Abhängigkeit der spezifischen Oberfläche technischer Glaspulver von der chemischen Zusammensetzung
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Abstract
Die an Kalk-Natron-Gläsern durchgeführten Untersuchungen gaben keinen Anhaltspunkt, eine Abhängigkeit der spezifischen Oberfläche von der chemischen Zusammensetzung anzunehmen. In Fortsetzung dieser Arbeitsrichtung wurden 25 technische Glaserzeugnisse auf die Feinheit etwa 30 bis 60 µm zerkleinert und die spezifische Oberfläche dieser Pulver nach der Adsorptionsmethode gemessen sowie andere mikromere Kennzahlen ermittelt. Die Ergebnisse zeigen, daß die Streuung der Einzelwerte um den gemeinsamen Mittelwert bei diesen Glaspulvern wesentlich größer ist und außerhalb der Fehlergrenze liegt. Da ein funktioneller Zusammenhang zwischen der spezifischen Oberfläche und anderen mikromeren Eigenschaften der Glaspulver nicht erkennbar war, wurden die Ergebnisse einer einfachen Korrelationsanalyse unterworfen. Diese Analyse ergab, daß der Zusammenhang zwischen der spezifischen Oberfläche und der Dispersität der Pulver unbedeutsam ist. Auch der Einfluß der Wandstärke der Erzeugnisse auf die spezifische Oberfläche ist völlig insignifikant. Um den Einfluß der chemischen Zusammensetzung statistisch zu überprüfen, wurde eine mehrfache Korrelationsanlage durchgeführt, wobei die spezifische Oberfläche als Zielgröße und die 9 Glaskomponenten, die etwa 99% der Glassubstanz ausmachen, als Einflußgrößen eingesetzt wurden. Diese Analyse ergab, daß nur der Einfluß der Oxide B2O3, MgO und K2O statistisch gesichert ist.