentechnologien einen deutlichen Zeitgewinn zu erzielen und so die Lage schneller beherrschbar sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Systeme resilienter zu machen. Das Projekt SPELL hat die Schaffung einer semantischen Plattform zum Ziel, die verschiedenste Datenquellen datenschutzkonform und zugriffskontrolliert integriert, darauf aufbauend KI-basierte Mehrwertdienste (KID) zur Entscheidungsund Einsatzunterstützung in Leitstellen und Lagezentren bereitstellt und diese in unterschiedlichen Use Cases umsetzt und erprobt. Durch Standardisierung und Offenheit der Plattform wird ein umfassendes Ökosystem geschaffen, für das ein nachhaltiges Geschäfts- und Betriebsmodell umgesetzt wird, welches ein rasches Wachstum und internationale Strahlkraft ermöglicht und zugleich die Markteintrittsbarrieren für neue Akteure, insbesondere auch KI-Startups, senkt. Zentrales Verwertungsziel ist es, die während der Projektlaufzeit aufgebaute SPELL-Plattform nach der Erprobung in den Use Cases dauerhaft produktiv weiter zu betreiben und sukzessive zu einer verteilten Infrastruktur auszubauen. Datei-Upload durch TIBItem type: Item , AgiloBat2 - Aufbau eines agilen Produktionssystem für die format-, material- und stückzahlflexible Pouch-Zellen Produktion(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025) Heugel, Philipp; Hagen, Markus; Klein, Franziska; Nguyen, Josef Quan; Shyan Lau, David HuiDatei-Upload durch TIBItem type: Item , ZuSiNa: Besserer Zugang und Sichtbarkeit von Nachhaltigkeitsinformationen im Online-Handel durch künstliche Intelligenz(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024) Thorun, Christian; Kettner, Sara Elisa; Paschke, Florian; Bodenheimer, Miriam; Stahl, FredericEine grundlegende Herausforderung für den nachhaltigen Online-Konsum besteht darin, dass Nachhaltigkeitsinformationen im Online-Handel oft lückenhaft und schwer verständlich sind. Für Verbraucher:innen ist es dabei oftmals schwierig, den genauen Mehrwert und die Verlässlichkeit von Umweltzeichen und weiteren Nachhaltigkeitsinformationen zu beurteilen. Zudem haben Unternehmen Schwierigkeiten, externe Nachhaltigkeitsinformationen kosteneffizient und verständlich in ihre Online-Angebote zu integrieren. Dabei gibt es durchaus Potenzial für grundlegende Methoden der Datenintegration und maschinellen Lernens, die die genannten Herausforderungen lösen können. Sie wurden jedoch noch nicht speziell auf die Anforderungen von Nachhaltigkeitsinformationen im Online-Handel zugeschnitten. Diese Lücken sollte das ZuSiNa-Vorhaben schließen und zielte darauf ab, die Zugänglichkeit und Verständlichkeit von Nachhaltigkeitsinformationen im Online-Handel zu verbessern. Dies sollte durch die Entwicklung und Implementierung von KI-gestützten Verfahren zur Verarbeitung und Darstellung dieser Informationen erreicht werden. Zudem wurden diverse empirische Methoden zur Erforschung der Verbaucher*innenpräferenzen angewandt. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Integration von Siegelinformationen und weiteren Nachhaltigkeitskennzeichnungen in Online-Shops.Item type: Item , Verbundprojekt: RDV - Real driving validation: Erweiterung der Überprüfbarkeit von Continuous SW Integration in Kommunikation mit Fahrzeugen im Feld; Teilvorhaben: Erhebung und Auswertung von Fahrzeugdaten(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-01-01) Ost, Thomas; Tilgner, SimonAutonome Fahrsysteme auf öffentlichen Straßen sind in höchstem Maße sicherheitsrelevant. Es muss sichergestellt sein, dass Fahrzeuge über ihre Lebenszeit den Anforderungen an