Betriebserfahrungen bei Beheizung von Fensterglaswannen mit Erdgas

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Date
1967
Volume
40
Issue
Journal
Glastechnische Berichte
Series Titel
Book Title
Publisher
Offenbach : Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft
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Abstract

Im Jahre 1953 wurde in der Nähe der Brunner Glasfabrik, Brunn a. Geb., (in etwa 30 km Entfernung) ein Erdgasfeld angebohrt. Bis zum Ende des Jahres 1953 wurde eine Gasleitung zur Hütte verlegt und die vorhandenen Ofen von Generatorgasfeuerung auf Erdgas umgestellt. Das Erdgas kommt mit einem Druck von 5 bis 6 atü in die Druckreglerstation der Hütte und wird dort auf einen Druck von 450 bis 500 mm WS entspannt und in das Verteilernetz der Hütte eingespeist. Durch eine Flüssiggasanlage kann bei Ausfall der Erdgasanlieferung sofort auf Flüssiggasbetrieb umgestellt werden. Mit Hilfe einer Flüssiggas-Luftmischanlage wird dieses Gemisch auf den Heizwert des Erdgases von etwa 9000 kcal/Nm3 eingestellt. Die für die einzelnen Öfen verwendeten Erdgasbrenner wurden in der Hütte entwickelt, wobei besonderer Wert auf Einfachheit und Betriebssicherheit gelegt wurde. Das Erdgas besteht im Mittel aus 97% Methan und 2,5% schweren Kohlenwasserstoffen. Die Flamme ist gelbleuchtend ähnlich wie bei Generatorgas. Durch die Reinheit und Gleichmäßigkeit der chemischen Zusammensetzung des Erdgases ist die Feuerung von der meß- und regeltechnischen Seite her sehr einfach zu überwachen.

Description
Keywords
License
CC BY 3.0 DE