Agrarsysteme der Zukunft: Fahrerkabine 4.0 - Entwicklung einer beanspruchungsadaptiven Nutzerschnittstelle für Landmaschinenbetreiber - Teilprojekt A
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Abstract
Die Leistungsfähigkeit eines Agrarsystems hängt stark von qualifizierten und motivierten Landwirten ab. Der demographische Wandel und höhere Anforderungen an die Vereinbarkeit von Privat- und Familienleben führen dazu, dass immer weniger Menschen diesen Beruf ergreifen. Ein attraktives Arbeitsumfeld ist daher entscheidend. Das Projekt "Fahrerkabine 4.0" setzte sich deshalb zum Ziel, eine adaptive Mensch-Maschine-Schnittstelle für Landmaschinen zu entwickeln, die das Beanspruchungslevel des Nutzers erkennt. In stressarmen Situationen können Handlungsempfehlungen gegeben werden, während in stressigen Phasen auf notwendige Informationen fokussiert wird, um Überforderung zu vermeiden. Dies soll die Effizienz und Sicherheit erhöhen. Die Schnittstelle ermöglicht es Landwirten, ihre Zeit auf der Maschine optimal zu nutzen und Aufgaben direkt zu erledigen. Sie kann auch zur Steuerung von Hofsystemen verwendet werden, was zur ökonomischen Nachhaltigkeit beiträgt und Überstunden reduziert. Das Projekt zielt auf hochautomatisierte landwirtschaftliche Maschinen ab und entwickelt Technologien, die Über- und Unterforderung vermeiden. Eine adaptive Mensch-Maschine-Schnittstelle soll die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden der Nutzer verbessern. Technologien wie Eyetracking und Augmented Reality werden eingesetzt, um eine intuitive und nutzerfreundliche Interaktion zu ermöglichen. Ein Demonstrator wird entwickelt, um das System ausgiebig zu testen und interessierten Stellen zu präsentieren.
