Verbundvorhaben H2Giga_QT5.1_HyPLANT100: Entwicklung optimierter und automatisierter Abläufe und Standards für den Aufbau großskaliger Wasserelektrolyseure; Teilvorhaben: Flexibilisierung des Automatisierungs- und Roboterprogrammierungsprozesses bei Hybriden Montagesystemen
H2Giga - Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Das H2Giga-Projekt HyPLANT100 verfolgt das strategische Ziel, die industrielle Skalierung großskaliger Wasser-Elektrolyseursysteme entscheidend voranzubringen und damit einen beschleunigten Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland zu ermöglichen. Im Fokus stehen die Entwicklung effizienter Montage- und Aufstellungskonzepte, die Schließung der Lücke zwischen der Kleinelektrolyseur-Fertigung und dem betriebsbereiten Gesamtsystem sowie die Ableitung von Standardisierungsempfehlungen, insbesondere für Schnittstellen als Grundlage einer (Teil-)Automatisierung. Durch ein modular aufgebautes, zweistufiges Produktionskonzept sollen sowohl hohe Skaleneffekte als auch eine standort- und kundenspezifische Konfiguration ermöglicht werden. Die im H2Giga-Projekt HyPLANT100 erzielten Ergebnisse zielen darauf ab, die Effizienz, Geschwindigkeit und Flexibilität bei der Realisierung großskaliger Elektrolyseure signifikant zu steigern und die Forschungsergebnisse industriell nutzbar zu machen. Das Ziel des Teilvorhabens des Lehrstuhls für Produktionssysteme (LPS) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) war die roboter- und Mensch-Roboter-Kollaborationsgestützte (MRK) Montage in der hybriden Produktion von großskaligen Elektrolyseuren im H2Giga-Projekt HyPLANT100. Das Projekt fokussierte sich auf die Entwicklung und Umsetzung einer durchgängigen Methodik zur vollständigen Produktionssimulation, zur Realisierung hybrider Montagesysteme sowie zur Implementierung selbstkonfigurierender Roboterprogramme und MRK-Aufgabenverteilungen. Wichtige Kriterien sind eine konsistente Datenstrukturierung und -haltung zur Anlagen- und Ablaufplanung in der Produktion von großskaligen Elektrolyseuren mit elektrischer Anschlussleistung von ein bis zwei Gigawatt (GW).