die Verkehrssicherheit genügen. Eine neutrale und unabhängige regelmäßige technische Untersuchung ist ein wichtiges Instrument zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit. Sie dient damit dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer. Um dies weiterhin auch für automatisierte Fahrfunktionen von Level 3 bis Level 5 sicherstellen zu können, müssen die entsprechenden Systeme sowohl bei der Typ-Genehmigung/Prüfung als auch bei der periodischen Überwachung fundiert geprüft werden können. Die Ergebnisse des Vorhabens fließen in ein Gesamtkonzept für eine solche Überwachung an teil- oder vollautonomen Fahrzeugen ein. Das Teilvorhaben von DEKRA in RDV liefert wesentliche Anforderungen zur Prüfung von hochautomatisierten Fahrfunktionen die im Rahmen einer periodischen Überwachung notwendig werden können. Wesentliche Anforderungen sind eine technisch sichere und praktikable Lösung, die integrierbar in bestehende Prüfprozesse ist, die mit geltenden Richtlinien konform ist und eine möglichst einfache „Passed/Failed“-Bewertung für die periodisch technische Überwachung ermöglicht. Zusätzlich konnte ermittelt werden, welche Fahrzeugdaten, zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit hochautomatisierter Fahrfunktionen (Level 3 bis 5) im Rahmen von Typ-Genehmigung und periodischer technischer Überwachung (PTI/Hauptuntersuchung), erhoben und ausgewertet werden können. Der Zugriff und die Verwendbarkeit der Daten sind, stand heute, noch sehr proprietär. Ferner wurde klar definiert welche Daten aus dem Fahrzeug als mögliche Diagnosedaten erhoben werden können und müssen, wenn ein Prüfverfahren bekannt ist. Eine einheitliche und standardisierte Form der Daten die klar in ihrer Syntax und Semantik definiert und bekannt sind, ist dabei anzustreben. Die Analyse verschiedener Datenquellen lieferten im Rahmen des RDV-Projektes ein breites Spektrum an Erkenntnissen. Aus einer der Datenbankanalysen lassen sich aus den Mangelquoten der regelmäßigen technischen Überwachung reale Ausfallraten von Bauteilen bestimmen, die direkt als Datengrundlage für ein erweitertes Markov-Modell dienen können. Diese sind erheblich relevante Ergebnisse für die Gesamtsicherheitsmodellierung und die Zusammenarbeit im RDV-Projekt.Item type: Item , Shared area charging (SharedAC) - eLadeservice in der gewerblichen Wohnungswirtschaft(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-04-23) Schnellhardt, FrankSchlussbericht des Verbundprojektes Shared Area Charging (SharedAC). Zielstellung des Verbundprojektes ist die Entwicklung einer technischen Systemlösung zum automatisierten und skalierbaren Angebot eines innovativen und wirtschaftlichen Ladeservices für Elektrofahrzeuge von Bewohnern in Mehrgeschossbauten im wohnungswirtschaftlichen Umfeld.Item type: Item , Bioökonomie International 2019: ScampiLys - Produktion von Lysin aus Shrimpabfällen für Futtermittelzusatzstoffe unter Nutzung eines metabolisch optimierten Vibrio natriegens Stammes(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-08) Walther, ThomasDie Zusammenarbeit zwischen der Hanoi University of Science and Technology (HUST) und der Professur für Bioverfahrenstechnik an der TU Dresden hatte das Ziel, neue Verfahrensansätze für die Nutzung von Shrimpabfällen zu entwickeln, deren Entsorgung in Vietnam ein zunehmendes Umweltproblem darstellt. Dabei war die HUST für die Entwicklung von effizienten Hydrolysemethoden für die Shrimpabfälle zuständig und die TU Dresden für die Konstruktion eines Produktionsstamms zur Umwandlung der Chitinmonomere Glukosamin und