Molekularrefraktionen und Molekularvolumina von Gläsern

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Date
1938
Volume
16
Issue
Journal
Glastechnische Berichte
Series Titel
Book Title
Publisher
Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft
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Abstract

Die Molekularrefraktionen gewisser einfacher Gläser ist eine eindeutig und streng additive Größe; die Berechnung solcher Refraktionen aus Oxyd-Refraktionsinkrementen ist mit nur sehr kleinen Fehlern behaftet. Hiernach ist es möglich, bei vorgegebener Zusammensetzung auch die Brechungsindices solcher Gläser aus beobachteten Dichten mit einer Genauigkeit bis auf einige Hundertstel Prozente abzuleiten. Nach früheren Arbeiten von W. Biltz und Fr. Weibke war eine additive Berechnung der Molekularvolumina einfacher Gläser durch sinngemäße Unterteilung der Glasbestandteile mit einem Fehler von etwa 1 % möglich. Die Auswertung der vorliegenden Präzisionsmessungen zeigte, daß diese Fehler systematisch sind und zwar vorzugsweise das kieselreiche Gebiet betreffen. Die Möglichkeiten, wie sie zurzeit insbesondere röntgenographische Untersuchungen für die Konstitution der Gläser liefern, stehen im Einklang mit der Additivität der Molekularrefraktionen. Sie können in Einklang mit dem raumchemischen Befund gebracht werden, wenn man die hier auftretenden Sondereffekte als „Packungseffekte" deutet.

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CC BY 3.0 DE