Belastung der Persönlichen Schutzausrüstung und des Löschwassers durch Schwermetalle bei der Brandbekämpfung von Hochvoltspeichern - Evaluierung möglicher Rückhaltemaßnahmen durch Einsatzausrüstung der Feuerwehr
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Die steigende Anzahl von Fahrzeugen mit Hochvoltsystem führt zu veränderten Einsatzsituationen für die Feuerwehr bei der Bekämpfung von Fahrzeugbränden und der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. Probleme stellen die exotherme Reaktion (mit und ohne Flammenerscheinungen) und das Freisetzen des Inhalts des Hochvoltspeichers aufgrund mechanischer Beschädigung oder Brandeinwirkungen dar. Bei einem Thermal Runaway in einem Hochvoltspeicher sind die entweichenden hoch entzündlichen, toxischen Gase sowie die Rauchgase mit Schwermetallen belastet. Das gilt ebenso für anfallendes Lösch- und Tauchwasser sowie feste emittierte Bestandteile. Bei der Brandbekämpfung werden die persönlichen Schutzausrüstungen und Einsatzmittel der Einsatzkräfte mit diesen Stoffen kontaminiert. Mittels chemischer Analysen wird die Gefährdung durch die Metallkontaminationen der Bekleidung in diesem Bericht eingeordnet. Erste Erkenntnisse zu einfachen Waschvorgängen der Bekleidung werden gezeigt. Besagte Einsätze gehen mit kontaminiertem Löschwasser und so mit einer Belastung der Umwelt einher. Deshalb wird empfohlen, das Löschwasser aufzufangen und entsorgen zu lassen. Bisher fehlt eine Beschreibung, wie diese Maßnahme umzusetzen ist. Einsatzempfehlungen zur Rückhaltung des Löschwassers werden, je nach örtlicher Gegebenheit, gegeben. Datei-Upload durch TIB