N-Acetly-Glukosamin in die Aminosäure L-Lysin. Vibrio natriegens, der am schnellsten wachsende bisher bekannte nicht-pathogene Mikroorganismus, hat sich als vielversprechender Chassis-Stamm für Anwendungen in der synthetischen Biologie und Biotechnologie erwiesen. Der Organismus ist extrem salztolerant und kann Chitinmonomere sehr effektiv verwerten. Daher wurde dieses Bakterium als Basis für die Konstruktion eines Lysinproduzenten gewählt. Die Arbeiten an der TU Dresden fokussierten auf die Aufklärung der genetischen Basis und Regulation des Lysinstoffwechsels in V. natriegens, dem metabolic engineering von V. natriegens um eine Lysinproduktion zu ermöglichen sowie der Untersuchung des Stoffwechsels von V. natriegens, um weitere Produktivitätssteigerungen durch eine Manipulation des ATP-Stoffwechsels zu ermöglichen. Zunächst wurde der Aufbau und die Regulierung des Biosynthesewegs für L-Lysin und verwandte Aminosäuren der L-Aspartat-Familie (AFAAs) in V. natriegens DSM759 analysiert, um eine umfassende Grundlage für künftige metabolische Engineering-Bemühungen zu schaffen, die darauf abzielen, diesen Stamm zu einem Aminosäure-Überproduzenten zu entwickeln. Die Zusammenstellung der automatisch annotierten Genomsequenzierungsdaten ergab das Vorhandensein von Genduplikaten, die für mutmaßliche Isoenzyme für mehrere enzymatische Reaktionen innerhalb dieser Stoffwechselwege kodieren. Die physiologische Rolle dieser Isoenzyme wurde durch Wachstumsphänotypisierung der entsprechenden Gendeletionsmutanten sowie durch enzymatische Assays analysiert. Wir haben das Vorhandensein eines bisher unbekannten monofunktionellen Aspartatkinase-Isozyms nachgewiesen, das hier als Vn.LysC2 bezeichnet wird und sich als unempfindlich gegenüber allosterischer Hemmung durch AFAA erweist. Darüber hinaus wurden funktionelle Duplikate der Enzyme L-Aspartat-Semialdehyd-Dehydrogenase und Dihydrodipicolinat-Synthase identifiziert. Mit Hilfe von RNA-Sequenzierungsexperimenten wurde die durch AFAAs vermittelte Transkriptionsregulierung sowohl auf die entsprechenden Biosynthesewege als auch auf den globalen Stoffwechsel untersucht. Die Anwesenheit von L-Lysin, L-Threonin, L-Isoleucin und L-Methionin führte zu einer transkriptionellen Repression der jeweiligen Biosynthesewege. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden Lysin-produzierende V. natriegens Stämme konstruiert. Dabei erwies es sich als essentiell, eine DapA Mutante einzusetzen, die durch Mutation resistent gegenüber einer Feedback-Inhibierung durch Lysin gemacht wurde. Die Lysinproduktion wurde durch die parallele Überexpression der von Natur aus Lysin-resistenten Aspartatkinase Vn.LysC2 weiter erhöht. Untersuchungen zur Medienoptimierung zeigten, dass eine Schwefellimitation in definierten Mineralmedien zu den höchsten Lysinerträgen führt. In Schüttelkolbenversuchen wurden Lysinerträge von 0,13 mol/mol bezogen auf verbrauchte Glukose erzielt. Der gleiche Stamm war in der Lage, das Chitin-Monomer N-Acetylglucosamin mit einem Ertrag von 0,09 mol/mol zu Lysin umzuwandeln, während auf den Chitinmonomer Glucosamin keine Lysinproduktion beobachtet wurde. Weiterhin wurde die Möglichkeit untersucht, die Glukoseaufnahmeraten und damit die spezifischen Produktivitäten von V. natriegens Stämmen durch eine Manipulation des ATP-Stoffwechsels weiter zu erhöhen. Dazu wurden ATP-verbrauchende Enzyme (ATPasen) in unterschiedlichen Stärken im Produktionsstamm exprimiert und die physiologische Antwort der Zellen unter verschiedenen Wachstumsbedingungen untersucht. Es wurde gezeigt, dass sich die