Selektive Entfernung monovalenter Ionen aus salzhaltigen Wässern für die Grundwasseranreicherung und Trinkwasseraufbereitung: Teilprojekt 3
Verbundprojekt : Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
In der Industrie, der Landwirtschaft und auch der Wasserwirtschaft generell gibt es eine Vielzahl an Problemstellung mit Wasserverunreinigungen bzw. Grenzwertüberschreitungen von gelösten Ionen. Hierbei sind oft nur verhältnismäßig gering Konzentrationsüberschreitungen der Fall. Hinzu kommt, dass eine bestimmte die Zusammensetzung der Ionen angestrebt wird, so dass keine vollständige Entfernung bzw. Entsalzung angestrebt werden sollte. Das im Vorhaben gegenständliche MCDI-Verfahren kann in der Variante der monovalenten Entsalzung ein zielführender Ansatz zur Lösung des Problems darstellen. Im vorliegenden Teilprojekt sind die für das MCDI-Verfahren notwendigen monovalenten Ionenaus-tauschermembranen im Fokus der Entwicklungsarbeiten gewesen. Ziel der Membranentwicklung war es Ionenaustauschermembranen mit monovalenter Selektivität zu entwickeln. Hierfür sind 3 hauptsächliche Ansätze verfolgt worden: 1. Modifizierung von NF-Membranen mit Ionenaustauscher-Material in der porösen Stützschicht. 2. Modifizierung von MF-Membranen und Trägervliesen mit Ionenaustauscher-Material in der porösen Stützschicht und Beschichtung mit Polyamiden zur Erreichung von mono-valenter Selektivität 3. Modifizierung von dichten Ionenaustauscher-Membranen mit Polyamiden zur Erreichung von monovalenter Selektivität Zur Bewertung der präparierten Membranen und Materialien waren die wichtigsten Größen der Membranwiderstand (Ω*cm²), die Permselektivität Kation zu Anion (%) und die Valenzse-lektivität (ein- zu mehrwertige Valenz) eines betreffenden Ionenpaars.
