Modulare Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt zur individuellen Kompetenzentwicklung (MoSAiK) 2.0

Schlussbericht zum Projektende des Verbundprojektes MoSAiK der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

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Das Projekt „MoSAiK 2.0“ wurde als Einzelvorhaben der Universität Koblenz-Landau als Folgeantrag zum Ausbau und zur nachhaltigen Verankerung der in der ersten Förderphase entwickelten und erprobten Produkte, Prozesse, Strategien und Strukturen in der Lehrerbildung an der Universität Koblenz-Landau konzipiert. Unter Einbeziehung aller an der Lehrkräftebildung beteiligten Fachbereiche und zahlreicher zentraler Einrichtungen beider Standorte wurde das Ziel einer Modularen Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt zur individuellen Kompetenzentwicklung (weiter-)verfolgt. Vom 01.01.2023 an wurde MoSAiK 2.0 als Verbundprojekt der Universität Koblenz (uk) und der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) fortgeführt – aufgrund der durch den rheinland-pfälzischen Ministerrat im Jahr 2019 beschlossenen Neustrukturierung der Universität Koblenz-Landau und dem daraus resultierenden Aufbau einer selbständigen Universität Koblenz sowie der neuen RPTU, bestehend aus dem Standort Landau der Universität Koblenz-Landau und der Technischen Universität Kaiserslautern. Inhaltlich knüpft MoSAiK 2.0 an den in der ersten Förderphase entwickelten und etablierten holistischen Ansatz an, der im Sinne eines Mosaiks das Gesamtbild der Anforderungen an eine Lehrkraft und wissenschaftlich fundierte Möglichkeiten zu deren Bewältigung zeigt. Durch die zweite Förderphase sollten identifizierte Lücken im Mosaik geschlossen werden und nachhaltige Verbesserungen für Studierende der lehrkräftebildenden Studiengänge für alle fünf Schulformen erzielt werden. Dazu wurden auf Basis der in der fortgeschriebenen Stärken-Schwächen-Analyse identifizierten Herausforderungen Ziele innerhalb der Handlungsfelder Theorie-Praxis-Verknüpfung, Phasenvernetzung, individuelle Weiterentwicklung der Studierenden durch Reflexion, produktiver Umgang mit Heterogenität und Inklusion sowie Digitalisierung in und von Lern- und Bildungsprozessen abgeleitet, denen sich die Universität Koblenz-Landau im Rahmen des Projektes stellte. Die bewährte Projektstruktur aus einem rahmenden ZP mit sechs Querschnittseinheiten, die gemeinsam zu den übergreifenden Projektzielen beitrugen sowie 15 TP, welche im Verlaufe der Projektlaufzeit durch ein zusätzliches assoziiertes TP ergänzt wurden, wurde aus der ersten Förderphase beibehalten und die Aufgabenpakete an die neuen Erfordernisse angepasst. Insgesamt 12 Projekteinheiten, davon 8 Teilprojekte, sowie und ein assoziiertes Teilprojekt blieben an der RPTU verortet. Inhaltlich wurde unmittelbar an die Arbeiten aus dem Einzelvorhaben angeknüpft und diese in enger Zusammenarbeit mit dem Verbundpartner fortgeführt. Die in den Teilprojekten entwickelten Maßnahmen befassten sich mit der (Weiter-) Entwicklung, Erprobung und Implementierung von Zertifikatsprogrammen als Möglichkeiten zur Flexibilisierung und Profilierung des Studienangebots, initiieren Lernprozesse über Lehr-Lern-Labore und weitere außerschulische Lernorte, knüpften an entwickelte Laborkonzepte an und entwickelten diese im Hinblick auf Digitalisierung, Phasenvernetzung und Reflexion fort. Die phasenübergreifende Öffnung von Seminaren und gemeinsame Ausarbeitung von Unterrichtseinheiten und -materialien war nur eines von vielen bereichernden Elementen. Zur Reflexion wurden Fälle und Videomaterialien in Flipped-Classroom oder Blended-Learning-Konzepte eingebunden. Im Bereich der Digitalisierung von Materialien und Konzepten stand insbesondere die didaktische Passung der Maßnahmen im Fokus. Im letzten Jahr der Qualitätsoffensive standen vor allem die Ergebnisdokumentationen und nachhaltigen Implementationen von Maßnahmen im Fokus.

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