Glukoseaufnahmeraten von V. natriegens unter aeroben Bedingungen nicht weiter steigern lassen, solange die Zellen exponentiell wachsen. Im Gegensatz dazu zeigen stationäre Zellen eine bis zu dreimal höhere Glukoseaufnahme wenn der ATP-Verbrauch künstlich gesteigert wurde. Zusammengenommen stellen diese Ergebnisse wichtige Grundlagen für die Etablierung von V. natriegens als Produktionsorganismus für die Aminosäure Lysin und die weitere Verbesserung der Leistungsfähigkeit dieses Organismus für industrielle Herstellungsprozesse dar.Item type: Item , Verbundprojekt: Crossmediale Community Plattform zur Vermittlung privater IT-Sicherheitskompetenz für vulnerable Gruppen - CrossComITS; Teilvorhaben: Entwicklung eines technischen Demonstrators (mobile App für Android und iOS und Web Plattform)(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-06) Neidig, Stefan; Czarnecki, LukasItem type: Item , DAFODIL - Datenbasierte Fertigungsoptimierung von Batteriezellen auf Basis von End-of-Line-Daten durch massiven Einsatz von Machine Learning Algorithmen und inline Analytik(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-09) Sauer, Dirk UweDas Projekt DAFODIL zielte darauf ab, die Qualität von Li-Ionen-Batteriezellen bereits in der Produktion systematisch zu erfassen und daraus eine datenbasierte Fertigungsoptimierung mittels Machine-Learning-Algorithmen und Inline-Analytik zu ermöglichen. Aufbauend auf bestehenden Produktionslinien wie MEET und CCT sollte der gesamte Prozess von der Elektrodenfertigung über die Zellassemblierung bis zur Zellfinalisierung detailliert beschrieben sowie für jeden Schritt Optionen zur Sensorintegration identifiziert werden. Dabei waren zentrale Aufgaben die Definition von Qualitätsparametern für Batteriezellen, getrennt nach zerstörungsfreien Methoden (z. B. EIS, Kapazitätstests, Puls-/Float-Tests, Temperaturantwort) und zerstörenden Post-Mortem-Analysen (z. B. Porosität, Materialverteilung), sowie die systematische Erfassung relevanter Prozess- und Qualitätsparameter als Inputgrößen für ML-basierte Modelle. Dabei sollten auch neue Sensoren integriert werden, die noch nicht Stand der Technik waren. Das ISEA der RWTH Aachen sollte schnelle, möglichst automatisierbare Bewertungsmethoden weiterentwickeln und standardisieren, um Referenzdaten für die ML-Verfahren von Siemens bereitzustellen und Korrelationen zwischen Produktionsparametern und Zellqualität aufzudecken. Ergänzend adressierte das PEM die wirtschaftliche Umsetzbarkeit durch Identifikation der größten Stellhebel zur Ausschussreduktion, Clusteranalysen und Kosten-Nutzen-Betrachtungen für Fertigungsszenarien von der Pilotlinie über Kleinserien bis zur Großserie sowie die Ableitung praxisnaher Handlungsempfehlungen für Sensorik und Datenauswertung.Item type: Item , Ein deutscher Beitrag zur Weiterentwicklung der Radioastronomie im Zentimeterwellenlängenbereich(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2024-07-27) Schwarz, Dominik; von Reder, SusiDas Meer Karoo Array Telescope (MeerKAT) ist ein modernes Radiointerferometer das vom Südafrikanischen Radioastronomie Observatorium (SARAO) errichtet und seit 2018 betrieben wird. Die Max Planck Gesellschaft (MPG) trägt mit S-Band-Empfängern, sowie Hard- und Software zu diesem Vorläuferinstrument des Square Kilometre Array (SKA) bei. Das SKA-MPG-Teleskop wurde am gleichen Standort errichtet und 2022 in Betrieb genommen. Das BMBF-Verbundforschungsprojekt D-MeerKAT-II ermöglichte deutschen Wissenschaftler*innen an sieben Universitäten (Bielefeld, Bochum, TU Dortmund, Hamburg, Heidelberg, LMU