Verbundvorhaben: Spezifikation, Entwicklung und praktische Erprobung neuer, auf Wald und Holz 4.0-Konzepten beruhender Ansätze für eine intelligente und vollintegrierte Holzernte (Smart Forestry)
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Die Holzernte als Teil einer multifunktionalen Waldwirtschaft bewegt sich immer mehr im Spannungsfeld zwischen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen. In den vergangenen Jahren wurde eine Vielzahl an Konzepten und technischen Lösungen entwickelt, um diesen Herausforderungen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten zu begegnen. Allerdings hat die branchentypisch unternehmensübergreifende, arbeitsteilige Herangehensweise in der Holzernte in Verbindung mit sehr heterogen ausgestatteten und agierenden Akteuren dazu geführt, dass die mittlerweile vorhandenen technischen Möglichkeiten und das zweifellos vorhandene Potenzial zur Weiterentwicklung der Holzernte im Hinblick auf neue ökonomische, ökologische aber auch gesellschaftliche Randbedingungen und Anforderungen bis heute wenn überhaupt nur in Ansätzen Eingang in die forstliche Praxis gefunden haben. Es fehlt weiterhin ein übergreifender aber dennoch dezentral umgesetzter Ansatz, um die vorhandenen Konzepte und Lösungen in die Praxis zu bringen. Genau hier bieten Wald und Holz 4.0-Konzepte in Verbindung mit innovativen IT-Ansätzen neue und umsetzbare Lösungsstrategien. Sie lieferten die Grundlagen, um im Rahmen des nun abgeschlossenen Projekts Smart Forestry den entscheidenden, branchenbedeutsamen Wertschöpfungsprozess der Holzernte auf eine neue Stufe von Digitalisierung, Vernetzung und Prozessautomatisierung zu heben und dies gleichzeitig praktisch zu demonstrieren. Gleichzeitig legen die Ergebnisse von Smart Forestry die Basis für eine transparente und nachhaltige, in wirtschaftliche wie gesellschaftliche (z.B. Holzherkunftsnachweis) Prozesse integrierte Forstwirtschaft. Die im Projekt entwickelten neuen (Geschäfts-) Prozesse, technischen Architekturen und Komponenten, die Schnittstellen und Standards erfuhren durch ihre hochdetaillierte Umsetzung in praktisch relevanten Anwendungsfällen eine praxisrelevante Tauglichkeits-Überprüfung. Die direkte Anbindung und die beispielhafte Integration und Vernetzung bei Partnerbetrieben zeigte zudem direkt das betriebliche Potenzial und die Relevanz auf. Ziel war dabei die Weiterentwicklung und Zusammenführung bereits zur Verfügung stehender Technologien in geeignete Prototypen zur Umsetzung eines integrierten Wertschöpfungsnetzwerks "Holzernte" im TRL 6.
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