Verbundvorhaben: KOMSENS-6G; Teilvorhaben: 6G-Netzwerke mit integrierter Sensierung als Basis für neue Anwendungen in verschiedenen vertikalen Industrien
Schlussbericht
| dc.contributor.author | Artemenko, Alexander | |
| dc.date.accessioned | 2026-05-22T10:18:41Z | |
| dc.date.available | 2026-05-22T10:18:41Z | |
| dc.date.issued | 2026-05-14 | |
| dc.description.abstract | Das zentrale Ziel des Projekts KOMSENS-6G ist die Erweiterung des Mobilfunks der 6. Generation um eine neue Kernfunktionalität: die sensorische Erfassung der Umgebung direkt durch das Kommunikationsnetz. Diese als "Integrated Sensing and Communication" (ISAC) bezeichnete Fähigkeit soll es dem Netzwerk ermöglichen, als eine Art Radar zu fungieren. Dadurch werden neue Anwendungen in der Industrie 4.0, wie die Erstellung digitaler Zwillinge, und im Mobilitätssektor, beispielsweise zur Verkehrsüberwachung, realisierbar. Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen, bei denen Sensorik und Kommunikation getrennte Systeme sind, strebte das Projekt eine tiefe, systemeigene Integration an. Für Bosch war als führender Industriepartner geplant, zentrale Anwendungsfälle in den Bereichen Mobilität sowie Industrie 4.0 zu definieren und die daraus resultierenden Anforderungen an die Sensortechnologie zu spezifizieren. Darauf aufbauend sollte Bosch die Systemarchitektur mitgestalten, die Weiterverarbeitung der Sensordaten mit Hilfe der fortgeschrittenen Daten-Fusion zur Erstellung digitaler Zwillinge verantworten und offene Schnittstellen für die Industrie definieren. Schließlich war die Validierung der entwickelten Konzepte durch den Aufbau und Test von praxisnahen Demonstratoren in realen Anwendungsumgebungen als Aufgabe für das Unternehmen vorgesehen. Der wissenschaftliche Stand zum Projektstart war dadurch gekennzeichnet, dass Kommunikation und Sensorik meist nur koexistierten, um gegenseitige Störungen zu vermeiden, ohne jedoch Synergien zu nutzen. Bestehende Lokalisierungsfunktionen in 5G erforderten eine aktive Mitwirkung der zuortenden Geräte und waren keine echte Radar-Sensorik. Die Forschung zu ISAC befand sich noch in einem frühen Stadium und konzentrierte sich hauptsächlich auf einfache Szenarien. Konzepte wie die Doppelnutzung von Signalen für Kommunikation und Sensierung oder die intelligente Datenfusion mittels Edge Computing waren weitgehend unerforscht. Das Projekt knüpft an diesen Punkt an, um die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen für eine wahrnehmungsfähige 6G-Netzwerkinfrastruktur zu schaffen und dabei auch Aspekte wie Datensicherheit und Privatsphäre von Grund auf zu berücksichtigen. | ger |
| dc.description.version | publishedVersion | |
| dc.identifier.uri | https://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/37153 | |
| dc.identifier.uri | https://doi.org/10.34657/36221 | |
| dc.language.iso | ger | |
| dc.publisher | Hannover : Technische Informationsbibliothek | |
| dc.relation.affiliation | Robert BOSCH GmbH | |
| dc.rights.license | Creative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany | |
| dc.subject.ddc | 000 | Informatik, Information und Wissen, allgemeine Werke | |
| dc.subject.other | ISAC | ger |
| dc.title | Verbundvorhaben: KOMSENS-6G; Teilvorhaben: 6G-Netzwerke mit integrierter Sensierung als Basis für neue Anwendungen in verschiedenen vertikalen Industrien | ger |
| dc.title.subtitle | Schlussbericht | |
| dc.type | Report | |
| dcterms.event.date | 01.11.2022-14.11.2025 | |
| dcterms.extent | 3, 19 Seiten | |
| dtf.funding.funder | BMFTR | |
| dtf.funding.program | 16KISK116 | |
| dtf.funding.verbundnummer | 01250740 | |
| dtf.version | 1.0 | |
| tib.accessRights | openAccess |
