Situation of the waste-heat utilization in the German glass industry : Survey results

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Date

Volume

63

Issue

4

Journal

Glastechnische Berichte

Series Titel

Book Title

Publisher

Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft

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Abstract

The overall energy consumption in the glass industry is controlled generally by the energy components that have been installed for glass melting. Because of the high processing temperatures, the use of effective air-preheating systems is an essential prerequisite for the efficiency and economy of today's operating glass-melting furnaces. Since the temperature of the waste gas after exiting the furnace installation is generally of the order of 500 °C, the utilization of the waste heat contained in the waste gases by means of special heat-recovery units has been pursued for a long time by numerous glass works. In the framework of a survey it was determined to what extent waste heat recovery systems are utilized in the glass industry of West Germany and for what purpose the energy obtained in this connection is being utilized. Over 60 % of the plants that were questioned have installed waste heat recovery units, and the waste heat that is available to these plants represents about 75 % of the total waste heat available to the glass industry. In further evaluations which took into account not only the waste gas volume flow of the entire plant but also the volume flow from the individual glass-melting units, it was shown that waste heat recovery units are clearly economically more favorable for the larger plants.


Bestimmend für den Gesamtenergieverbrauch der Glasindustrie sind allgemein die für die Glasschmelze eingesetzten Energieanteile. Wegen der hohen Prozeßtemperaturen ist der Einsatz wirksamer Luftvorwärmsysteme eine wesentliche Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der heute betriebenen Glasschmelzöfen. Da die Abgastemperatur nach Verlassen der Ofenanlage meist in der Größenordnung von 500 °C liegt, wird die Nutzung der in den Abgasen enthaltenen Abwärme mit nachgeschalteten Aggregaten seit geraumer Zeit von vielen Glashütten verfolgt. Im Rahmen einer Umfrage wurde ermittelt, inwieweit nachgeschaltete Abwärmenutzungsmaßnahmen in der Glasindustrie der Bundesrepublik Deutschland zur Anwendung kommen und für welche Zwecke die hierbei gewonnene Energie genutzt wird. Von über 60 % der befragten Betriebe wird eine nachgeschaltete Abwärmenutzungsanlage betrieben, wobei das Abwärmeangebot dieser Betriebe etwa 75 % des gesamten Abwärmeangebotes der Glasindustrie ausmacht. In weiterführenden Auswertungen, bei denen nach dem Abgasvolumenstrom des gesamten Werkes sowie nach dem Abgasvolumenstrom aus den einzelnen Öfen differenziert wurde, wurde gezeigt, daß bei großen Anlagen offensichtlich eher die Wirtschaftlichkeit nachgeschalteter Abwärmenutzungsanlagen gegeben ist.

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