BeaT - Berufliche Bildung erneuern für die automobile Transformation
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Das Projekt "BeaT - Berufliche Bildung erneuern für die automobile Transformation" ermittelte die sich verändernden Qualifikationsanforderungen und Rahmenbedingungen von Berufen, die sich speziell im Zuge industrieller Transformationsprozesse im Rahmen der Energiewende und der Einführung von Elektromobilität ergaben. Diese Prozesse sind durch eine fortschreitende Digitalisierung und die Einführung von Industrie 4.0-Technologien zur smarten Nutzung erneuerbarer Energien sowie zur Ressourcenschonung und -effizienz (im Zuge der Etablierung einer Kreislaufwirtschaft) gekennzeichnet. In manchen Branchen wie der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer ist die Transformation durch die Umstellung der Antriebssysteme und der zugehörigen Energiespeicher (hier exemplarisch batteriebetriebene E-Autos) besonders gravierend, da sie viele Betriebe und Beschäftigte betraf. Hierauf legten wir den Fokus.
Daher zielte das Projekt darauf ab, eine neue Wissensbasis für die bedarfsgerechte Anpassung der beruflichen Aus- und Weiterbildung - exemplarisch in der Automobilbranche und ihrem industriellen Umfeld - zu schaffen. Mithilfe einer empirischen Studie wurden im Detail Qualifizierungsbedarfe identifiziert. Die Studie fokussierte auf Thüringen, weil sich die adressierten Themen hier im Zuge der Ansiedlung der ersten deutschen Auto-Batteriefabrik und der absehbaren Veränderungen bei Kunden, Zulieferern und Instandhaltung besonders gut studieren ließen. Ein Abgleich mit bestehenden Aus- und Weiterbildungsangeboten machte Defizite (Mismatch-Analyse) sichtbar, für die zusammen mit unseren Praxispartnern Lösungskonzepte sowie prototypisch Ergänzungsangebote entwickelt wurden.
Wir traten als Verbund in den Austausch mit Qualifizierungsträgern und Branchenvertretern, Verbänden der Arbeitgeber und Gewerkschaften sowie politischen Entscheidungsträgern, um unsere Erkenntnisse zu teilen und einen breiten Transfer zu ermöglichen.
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