und TU München) und vier außeruniversitären Forschungsinstituten (MPIfR Bonn, MPA Garching, FZ Jülich, TLS Tautenburg) vielfältige Beiträge zur Weiterentwicklung radioastronomischer Methoden in den MeerKAT zugänglichen Wellenlängenbereichen zu leisten. Diese Beiträge umfassen die Errichtung eines prototypischen, zukunftsorientierten Zentrums für große Mengen radioastronomischer Forschungsdaten, einschließlich der Entwicklung skalierbarer Pipelines für MeerKAT (Arbeitspaket 1), die Etablierung neuer Methoden für die MeerKAT-Bildgebung und Signalverarbeitung (Arbeitspaket 2), die Ermöglichung der Durchsuchung von Radiodaten und der Identifikation von transienten Objekten in Echtzeit (Arbeitspaket 3), die Vorbereitung von ”on-the-fly”-Interferometrie in Beobachtungen im Abtastmodus mit MeerKAT (Arbeitspaket 4), und die Ertüchtigung des SKA-MPG-Teleskopes für eine spektro-polarimetrische Himmelsdurchmusterung und den robotischen Betrieb, sowie der Qualitätsprüfung der Daten mithilfe von Metadaten (Arbeitspaket 5). Die Universität Bielefeld hatte mit dem Teilprojekt 1 die zentrale Koordination des DMeerKAT Konsortiums inne, sowie die Planung und Durchführung von vorbereitenden Arbeiten für den Betrieb des SKA-MPG-Teleskops und eine Himmelsdurchmusterung im S-Band mit dem eben diesem (AP5), in Kooperation mit dem MPIfR Bonn, die Untersuchung des Potentials von maschinellem Lernen für die Suche nach Pulsaren (AP3), sowie, in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum, die Konzeption, den Aufbau, und die Auswertung der ersten Erfahrungen aus dem Betrieb des Datenzentrum-Prototyps am FZ Jülich (AP1). Die D-MeerKAT-Projektpartner konnten in allen Arbeitspaketen wesentliche Fortschritte erzielen und dadurch neue wissenschaftliche Perspektiven für die Radioastronomie eröffnen.Item type: Item , NuDHe - Bedingungskonstellationen für die Nutzung befragungs- und prozessbasierter Daten in der Hochschulentwicklung (Teilvorhaben "Qualität in der Lehre")(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-06) Janson, Kerstin; Krempkow, René; Rathke, JuliaDas Teilvorhaben „Qualität in der Lehre“ (QiL) im Verbundprojekt NuDHe („Bedingungskonstellationen für die Nutzung befragungs- und prozessbasierter Daten in der Hochschulentwicklung“) hatte zum Ziel, Bedingungen zu identifizieren, unter denen Befragungs- und Prozessdaten in hochschulinternen Qualitätsentwicklungsprozessen im Bereich Studium und Lehre genutzt bzw. nicht genutzt werden. Das Projekt wurde im Verbund mit dem Deutschen Zentrum für Wissenschafts- und Hochschulforschung (DZHW) durchgeführt, welches dieselbe Fragestellung mit derselben Methodik im Handlungsfeld „Förderung des wissenschaftlich Nachwuchses“ untersuchte. Im Handlungsfeld Qualität in der Lehre wurde primär die Nutzung von Daten aus internen und externen Studierenden-, Lehr- und Absolventenbefragungen (z. B. KOAB, BAP), hochschulinterne Lehrveranstaltungs- und Studiengangsevaluationen sowie prozessproduzierte Studienverlaufsdaten betrachtet. Das Vorhaben untersuchte, wie diese Daten an Hochschulen aufbereitet, kommuniziert und für Qualitätsentwicklungsentscheidungen herangezogen werden.Item type: Item , RUBIN - reACT - Vertical 1 - Next Gen Innovation – Modellbasierte Ansätze zur Etablierung von Innovationsökosystemen und digitalen Innovationssystemen im Bereich resorbierbarer Implantat-Konzepte; TP1.2: Modellbasierte Systementwicklung zur Innovierung resorbierbarer Implantat-Konzepte(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-09) Waigand, Philipp; Jacobs, Georg; Hartmann, Georg; Wieja, Franziska; Boelsen, KathrinResorbierbare, medizinische