Viszeralfettmessgerät zur Differenzierung zwischen Risikobauchfett und Unterhautfett (BellyFatCheckUp); Teilvorhaben der Technischen Universität Chemnitz: "Erforschung der verschiedenen Bauchfettgewebe mittels Bioelektrischer Impedanzanalyse zur Erlangung medizinisch relevanter Aussagen"
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Abstract
Mittlerweile hat sich die Adipositas zu einer weltweiten Epidemie entwickelt. Der Adipositasforscher Thomas Wadden hatte deswegen bereits 2002 gewarnt: "Obesity is a problem out of control". Die Krankheitslast durch die beschriebenen Folgeerkrankungen der Adipositas ist enorm. Aktuell wird für die Adipositas-Diagnostik und -Kontrolle sowie zur Prävention bei Risikopatienten neben der BMI-Bestimmung der Bauchumfang mittels eines Maßbandes gemessen. Das Überschreiten bestimmter Schwellenwerte weist dabei auf eine Gefährdung durch Bauchfett im Allgemeinen hin. Hauptdefizit ist hierbei die fehlende Unterscheidung zwischen dem Risikobauchfett und dem Unterhautfettgewebe. Mangels Alternativen wird zur Beurteilung des Risikobauchfettes auch das Gesamtbauchfett herangezogen. Hierfür werden Ganzkörper-BIA-Geräte und spezielle Körperfettwaagen genutzt, die auf einer segmentiellen BIA basieren. Aufgrund der indirekten Messmethodik und der fehlenden Unterscheidung der Fettarten, können diese aber nur ungenaue Schätzungen bezüglich des Risikobauchfettes abgeben, weshalb beide für medizinische Anwendungen nicht geeignet sind. Ziel des Teilvorhabens war die Erarbeitung der Grundlagen für eine differenzierte Analyse der verschiedenen Bauchfettgewebe mittels eines Viszeralfettmessgerätes BIAvi+ auf Basis der transversalen Bioimpedanzmesstechnik, was medizinisch bedeutsame Aussagen über das Bauchfettrisiko ermöglicht. Datei-Upload durch TIB