Lösungen (RML) sind eines der großen Ziele in der operativen, orthopädischen und traumatologischen Chirurgie. Für eine erfolgreiche Versorgung muss die Technologie individuell an den jeweiligen Patienten angepasst werden. Allerdings werden resorbierbare Implantate derzeit nur für Standardpatienten entwickelt, da die manuellen Entwicklungsaufwände für eine patientenspezifische oder für Baureihen optimierte Anpassung, die Abschätzung des Risikos sowie die Zertifizierung zu hoch sind. Das liegt daran, das notwendige Entwicklungsdaten (z. B. patientenspezifische Geometrie, Belastung oder Abbaurate des Materials) in zahlreichen Unterlagen oder unabhängigen Modellen (z. B. 3D-CAD-Modell zur Makro- und Mikrostrukturierung der Lösung, MKS-Modell zur Berechnung der individuellen Belastung der Lösung oder Kennfelder des Degradationsverhaltens) vorliegen oder erst zu erstellen sind. Weiterhin sind im Kontext der Medizinproduktentwicklung die umfangreichen gesetzlichen Rahmenbedingungen der Medical Device Regulation (MDR) für eine Zertifizierung im europäischen Raum zu berücksichtigen. Diese verlangen die Einführung eines Risikomanagements, um potentielle Risiken der Produkte abzuschätzen und zu minimieren. Eine etablierte Methode dafür ist die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA). Das Ziel des Teilvorhabens TP1.2 – Modellbasierte Systementwicklung zur Innovierung resorbierbarer Implantat-Konzept in dem Forschungsprojekt reACT war daher die Erforschung eines effizienten Auslegungs- und Risikomanagementprozesses für die Entwicklung patientenspezifischer oder für Patientengruppen optimierte Baureihen resorbierbarer, medizinischer Lösungen.Item type: Item , Implementierung des Ökosystemleistungs-Konzepts in die Planung Grüner Infrastruktur zur Stärkung der Resilienz der Metropole Ruhr und chinesischer Megacities - IMECOGIP; TP1: Koordination, Daten, planungstheoretische Grundlagen(2025-12-31) Zepp, Harald; Gruenhagen, LarsGrüne Infrastruktur (GI) ist weithin als Mittel zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung anerkannt. Die Förderung von GI in urbanen Räumen gewinnt sowohl in Deutschland als auch international zunehmend an Bedeutung. Die GI ist Trägerin von Ökosystemleistungen (ÖSL), d. h. von Leistungen natürlicher Elemente, die positive Effekte auf die Menschen in der Stadt ausüben, z. B. Grünflächen, Straßenbäume, Wälder und Wasserflächen. GI lässt sich in China und in Deutschland in idealer Weise mit den Bemühungen zur Klimaanpassung als naturbasierte Lösungen verknüpfen, da etliche dieser ÖSL unmittelbar das Stadtklima beeinflussen. Das Gleiche gilt für ÖSL, die die biologische Vielfalt fördern. Schließlich besitzt GI positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, und sie kann soziale Interaktionen fördern. Das vorliegende Forschungsprojekt hat das Ziel, den ÖSL-Ansatz in die räumliche Planung von GI zu übertragen und entsprechende Anwendungsverfahren für die Praxis zu entwickeln. Dabei werden zwei Hauptergebnisse angestrebt: Zum einen die Entwicklung einer innovativen Methodik zur Bewertung von GI in der Planung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse über städtische ÖSL. Zum anderen die Konzipierung und Erprobung einer digitalen, GIS-basierten Toolbox, die eine praxisnahe Bewertung unterschiedlicher Planungsszenarien bei der Entwicklung von GI ermöglicht. Vorhandene Toolboxen lassen Verbesserungsbedarf hinsichtlich des Umfassungsgrads an ÖSL, der Anpassungsmöglichkeiten an verschiedene räumliche Maßstäbe und der Transferpotentiale auf unterschiedliche Regionen erkennen. Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, die genannten Entwicklungsbedarfe zu decken und darüber hinaus Synergien und Trade-offs zwischen ÖSL transparent zu machen.Item type: Item , KI-gestützte Assayentwicklung für phänotypische Carbapenemresistenz durch Porin-Verlust und Efflux-Überexpression bei Gram-negativen Bakterien (PREPLEX); Teilvorhaben: Identifikation und Validierung der Targets, die zur Carbapenemresistenz durch Porin-Verlust und Efflux-Überexpression führen(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-09) Makarewicz, OliwiaCarbapenem-resistente Gram-negative Bakterien stellen eine zunehmende Herausforderung für die klinische Therapie dar. Neben Carbapenemasen spielen insbesondere nicht-enzymatische Mechanismen wie Porinverlust und Efflux-Überexpression eine wichtige Rolle, werden jedoch durch etablierte molekulare Diagnostikverfahren häufig nicht erkannt. Ziel des Projektes PREPLEX war die Identifikation und Validierung molekularer und funktioneller Determinanten dieser Resistenzformen. Durch die Kombination aus genomischer Analyse, Machine-Learning-Ansätzen und funktionellen Experimenten konnte gezeigt werden, dass Porinverlust ein zentraler, aber nicht alleiniger Mechanismus der Carbapenemresistenz ist. Darüber hinaus wurde ein Stress-Transkriptomik-Ansatz etabliert, der neue Perspektiven für eine expressionsbasierte Diagnostik komplexer Resistenzmechanismen eröffnet.Item type: Item , Schlussbericht zum BMWK-geförderten Forschungs-Verbundvorhaben "BIG - Bereitstellung von Innovationen für große Waferformate"; Teilvorhaben: "Neue Ansätze zur Kantenpassivierung und flexiblen Zellverschaltung", Tätigkeiten am ISC Konstanz e.V.(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2025-11-28) Tune, Daniel; Rudolph, DominikDas BIG-Projekt entwickelte die nächste Generation von Zellteilungs- und Verbindungsprozessen für Zellen größerer Waferformate. Neben der administrativen Leitung des Projekts gliederten sich die wissenschaftlichen und technischen Aufgaben des ISC Konstanz im BIG-Projekt im Wesentlichen in vier Themenbereiche: Zellproduktion und -weiterentwicklung, Entwicklung kombinierter Laserschneid- und Kantenpassivierungsprozesse, Entwicklung von Lötpaste für Schindel- und Verbinderanwendungen sowie Entwicklung von Modulprozessen. Das ISC Konstanz arbeitete an neuen Zellprozessen für großformatige Wafer, darunter die Entwicklung von Zellprozessen zur Minimierung von Passivierungsverlusten aufgrund von Laserschneideschäden. Das ISC Konstanz untersuchte laserbasierte Strategien zur Kantenpassivierung, um verbleibende Passivierungsverluste an den Kanten auszugleichen. Das ISC Konstanz entwickelte außerdem neue Konzepte für die Zell-/Stringverbindung, die einen deutlich geringeren Verbrauch an Verbindungsmaterial und damit verbundene Kosten ermöglichen und gleichzeitig die langfristige Leistung und Zuverlässigkeit erheblich verbessern. Das ISC Konstanz unterstützte seinen Partner Tamura-Elsold, einen Hersteller von Lötpasten, bei der Entwicklung neuer Lötpastenformulierungen, die für optimale Leistung in Solarmodulanwendungen ausgelegt sind, und unterstützte seinen Partner ASYS bei der Entwicklung eines Prototyps eines Laserwerkzeugs zum sauberen Schneiden von Solarzellen mit minimaler oder gar keiner Laserschädigung.Item type: Item , BonaRes (Modul B): BonaRes-Zentrum für Bodenforschung, Teilprojekt B(Hannover : Technische Informationsbibliothek, 2026-03-09) Helming, Katharina; Specka, Xenia; Svoboda, Nikolai
